Nein, das geht nicht.
Es gibt welche, die für Parallelschaltung ausgelegt sind, für
Reihenschltung sind mir keine bekannt.
Ich würde die Lampen aber lieber mit kleinen Einzeltrafos betreiben oder
maximal 3-4 Spots zusammen. Statt eine große zentrale 12V Versorgung.
Die elektronischen "Trafos" sind ganz schöne EMV Schleudern. die
Sekundär Leitungen sollten so kurz wie möglich und ohne längere
Stichleitungen sein.
Außerdem kommt bei langen Leitungen das Problem mit dem Spannungsfall
dazu.
Ich vermute es handelt sich dabei um einen normalen Trafo, da er am
Ausgang 50Hz liefert. bei Parallel/seriellschaltumg sollte man auf die
Phasenlage der ausgangsspannung achten. möglichkeit wäre jedem Trafo
einen eigenen Gleichrichter und DC-puffer spendieren und dann beide
Spannungen in Reihe schalten.
spiel nicht mit den elektronischen trafos rum. die dinger sind sowieso
schon mehr störsender als trafo. ich würde lange kabel zwischen lampe
und trafo auf jeden fall vermeiden!
mit den alten 50Hz eisenschweinen ist deutlich mehr möglich. von einer
parallelschaltung würd ich zwar abraten weil ein trafo immer geringfügig
mehr spannung bringt als der andere und dadurch ungewollte
ausgleichsströme fließen können. aber eine (phasenrichtige)
reihenschaltung ist ohne weiteres machbar wenn du 23V AC brauchst.
Ich habe es gewagt und bei einer neuen Ikea-Lampe den elektronischen
Trafo gegen zwei parallel geschaltete identische Eisentrafos ersetzt
(Gesamtleistung 80VA). Läuft nun seit ca. 2 Monaten ohne Probleme...
Wie sonst schon vermerkt, können elektronische Trafos, welche am Ausgang
oft weder Gleichrichter noch nennenswerte Filter haben, i.d.R. weder
parallel noch seriell geschalten werden!
Gruss
Christoph
Aha. Da kommen wir der Sache doch schon näher.
Da kann ich die elektronischen Trafos erst recht nicht mehr empfehlen,
weil die mit das übelste rausblasen was es an Strom gibt. Nur ein Blitz
direkt aus einer Gewitterwolke ist vielleicht noch schlimmer. Da kommt
ein 100Hz-Sinushalbwellen-moduliertes 50kHz Rechtecksignal raus. Einer
Halogenlampe ist das egal, aber wenn du da womöglich was anderes
anschließen willst gehts nicht mehr viel schlimmer.
Um es nochmal deutlich zu sagen:
Elektronische Trafos
- darf man nicht parallel oder in Reihe schalten!
- darf man nicht am Ausgang gleichrichten und glätten
(macht die Ansteuerung nicht mit)
- soll man max. mit 2m Kabel zw. Trafo und ohmschen Verbraucher
betreiben.
Diese Trafos schwingen mit irgendeiner Frequenz und Phasenlage, auch
zwei baugleiche Exemplare machen das. Deshalb fliegen sie einem bei
Parallelschaltung sofort um die Ohren. Und bei einer Reihenschaltung
wandert deshalb die Ausgangsspannung zwischen 0V und 2x Uout.
Ja, das sind oft irgendwelche ungeregelten, freischwingenden Teile,
deren Frequenz und Spannung viel von der Last abhängt.
Im Leerlauf gehen die Teile genauso gerne kaputt wie unter Überlast.
Die Teile sind so ziemlich das mieseste, was je an Elektrotechnik auf
den Markt gebracht wurde.
Selbst jedes billige China-SNT mit DC Ausgang ist besser.
Nun gut, für ihren originären Zweck, 11V @ xxA für Beleuchtungszwecke
bereitzustellen, ist das Design eigentlich ziemlich gut:
- Sinusförmige Stromaufnahme.
- Keine Verluste durch einen sekundären Gleichrichter
- Den ohmschen Verbrauchern (Glühlampen) ist es egal, wie sie versorgt
wird.
Klar, der abgestrahlte HF-Dreck ist weniger gut. Liese sich aber mit
geschirmter Verkabelung umgehen. Ist richtig teuer und wird selten
gemacht.
Carsten Wille schrieb:> Klar, der abgestrahlte HF-Dreck ist weniger gut. Liese sich aber mit> geschirmter Verkabelung umgehen. Ist richtig teuer und wird selten> gemacht.
Das habe ich schonmal gemacht: geschirmtes 3x1,5mm² Ölflex Kabel für die
Halogenbeleuchtung verwendet.
Da ging es nicht anders, als "dicke" Trafos zentral zu setzen und in
Gruppen über 5-8 m Leitung da anzuschließen.
Normalerweise installiere ich immer Einzeltrafos, für jeden Halogenspot
einen extra Trafo, und schließe den auch direkt an die
Fassungs-Leitungen an. Das ist auch nicht teurer. Man gibt zwar mehr für
Trafos aus, aber man spart an der "Niedervoltseite" Aufwand und
Material.
Ich habe alle Leuchtstellen so eingerichtet, dass ich jederzeit auf
Hochvolt / LED Spots gehen kann, d.H. ich habe bis zu jedem Spot 230V
gelegt.
Außer halt im Wohnzimmereinbauschrank, wo ich die flachen
Möbeleinbauleuchten nehmen musste.
Was wollt ihr eigentlich noch mit dem Scheiss, wenn alle Kernkraftwerke
abgeschaltet sind. Kauft jetzt lieber Kerzen und Kerzenständer, weil
noch sind die günstig...
Guru schrieb:> Was wollt ihr eigentlich noch mit dem Scheiss, wenn alle Kernkraftwerke> abgeschaltet sind. Kauft jetzt lieber Kerzen und Kerzenständer, weil> noch sind die günstig...
Wir haben ja noch das europäische Verbundnetz, so schnell gehen uns
nicht die Lichter aus.
Screwdriver schrieb:> Guru schrieb:>> Was wollt ihr eigentlich noch mit dem Scheiss, wenn alle Kernkraftwerke>> abgeschaltet sind. Kauft jetzt lieber Kerzen und Kerzenständer, weil>> noch sind die günstig...>> Wir haben ja noch das europäische Verbundnetz, so schnell gehen uns> nicht die Lichter aus.
Genau! Frankreich hat noch genügend Atomstrom für uns blöde
Deutsche übrig.
Gruss
Harald