Induktivität im Gleichstromsteller

OP #2272189
Lesenswert?

Hallo,

Bin gerade dabei einen Gleichstromsteller aufzubauen.
Für den Betrieb möchte ich gerne eine Spule mit 33üH wickeln.
Kann mir einer vielleicht einen Tip geben, wie ich von diesem Wert auf 
ein geeignetes Kernmaterial schließen kann. Meine erste Idee war, einen 
Ferritkern zu verwenden. Aber wie weiß ich, ob oder welcher Kern für 
diese Anwendung geeignet ist?
Kann man über die speicherbare Energie in der Induktivität auf einen 
geeigneten Kern schließen?

Danke und viele Grüße

Jan
#2272218
Lesenswert?

Jan Hansen schrieb:
> Kann man über die speicherbare Energie in der Induktivität auf einen
> geeigneten Kern schließen?

Im Großen und ganzen: Ja!
1
E = 1/2 * L * I^2 oder wie war das...

Dann schaust du über das Durchflutungsgesetz, welcher magnetische Fluss 
und welche Feldstärke erreicht wird. Stichwort ist hierbei die 
magnetische Sättigung und ob die schon bei zu kleinem Strom erreicht 
wird.

Eine 200A-Drossel mit 2,5µH zum Beispiel braucht vom Raumvolumen schon 
gut doppelte Kippenschachtelgröße, eine 100mA-Drossel 100µH z.B. für 
einen DCDC-Wandler kleiner Leistung braucht nur so 7*7*7mm^3.

Viele Spulen- und Kernhersteller(Epcos, Payton, Würth um mal einige zu 
nennen) bieten auf ihren Webseiten auch Dimensionierungstools und 
Application Notes an, die dir das Leben sicher leichter machen.

mfg mf

PS: Gleichstromsteller, da gibt es von TI so eine Java-Applikation 
namens
"TI Power Stage Designer Tool". Da kannst du dir eine Topologie 
aussuchen und dir vorab Graphen zu Strom- und Spannungsverlauf an den 
einzelnen wichtigen Komponenten(Spule, Trafo, Kondensator, Diode, 
Mosfet) ansehen.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren