Hallo,
mal eine kurze Frage, wenn ich meinen Entwicklungszweig als Branch
auslager und nach mehreren Commits (im Branch Zweig) wieder in den
Hauptzweig (Trunk) zurück merge, dann fehlen alle Logeinträge der
Zwischencommits.
Es wird quasi nur die Headrevision des Branches in den Trunk integriert.
Ist wahrscheinlich auch so gewollt, aber wenn ich die Logeinträge der
Zwischencommits des Branches auch im Trunk haben möchte, muss ich dann
wirklich alle Revisionen des Branches der Reihe nach einzeln in den
Trunk mergen? Ich nutze TortoiseSVN, gibt es da evtl. eine Option, mit
der das automatisch erledigt wird?
Klar der Vorteil, wenn man alles einzeln merged, ist, dass man gezielt
bestimmte Stände auslassen kann. Zb Stände die nur abends der
Zwischenspeicherung dienten, aber keine fertigen Schritt enthalten.
Hab mich immer geärgert, dass die Logeinträge fehlen, aber alles einzeln
mergen ist aufwändig.
Danke und Gruß
Bernd
Meines Wissens muß man die Zwischenlogs manuell mitnehmen.
Ich mache das immer so, daß ich mir einfach für alle betreffenden revs.
aus dem Branch das Log ausgeben lasse (svn log... > tmp.txt bzw. aus der
Konsole einfach in die Zwischenablage) und kopiere das dann komplett
rein als Kommentar beim Reintegrieren.
Das ist auch eine Idee.
Dann verliert man zwar die Zwischenrevisionen, hat aber immerhin die
Kommentare gerettet. Man muss nur dran denken.
Mal schauen, was beim nächsten Merge besser passt.
Bernd schrieb:> Wenn ich meinen Entwicklungszweig als Branch> auslager und nach mehreren Commits (im Branch Zweig) wieder in den> Hauptzweig (Trunk) zurück merge, dann fehlen alle Logeinträge der> Zwischencommits.> Es wird quasi nur die Headrevision des Branches in den Trunk integriert.> Ist wahrscheinlich auch so gewollt, aber wenn ich die Logeinträge der> Zwischencommits des Branches auch im Trunk haben möchte, muss ich dann> wirklich alle Revisionen des Branches der Reihe nach einzeln in den> Trunk mergen?
Darf ich diese Anfrage als professionelle Denglischquelle zitieren?
Einige Grundlagen der Denglischsprache
Die Grundregel lautet: One To One Overseating.
Jedes Wort wird eins zu eins aus der deutschen in die englische Sprache
übersetzt. Hierbei ist es von besonderer Bedeutung, die deutsche
Satzstellung eisern beizubehalten und sich gleichzeitig von den normalen
englischen Wörtern loszulösen.
Klaus Wachtler schrieb:> Und die Idee, dich Joe zu nennen, kam von dir oder deinen Eltern?
Das ist jetzt zwar OT, aber in cw ist Joe kürzer als das Original, zumal
ö im internationalen Morsealphabet auch nur oe ist.
73 Joe
Joe G. schrieb:> Einige Grundlagen der Denglischsprache>> Die Grundregel lautet: One To One Overseating.> Jedes Wort wird eins zu eins aus der deutschen in die englische Sprache> übersetzt. Hierbei ist es von besonderer Bedeutung, die deutsche> Satzstellung eisern beizubehalten und sich gleichzeitig von den normalen> englischen Wörtern loszulösen.
Für Leute, die kein Englisch können, kann man es ja auch noch in "echtes
Deutsch" übersetzen:
Wenn ich meinen Entwicklungszweig als Ast auslager und nach mehreren
Anheimbringungen (im Ast-Zweig) wieder in den Hauptzweig (Baumstamm)
zurück verschmelze, dann fehlen alle Tagebucheinträge der
Zwischenverschmelzungen.
Es wird quasi nur die Kopfänderung des Astes in den Baumstamm
integriert.
Ist wahrscheinlich auch so gewollt, aber wenn ich die Tagebucheinträge
der
Zwischenänderungen des Astes auch im Baumstamm haben möchte, muss ich
dann
wirklich alle Revisionen des Astes der Reihe nach einzeln in den
Baumstamm verschmelzen?
Ich bin ja auch dagegen, gängige deutsche Wörter nur zur "coolness"
durch englische oder englisch-artige zu ersetzen, aber wenn man statt
der üblichen Fachausdrücke irgendwelche pseudo-eingedeutschen Wörter
verwendet, nur damit's eben reines Deutsch ist, wirkt das genauso
lächerlich.
Ja.
Wobei mit etwas Abstand das Integrations-Deutsch schon ziemlich
abschreckend ist, zugegebenermaßen.
Zumindest wenn man nicht damit besonders vertraut ist.
Rolf Magnus schrieb:> Wenn ich meinen Entwicklungszweig als Ast auslager und nach mehreren> Anheimbringungen (im Ast-Zweig) wieder in den Hauptzweig (Baumstamm)> zurück verschmelze, dann fehlen alle Tagebucheinträge der> Zwischenverschmelzungen.
Wir wollen ja hier keinen Deutschkurs eröffnen, aber ich glaube das geht
besser. Zum besseren Verständnis darf sogar der Satzbau geändert werden.
Sprich mit langen, langen Sätzen – solchen, bei denen du, der du dich zu
Hause, wo du ja die Ruhe, deren du so sehr benötigst, deiner Kinder
ungeachtet, hast, vorbereitest, genau weißt, wie das Ende ist, die
Nebensätze schön ineinandergeschachtelt, so daß der Hörer, ungeduldig
auf seinem Sitz hin und her träumend, sich in einem Kolleg wähnend, in
dem er früher so gern geschlummert hat, auf das Ende solcher Periode
wartet ... nun, ich habe dir eben ein Beispiel gegeben. [K. Tucholsky]
Speziell in Tortoise gibt es in der Log-Ansicht einen Haken, mit dem man
die ursprünglichen Log-Einträge eines Merge-Checkins mitanzeigen lassen
kann. Irgendwas wie "Show merged revisions" oder so ähnlich. Das klappt
natürlich nur, wenn man auch sauber mit Subversion-Mitteln gemergt
hatte, d.h. die svn:mergeinfo Properties müssen mit eingecheckt werden.
Es ist also garnicht notwendig, irgendetwas zu duplizieren oder zu
kopieren - lass das das Tool für dich machen.
A.H. schrieb:> Speziell in Tortoise gibt es in der Log-Ansicht einen Haken, mit dem man> die ursprünglichen Log-Einträge eines Merge-Checkins mitanzeigen lassen> kann. Irgendwas wie "Show merged revisions" oder so ähnlich.
Tatsache. Ganz unten gibt es eine Checkbox mit der Beschriftung "Include
merged revisions", die macht genau das, was ich haben wollte.
Hab ich irgendwie übersehen. Vielen Dank!