Hallo Zusammen,
Ich bin auf der suche nach einer einfachen günstigen Lösung zum Laden
von 3 AGM Akku´s die in Reihe betrieben werden, die ich aber aufgrund
des mangels an angeboten von 40 VDC Ladegeräten, einzeln laden möchte
unzwar mit jeweils einem Ladegerät um die Ladezeit zu verringern.
Derzeit handelt es sich um diese Akku´s
http://mtk.mtk-handel.de/datenblaetter/Longex12LCP-9.pdf
die Ladespannung ist auf den Akku´s mit 14,4 V angegeben
bei der suche nach einem einfachen Laderegler bin ich auf den PM137 und
der im Anhang gezeigten Beschaltung gestoßen, einzige Änderung die
vorgenommen habe ist die Rot gegenzeichnete Diode.
An dieser Stell vielen dank an
http://www.hobby-bastelecke.de daher kommt die schaltung
Ich habe mir das so vorgestellt das der Laderegler durch die Diode im
Ground eine "flasche" Akkuspannung mist und dadurch ca. 0,6 V
(Durchlassspannung der Diode) mehr am Ausgang rausgilbt.
Gibt es da Einwände ?
möchte ungern das Zeugs bestellen und nachher funktionier es nicht, da
es nicht für mich ist.
wäre super wenn jemand sich hierzu äussert
greetz
Fr3gg3L
> die Ladespannung ist auf den Akku´s mit 14,4 V angegeben
Auch dieser Akku darf nur bis 13.8V dauergeladen werden,
sonst gast der Elektrolyt aus und du kannst ihn nicht nachfüllen,
weil der Akku keine Nachfüllöffnungen hat, der Akku würde als
kaputt gehen.
Nimm den PB138, ohne deine Diode, und alles ist in Ordnung.
zum einen steht auf dem Akku Ladespannung 14,4 Volt, zum andern im
Datenblatt
unter Akku Laden +2,4-2,45V/Cell
Sprich 12+2,4 = 14,4V
korrigiert mich bitte nochmals wenn ich falsch liege....
und auch wenn ich falsch lieg, wäre mein ansatz theoritisch richtig bzw.
funktional gewesen ?
Fr3gg3L schrieb:> und auch wenn ich falsch lieg, wäre mein ansatz theoritisch richtig bzw.> funktional gewesen ?
Ja.
Im verlinkten Datenblatt ist auf dem Foto zum Laden zu lesen:
- Cycle use: 14.6V ... 14.8V @25°C
- Standby use: 13.7V ... 13.9V @25°C
- Strombegrenzung auf 2.4A
Also: wenn er dauerhaft am Ladegerät hängen soll, dann lass die Diode
weg. Wenn du aber das Ladegerät nur für den Ladezyklus von einigen
Stunden anschließt, dann baue die Diode ein.
Der PB137 ist sowieso auf 1.5A begrenzt, so dass die dritte Bedingung
sowieso erfüllt ist.
Anderfalls versuche die Formel zu verstehen, die am Ende angegeben ist -
ich habe sie nicht verstanden ...
Danke für die Antwort, das man im Datenblatt so nah ranzoomen kann das
man es auf dem Akku direkt lesen kann ist mir jetzt erst ausgefallen,
hatte es zwar auf dem Akku gelesen aber hab ihn gerade nicht vor mir.
Zur Info, die Akkus sind für ein Elektrorad das sehr häufig genutzt
wird, daher wird das laden immer auf nen halben Tag begrenzt sein....
sofern hier keine Einwände mehr kommen werde ich morgen nen neuen Theard
aufmachen mit dem gesamt "Projekt" bzgl. dieser Akkuladung, da ich wie
schon erwähnt die Akkus in Reihe betreibe und einzeln laden will wirds
nochmal nen bisschen kniffelig, da die Umschaltung von Betrieb auf
Ladung automatisch erfolgen soll damit das ganze von einem Elektro
leihen Praktikabel genutzt werden kann.
Danke euch für die Antworten
Du kannst den Bleiakku auch mit konstanten Strom laden. Jedoch muss bei
der Ladeschlußspannung von 14,2V unbedingt abgeschaltet werden. Sonst
fängt der Akku an zu gasen und geht kaputt.
13,8V ist gültig, wenn der Akku als Pufferung dauernd an eine
Stromversorgung hängt. Jedoch wird er dabei nicht richtig voll.
Und nach spätestens 5 Jahren ist er kaputt, weil er mächtig an Kapazität
verloren hat. Siehe mal auf den Webseiten von Sonnenschein und
Panasonic.
Dort gibt es ausführliche Daten über die verschiedene Akkubaureihen.
( Akku richtig laden ist schon fast eine eigene Wissenschaft ).
Ralph Berres
Man kann Blei-Akkus "vorsichtig" laden:
Konstantspannung 2,25 V / Zelle mit Ladestrombegrenzung
- Akku wird leider nie ganz voll.
Oder, um etwas mehr Kapazität erreichen:
(1) Wenn Akku entladen ist (U < 2 V / Zelle):
Aufladen mit konstantem bzw. begrenztem Strom,
bis max. 2,35...2,40 V / Zelle erreicht wurden,
dann SOFORT zurückschalten auf:
(2) Erhaltungsladung mit Konstantspannung 2,25 V / Zelle
Dazu gehört aber eine ordentlich konstruierte Schaltung,
die - besonders bei Gel- oder Flies-Akkus - UNBEDINGT
vermeidet, für längere Zeit die 2,25 V / Zelle zu
überschreiten!