Wenn du einen VCO willst, dessen Ausgangsfrequenz sich linear zur
Eingangsspannung ändert, dann ist dieser VCO der richtige Ansatz.
Statt mit Multisim solltest du aber mit Multi-Breadboard ;-) arbeiten.
Der Zwang, sich mit der Hardware zu befassen, fördert da einiges zu
Tage, z.B., dass der '311-er einen Open-Collektor Ausgang hat und einen
Widerstand nach +V benötigt. Oder, dass der '358-er als
Frequenzgenerator(wenn auch Dreieck) die schlechteste Wahl ist.
Abdul K. schrieb:
> Das ist ein einfacher RC-Sägezahn Oszillator.
Nein, das ist die Grundschaltung eines Integrator-Oszillators.
Abdul K. schrieb:
> Der Transistor entlädt den C periodisch...
Nicht der Transistor Q1 entlädt C1, sondern, Q1 sorgt dafür, dass der
Invertierende Eingang negativer wird als der Nichtinvertierende Eingang.
Dadurch ändert sich die Integrationsrichtung in C1.
Abdul K. schrieb:
> R lädt ihn in Annäherung einer Konstantstromquelle wieder
> auf.
Nach dem öffnen von Q1 wird die positive Spannungsdifferenz an den
Eingängen aufintegriert(-Ua). Die Zeiten mit der dieser Wechsel
stattfindet ist Abhängig von R1, R2, R3, R4, C1 und V3.
Abdul K. schrieb:
> Die Schaltung ist ineffizient.
Das kommt drauf an was man möchte. Als 'nur' Oszillator stimmt das
sicher.
Braucht man aber einen echten VCO ist dieser Aufwand gerechtfertigt.
Die Nichtlinearität, bei dieser einfachen Schaltung, zwischen Uein und
Faus kann über zwei Dekaden 0,5% erreichen.
In den 60er/70er-Jahren waren diese VCOs sehr populär. Heute würde ich
einen LM331 nehmen.
Zum Selbststudium ist diese Schaltung allemal geeignet.