Der Vorteil beim S3E Board ist, dass da der Xilinx Programmer an Board
ist. Damit kannst du das direkt aus Impact heraus programmieren. Für das
S6 Board brauchst du die Digilent Software. Mittlerweile soll es wohl
irgendwie auch über ein PlugIn im Impact gehn, aber das ist wohl nicht
besonders stabil...
Prinzipiell würde ich aber schon den Spartan 6 nehmen. Der ist einfach
moderner und kann etwas mehr (PLL, auch 8/9 Bit BlockRAM möglich,
MultiBoot über SPI...).
Aber dafuer finde ich Adept2 von Digilent viel bequemer als Impact. Ok,
wie das mit Chipscope aussieht weiss ich nicht (hab' ich nie gebraucht
bisher). Unter Linux muss man sich dann mit dem Digilent plugin fuer
Impact rumschlagen, ich hoffe mal, dass Digilent den Adept Client auch
fuer Linux mal bringt.
Und generell, ein S6 Board ist gefuehlt doppelt so schnell wie ein S3E
Board. Wenn also die Infrastruktur des S6 Boards ok ist, dann wuerde ich
lieber zu dem als zu 'nem S3E greifen...
Kommt immer drauf an, was man machen will. Zum Beispiel die internen
Clocking Ressourcen unterscheiden sich deutlich vom S3E. Aber wie
gesagt, prinzipiell den S6, der ist die bessere Wahl.
> Aber dafuer finde ich Adept2 von Digilent viel bequemer als Impact.
Wenn man einmal den Kram für Impact in ein Setup-Skript gepackt hat,
kann man da auch von "bequem" reden ;)
ich schrieb:> Ah ok, und woher kommt der Preisunterschied bei den Boards?
Den hat sich die Sales-Abteilung ausgedacht. Oder was wolltest Du jetzt
hören? Der S3E-500 ist für einen Softcore schon fast zu klein. Dafür ist
(ein einfacher) ADC und DAC mit drauf. Und ein Display.
Der S6LX16 passt schon viel eher für einen Softcore (und sowas will man,
wenn man Ethernet nutzen möchte). Die Logikfläche im FPGA ist ca. 2 bis
3-mal so groß wie im S3E500. Wenn Du mit ADC und DAC spielen willst
brauchst Du noch die entsprechenden pmod-Module (oder baust Dir selber
welche).
Für das S3E500-Board wirst Du mehr Beispiele finden, die sich aber auch
gut auf das S6LX16-Board portieren lassen sollten. Der S6LX16 ist neuer,
größer und kann schneller getaktet werden.
Zum Programmieren wure ja schon genug gesagt.
Duke
Hi ich,
werde mir demnächst auch ein Nexys3 bestellen. Stand auch vor der Frage
S3E/N3. Zu der Peripherie:
- ein Display HD44780 schließe ich mir selbst an
- je ein DA/AD Board als Zusatzmodul (PMOD)
- auf den Rotary switch kann ich verzichten bzw ich bekomme 8bit VGA
Zu deiner Frage:
Digilent hat das Schematic am 31.5. online gestellt.
Trenz: This product was added to our catalog on Friday 03 June, 2011.
Schönen Tag,
Ed
Christian R. schrieb:> Das S3E Board ist original Xilinx, das S6 Board ist von> Digilent. Beim Xilinx bezahlst du zum Beispiel den original Firmware> Loader mit.
Ansichtssache. Das board so so derart niederpreisig kalkuliert, dass man
das so nicht darstellen kann. Im Gegenteil: Digilent muss mit seinen
boards Gewinn machen, Xilinx nicht.
xilinx-frage schrieb:> Der 1200k Spartan 3E verhält sich in der Fläche zu dem XC6SLX16 wie?
Ich hab hier ein Design welches auf dem S3500E und auf dem S6LX16 läuft.
Die marginalen Unterschiede bei den Registern kommen von den
unterschiedlichen Anzahl der GPIOs in meinem Design. Bei den LUTs
spiegelt sich verblüffend genau der Unteschied der Struktur wieder:
LUT4/LUT6
1
500E/LX16
2
Register 1,02
3
LUT 1,49
4
Frequenz 0,88
Um Deine Frage zu beantworten:
Der Spartan 6 LX16 hat 18k Register und 9k LUT6 (=13,5k LUT4).
Der Spartan 3E 1200k hat 9k Register und 9k LUT4.
Außerdem ist der Spartan 6 in meinem Design ca. 13% schneller.
Ob die Aussagen auch für Dich gelten, mußt Du mit Deinem Design
entscheiden.
Duke
Mist nu hab ich mich doch verguckt:
Duke Scarring schrieb:> Der Spartan 6 LX16 hat 18k Register und 9k LUT6 (=13,5k LUT4).> Der Spartan 3E 1200k hat 9k Register und 9k LUT4.
soll heißen:
Der Spartan 6 LX16 hat 18k Register und 9k LUT6 (=13,5k LUT4).
Der Spartan 3E 1200k hat 17k Register und 17k LUT4.
Der Spartan 3E 500k hat 9k Register und 9k LUT4.
Duke