Hallo Leute,
ich beschäftige mich jetzt seit 39 1/2 Jahren mit Elektronik, beruflich
und privat.
Da sollte man doch erwarten können, das ich so langsam bescheid wissen
müsste.
Ist aber nicht, ich muß hier im Forum dauernd mal was fragen.
Wie kann man dem abhelfen, kann mir da jemand ein Buch empfehlen?
Im Gegenzug möchte ich auch eine Buchempfehlung aussprechen:
1. Alles von Robert A. Pease
2. Tietze Schenk
3. Roland Best: PLL Technik
4. Rainer Jost: Experimente mit Programmierbarer Logik
Vielleicht sollte ich auch eine Buchwarnung aussprechen:
1. Karl Rothammel Antennenbuch
2. Franzis Verlag: Profesionelle Schaltungstechnik Bd.1-12
Hallo,
es kommt immer darauf an, in welchen Themengebiet man etwas sucht und
wieviel Vorkenntnisse man bereits hat.
Für den einen ist der TietzeSchenk ein geniales Buch, ein Anfänger
verzweifelt daran.
Ich habe meine Lieblingsbücher hier zusammengetragen:
http://et-tutorials.de/bucher/
Hallo,
aus meinem Fundus einen Auszug der Literatur:
- Liebscher, Grundschaltungen der Elektronik
- Jakubaschk, Amateurtontechnik
- Jakubaschk, Elektronikbastelbuch
- G. Miel, Ferngesteuerte Modelle selbst gebaut
- Manfred Kramer, Praktische Mikrocomputertechnik
- Learning English, Englische Fremdsprache für höhere Mädchenschulen
Ausgabe A/2 1931 ( ist ein Scherz! habe ich aber wirklich )
- Schlenzig / Jung, Mikroelektronik für Praktiker
- Seifert, Analoge Schaltungen ( das Studiumsteil )
Das ist jetzt ca. 20 % vom Bestand, von dem Elektor ABO und den CD's /
DVD's,
Funkamateur Abo / RFE Abo und sonstigen Teilen abgesehen.
Wichtig wäre eine Richtung, wo ein spezielles Interesse vorliegt,
ansonsten
wird man von dem Umfang einfach plattgemacht.
Ich habe noch nicht gegoo..., aber könnte mir vorstellen, das bei einer
Suche der Erwerb recht günstig möglich wird.
Ich bin der Meinung, im ehemaligen Osten war die gewollte
Wissensaneignung
subventioniert, die Inhalte verständlich und auch bezahlbar.
Tietze / Schenk ist warscheinlich dann schon anspruchsvoll.
Also viel Erfolg,
bei Rückfragen könnte ich auch helfen.
MfG
Murkel
Im Studium (Uni im Osten) nie einen Tietze-Schenk gehabt.
Trotzdem hats im Fach Schaltungstechnik für einen
Schnitt von 1.000 gereicht.
Muss also scheinbar nicht sein.
Hallo,
zu den Zeiten war die RFE eigentlich die führende Zeitschrift, die
Anwendung des B260 in Schaltnetzteilen wurde da auf ca. 8 Seiten
durchgekaut,
inklusive Spulenwickelsinn, Kernmaterial und so weiter.
Die Frankfurter HFO Applikationsschriften haben das noch ergänzt und
eigentlich im Gesamtpaket auch für Amateure die Möglichkeiten zur
Anwendung eröffnet.
Leider gabe es immer den Materialengpass, wenn die Beziehungen
unzureichend waren.
Heute kann man alles an Teilen bekommen, aber meistens fehlen die
Kenntnisse, die sind nur einigen wenigen vorbehalten. Dem Amateur fällt
es schon schwer ein Datenblatt / Applikation zu ergründen.
MfG
Murkel
Es fällt auch dem Profi oftmals schwer, das Kauderwelsch und die oftmals
sinnentstellende Verkürzung in Datenblättern zu verstehen! Bei 1000+
Seiten wirds dann andersherum auch schwer mit der Übersicht.
Hallo,
das schlimmste an den Datenblättern und Informationen der Hersteller ist
die fehlende Applikationsschaltung. Jeder Pin wird beschrieben, aber die
Funktionalität bleibt meistens verborgen.
Es gab schon bessere Zeiten, zu der oben genannten Zeit gabe es zu jedem
elektronischen Gerät einen Schaltplan dazu, z.B. Kasettenrecorder.
Übrigens früher auch bei den Radios innen an der Rückseite der Geräte
angebracht, mit Röhren war das noch echt easy. Ich habe damals meine
Zeit verbracht, in den Lautsprecher zu stechen, weil das so schön
geknackt hat.
Aber ich bin nicht verhaltensgestört, ich war 5 Jahre alt, habe das
selbige Radio in der Garage stehen und ärgere mich heute noch für meine
damalige Dummheit. Mein Vater war damals fürchterlich fuchtig.
MfG
Murkel
Bei den heutigen Geräten macht ein Schaltplan keinen Sinn mehr! Was
willst du mit einem Plan von drei ASICs mit jeweils 200 Pins und a
bisserl Spannungsreglern? Mehr ist es schlicht nicht mehr, überspitzt
ausgedrückt. Der Hersteller könnte dir noch die drei VHDL-Files
mitliefern lol
Klar, es gibt auch noch eher klassische Schaltungen. Der Trend ist aber
klar!
Zumal sich BGA und QFN auch schlecht zuhause lötet.
Hach, die gute alte Zeit als ich mit der Reparatur von Videorecordern
noch Kohle nebenbei hatte (als Schüler).
Wenn man gute Bücher sucht, die einem wirklich gefallen wollen, ist es
gut, wenn man in der Großstadt wohnt, in der es eine wirklich große
Buchhandlung gibt.
Zwar gibt es heute Gurgle Books, aber da ist vieles nicht drinne.
Zu meiner Zeit in Köln machte ich oft einen Abstecher zu Gonski.
Internet gab es ja noch nicht, Anfang der 1990-er Jahre. Aber sie hatten
eine große Etage nur mit Technik, davon ein Großteil Elektronik. Riesige
Auswahl, um nicht zu sagen, alles. Vielleicht nicht gerade die
ausgeprägte Wissenschaftsliteratur, die in der Uni-Bibliothek steht,
aber eine große Schnittmenge. Man konnte es sich vor Ort mal anlesen,
bevor man was kaufte. Das war wirklich nicht schlecht.
Man sollte so selbst herausfinden können, was einem konkret liegt.
In den normalen Buchläden finde ich meistens nur sehr oberflächliche
Bücher.
Eher im Bastelbereich. Tiefergehende Literatur finde ich entweder bei
uns an der Uni oder bei Amazon.
Hallo Harry,
ich bin mit den Tietze/Schenk, 3. Auflage, gross geworden. Vor einigen
Jahren hatte ich mal wieder eine aktuelle Ausgabe in der Hand, ich meine
es wären sogar zwei Bände gewesen, wenn ich mich nicht täusche. Jetzt
liegt mir die 13. Auflage vor. Das Buch ist neu strukturiert und ich
finde man hat die Qualität stark gesteigert. Vor über einem Jahr habe
ich nach Literatur über NF-Verstärker gesucht und auch ein
englischsprachiges gefunden. Nun gut, hier hatte ein Praktiker aus
seinem Erfahrungsschatz berichtet. Das war zum Teil recht interessant.
Aus heutiger Sicht würde ich sagen man nehme 90% aus dem Tietze/Schenk
und 10% aus Büchern die Spezialgebiete abdecken. Ein guter Fundus ist
auch bei einigen Herstellern zu finden, z.B. TI usw..
Gruss Klaus.
Was findet ihr bloß am Tietze-Schenk so toll? AoE, EMRFD, tausende
AppNotes. Das Internet ist voller als man je lesen kann. Und das auch,
wenn man den Müll wegläßt.
@ Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
>Was findet ihr bloß am Tietze-Schenk so toll?
Was finden die Christen an der Bibel so toll? Ist auch ein staubiger,
dicker Wälzer.
;-)
>>Was findet ihr bloß am Tietze-Schenk so toll?
Einfach sehr vieles sehr anschaulich und ausführlich erklärt.
Eines der wenigen guten Fachbücher, die ich kenne.
und aus dem ersten Beitrag als "Nichtempfehlung":
2. Franzis Verlag: Profesionelle Schaltungstechnik Bd.1-12
Ja, das ist wirklich übrig wie ein Kropf. Bände die die Welt nicht
braucht!
GurkenundTomatenFreund schrieb:>>>Was findet ihr bloß am Tietze-Schenk so toll?>> und aus dem ersten Beitrag als "Nichtempfehlung":> 2. Franzis Verlag: Profesionelle Schaltungstechnik Bd.1-12> Ja, das ist wirklich übrig wie ein Kropf. Bände die die Welt nicht> braucht!
Also ein gutes Buch, z.B. der Tietze-Schenk, ist eben auch vorhanden,
wenn der Computer mal aus ist ...
Und die "Professionelle Schaltungstechnik Bd. 1-12": Ja, schade
eigentlich, dass in den Büchern nichts Neues mehr drin steht. Die
Franzis-Bücher aus den 1970er Jahren waren damals schon recht gut - und
heute werden die aufgebläht auf 12 Bände verteilt ...
Abdul K. schrieb:> Was findet ihr bloß am Tietze-Schenk so toll?
Und wenn es nur ein Stromspiegel ist, der sich in jedem OP befindet. Ein
kleines Detail zu OP-Eingangsstufen nur. Ich fand das nirgends sonst so
gut erklärt. Es ist halt sehr detailliert erklärt, und mit Rechnungen.
Ich machte auf Grund dessen sogar mal eine SPICE-Simulation zum
Stromspiegel. Man kann nicht sagen, ich hätte da nichts gelernt.
Falk Brunner schrieb:> @ Abdul K. (ehydra) Benutzerseite>>>Was findet ihr bloß am Tietze-Schenk so toll?>> Was finden die Christen an der Bibel so toll? Ist auch ein staubiger,> dicker Wälzer.> ;-)
Eignet sich aber gut für Studien über Zeiten, die längst vergessen sind.
Weils so gut paßt:
Beitrag "Re: Bachelorarbeit zu Tricore TC1796?"
Man sollte den Tietze-Schenk griffbereit als ebook haben, das ja. Mehr
aber nicht.
Wilhelm Ferkes schrieb:> Abdul K. schrieb:>>> Was findet ihr bloß am Tietze-Schenk so toll?>> Und wenn es nur ein Stromspiegel ist, der sich in jedem OP befindet. Ein> kleines Detail zu OP-Eingangsstufen nur. Ich fand das nirgends sonst so> gut erklärt. Es ist halt sehr detailliert erklärt, und mit Rechnungen.> Ich machte auf Grund dessen sogar mal eine SPICE-Simulation zum> Stromspiegel. Man kann nicht sagen, ich hätte da nichts gelernt.
Ja. Dann mach es aber richtig:
Melde dich bei den Yahoo-Gruppen emrfd und LTspice an, bei den
time-nuts, s.e.d. usw. Immer fleißig mitlesen. Da findet man echte
Koryphäen. µC.net haste ja schon richtig gemacht :-)
Sehr ergiebig sind auch die Webseiten von IC-Entwicklern wie der olle
Hans mit seinem NE555. Jim Thompson auf analog-innovations.com etc.
Falk darf mal wieder in einem Artikel zusammenfassen :-)
haeh schrieb:> "Schaltungstechnik" von Johann Siegl
Den Prof. Siegl habe ich persönlich noch erlebt.
"Hier über diese drei Bipolartransistoren können Sie sich jetzt einen
Linearverstärker denken" und malt einen fetten gekrümmten Opamp über den
Diffamp mit Emitterfolger
Herrlich!
mfg mf
Ach schrieb:> Lesen??!! wat'n dat?
Tja... und ich habe im Gegenzug doch wirklich noch nicht einmal
ein_einzigesVideo genossen... (Mag allerdings an der hierzu
auch absolut nicht ausreichenden Daten/Zeit-Rate meines Zugangs
zum Internet liegen. Doch bin ich auch nicht ganz sicher, ob mir
speziell dadurch ernsthaft "etwas fehlt" - nun, was meint Ihr
dazu, liebe Leute, die schon mehrere/viele solcher Videos sahen?)
Upps:
Sofern Leistungselektronik Teil des Interessengebietes, könnte man
einen Blick auf "Fundamentals of Power Electronics" (Maksimovic &
Erickson) - vorzugsweise die jew. aktuelle Auflage - werfen.
Harry Hirsch schrieb:> Wie kann man dem abhelfen, kann mir da jemand ein Buch empfehlen?
Buecher kann ich keine empfehlen.Das Internet bietet so viele
Informationen an,dass das fuer mich hinfaellig ist.Ich habe
mittelerweile Buecher weggeschmissen,weil sie zuviel Platz in Anspruch
nahmen...
Sollte dir viel an ausfuehrlichen Grundlagen liegen empfehle ich dir die
6 freien Volumes auf dieser Webseite runterzuladen.
http://www.ibiblio.org/kuphaldt/electricCircuits/
Downloaden nimmt nur wenig Zeit in Anspruch und man kann sich einen
schnellen Ueberblick ueber den Inhalt PDFs machen.
Wenn es einem nicht gefaellt,sind sie ja auch schnell wieder
geloescht.Ein Buch bezahlt man und wenn man Pech hat versauert es im
Buecherregal,weil es nicht die gewuenschten Informationen enthaelt.....
Einen Nachteil haben die PDFs: sie sind auf Englisch aber nicht mit
ueberzogenen Fachbegriffen verunstaltet.
Anstatt Buecher wuerde ich mir lieber einen guten PDF-Editor kaufen ,
Infos in PDFs konvertieren und dir selbst dein "eigenes Buch"
zusammenzustellen.
Biblio-Vieler schrieb im Beitrag #6335270:
> Da gibt es genügend Spaßvögel, die wirre Parolen> als gesicherte Erkenntnisse ausgeben und die Physik mit> unwahrscheinlichen Biegemomenten beaufschlagen.
Jetzt mal mal nicht den Teufel an die Wand.
Wer die Spreu nicht vom Weizen trennen kann,dem kann auch nicht geholfen
werden.
Die Autoren der PDFs(= virtuelle Buecher) in meinem angegebenen Link
sind keine Dummkoepfe,haben auch einen Namen zu verlieren und deren
Geschreibsel kann man bei Zweifel jederzeit mit weiteren Informationen
aus dem Internet vergleichen
Hallo
Biblio-Vieler schrieb im Beitrag #6335270:
> Buecher sind Buecher!
Ja aber vor allem aus einen ganz anderen Grund, zumindest für mich:
Auch in einen Fachbuch kann man schmökern, es genießen.
Wenn auch die Badewannenlektüre nicht unbedingt empfehlenswert ist (Es,
das Buch, wird immer irgendwie Feucht, wenn nicht sogar Nass egal wie
sehr man aufpasst) so kann man auch ein Fachbuch sehr gut im Garten, im
Bett, auf der Couch, in der Bahn... nutzen und vor allem genießen.
All die "elektronischen" Büchern egal welcher Ausführung bieten das
immer noch nicht so umfassend und haben alle ihre jeweiligen
Systembedingten Nachteile in irgendeiner "Schmöker" Situation - ganz
abgesehen was die Gier der Urheber und "Verlage" zusätzlich noch kaputt
macht.
Über die Vorteile "elektronischer" oder gar Webbasierter Bücher brauchen
wir wohl nicht mehr zu Diskutieren aber ein richtiges Buch (auch ein
Fachbuch) wird das elektronische Buch auch die nächsten Jahre nicht
ersetzen können, erst mal rein von der Technik her (Preis,
Empfindlichkeit, Schnelligkeit, garantierter Anonymität, Haltbarkeit,
Probleme mit viel bzw. wenig Umgebungslicht) - wobei da wohl Lösungen
denkbar wären, aber die andere schon angedeuteten Sache (Formate, Gier,
gemachte Inkompatibilitäten, teilweise Möglichkeit zur Löschung durch
Verlage oder Rechteinhaber, Regionalisierung von Rechte und
Erscheinungsweise -Sperren-...) werden wohl auf "ewig" (relativ) dafür
sorgen das richtige Bücher aus Papier nicht verschwinden werden.
Hennes
Wegen Lust am Mobbing gelöschter Beitrag hier erneut:
Toxic schrieb:> Buecher kann ich keine empfehlen.Das Internet bietet so viele> Informationen an,dass das fuer mich hinfaellig ist.
Buecher sind Buecher! Der jeweilige Auitor hat einen Namen zu verlieren
und kann sich nicht erlauben, wirres Zeug zu schreiben. Im Netz sieht
das ganz anders aus. Da gibt es genügend Spaßvögel, die wirre Parolen
als gesicherte Erkenntnisse ausgeben und die Physik mit
unwahrscheinlichen Biegemomenten beaufschlagen.
Hallo zusammen. hallo Hennes
> ..so kann man auch ein Fachbuch sehr gut im Garten, im> Bett, auf der Couch, in der Bahn... nutzen und vor allem genießen..
Ich möchte noch von einem anderen Fachbuch berichten:
Bitte Augen zu und träumen....
Südfrankreich, Wohnwagen, Mutter und Kind versorgt, unter dem
Sonnendach, etwas (genug) Vin rouge, einen SHARP PC1245 (1304
BASIC-Bytes! free), und:
Wes Hayward: 'Introduction to Radio Frequency Design'
Mit der in diesem Buch beschriebenen 'Tack-Hammer' Methode der
Netzwerkanalyse habe ich dann Bandpass- und Tiefpassfilter berechnet.
Die Kurven wurden Punkt für Punkt ausgerechnet und dann auf Rechenpapier
übertragen. Dem Sharp konnte man beim Rechnen zuhören, es dauerte immer
ein bisschen.
Mir hats gefallen... Ist aber mehr als 30 Jahre her. Das Buch gibt es
leider nicht mehr zu kaufen. E-Leute, die keine Ahnung von HF haben,
werden (würden) begeistert sein.
73
Wilhelm
Toxic schrieb:> Buecher kann ich keine empfehlen.Das Internet bietet so viele> Informationen an,dass das fuer mich hinfaellig ist.Ich habe> mittelerweile Buecher weggeschmissen,weil sie zuviel Platz in Anspruch> nahmen...
...und gerade das ist das Problem.
Die Menge an Informationen macht es nicht, sondern deren
Vollständigkeit, Seriosität und Richtigkeit.
Auch das, was man bei Wikipedia findet, stimmt nicht immer...und es gibt
viele Elektronik-Seiten (deutsch und englisch), denen man auch nicht
blind trauen darf.
Ein Beispiel fällt mir dabei ein: Da werden zur Schhaltungsbeschreibung
von Opamp-basierten Oszillatoren die Rückkopplungs-Netzwerke aus
Transistorschaltungen übernommen, ohne dass man bedenkt, dass der
Transistor als Stromquelle (mit beachtlichem Ausgangswiderstand)wirkt -
im Gegensatz zum Opamp, der ja nun bekanntermaßen extrem niederohmig
ist.
Hallo,
Demjenigen, der den Tietze-Schenk auswendig aufsagen kann, kann ich noch
folgendes Buch empfehlen. Schon ein wenig älter und sicher nicht so
einfach im Laden zu bekommen:
J. Markus, Electronic Circuit Manual, McGraw-Hill Book Company, New
York, 1971
Auf fast 1000 Seiten werden über 3000 analoge und digitale
Grundschaltungen mit Halbleitern (und zwar zum Teil mit ganz
ungewöhnlichen, die man heute kaum noch bekommt, sowie auch ein paar mit
Röhren) vorgestellt. Fein säuberlich geordnet nach Anwendungsgebieten.
Ich kann das Buch gar nicht mehr zuschlagen, was durchaus nicht allein
am hohen Gewicht liegt. Bei den meisten Schaltungsbeispielen sind
Referenzen auf weiterführende Literatur angegeben.
Hans Martin
Und noch einmal schrieb:> Buecher sind Buecher! Der jeweilige Auitor hat einen Namen zu verlieren> und kann sich nicht erlauben, wirres Zeug zu schreiben. Im Netz sieht> das ganz anders aus. Da gibt es genügend Spaßvögel, die wirre Parolen> als gesicherte Erkenntnisse ausgeben und die Physik mit> unwahrscheinlichen Biegemomenten beaufschlagen.
Ach deshalb gibt es ganze Verlage, die nur Bücher zu so dingen wie
Zitat: "5G, WLAN und Mobiltelefone: Versteckte Gefahren und wie Sie sich
schützen können", "Orgontherapie zur Krebsbehandlung", "Die
Impf-Illusion" und ähnliches verlegen?
Das sind auch Autoren die mit ihrem Klarnamen auftreten und "einen Namen
zu verlieren haben". Das sie das meist schon haben, bei Leuten die
Ahnung haben, ist den Lesern dieser Bücher halt wurscht...
Und wenn du selbst für diese Verlage zu esoterisch bist, druckst du
deine Bücher halt selbst und verkaufst sie dann selbst über diverse
Kanäle...
Glaubt ihr nicht dass der TO nach 9 Jahren was gefunden hat?
Nach 9 Jahren hat dieser Idiot den Thread aus dem Grabe geholt:
DieWahrheitTutWeh schrieb:> xD!
Udo S. schrieb:> Glaubt ihr nicht dass der TO nach 9 Jahren was gefunden hat?>> Nach 9 Jahren hat dieser Idiot den Thread aus dem Grabe geholt:>> DieWahrheitTutWeh schrieb:>> xD!
Deswegen sieht der Thread bei mir so aus.
merciless
Hallo
Vor allem weil das ja eine derart spezielle Anfrage ist die nur für den
TO von Interesse ist, und mit den andere Nutzer oder zum Forum geleitete
überhaupt nichts anfangen können...
Wie funktioniert ein Forum nochmal, was ist einer der Hauptzwecke eines
Forums...?
Ahhh ! Na ein Licht aufgegangen?
Hennes
Udo S. schrieb:> Glaubt ihr nicht dass der TO nach 9 Jahren was gefunden hat?>> Nach 9 Jahren hat dieser Idiot den Thread aus dem Grabe geholt:>> DieWahrheitTutWeh schrieb:>> xD!
Vielleicht ist das nicht nur eine Frage, die den TO interessiert und wer
den Thread wiederbelebt hat und warum ist doch eigentlich egal. Wenn es
dich nicht interessiert: Wer hindert dich daran weiter zu klicken? ;)
M. K. schrieb:> Vielleicht ist das nicht nur eine Frage, die den TO interessiert und wer> den Thread wiederbelebt hat und warum ist doch eigentlich egal. Wenn es> dich nicht interessiert: Wer hindert dich daran weiter zu klicken? ;)
Und welche geniale Erkenntnis ist jetzt zusätzlich herausgekommen,
ausser Horowitz Hill, der hier im Forum wahrscheinlich schon mehr als
100 mal genannt wurde?
Fakt ist der Trottel hat einen 9 jahre alten Thread ohne Not und vor
allem mit einem Blösdinn Kommentar aus dem Grab geholt, was in diesem
Forum nicht erwünscht ist.
Wenn sich daraus neue Erkenntnisse gewinnen lassen, dann entschuldige
ich mich gerne für meinen Kommentar, aber bis jetzt kann ich das nicht
erkennen.
Ich hatte lange Zeit beruflich mit SAP zu tun.
Das Büchlein "SAP R/3 Administration für Dummies" hat mir
immer gute Dienste erwiesen und bei manchen Kunden
aus der Patsche geholfen. Aus der Reihe gibt es auch
"Elektronik für Dummies".
Och joh!
Ich lese immer gern altmodische Threads! Hab auch letztens wieder meine
Verflossene besucht, zu ihrem 70sten. War sehr nett, vergangene Zeiten
nach langer Zeit wieder aufleben zu lassen. Vorbei sind sie, kein
Zweifel. Aber schön war's doch.
Ich habe immer gedacht, dass **das hier** die digitale Verein des
anonymen selbstbekennenden Dummies sei. Wozu sonst bastelt man mit
Elektronik, wenn nicht zu dem Zweck, etwas so zu gestalten, dass es nach
den eigenen Präferenzen funktioniert. Auch wenn's längst outdated ist ?
Nichts für ungut. Ich bastele auch Schaltungen, die noch viel älter sind
als ich.
Hans Martin
Hans Martin
Udo S. schrieb:> der Trottel
Wenn ich sehe, wie sich hier jemand über das Wiederbeleben mit
ellenlangen Texten dazu äußert und am Thema selbst anscheinend kein
Interesse hat, da frage ich mich schon, wer hier der Trottel ist ;)