Hallo zusammen,
ich würde mir gerne selbst einen Tiefpassfilter für eine
Rauschzahlmessung bauen. Diesen würde ich zwischen dem DC-Anschluss des
Analyzers und der Rauschquelle setzen.
Wie aufwendig oder wie sollte der beschaffen sein? Leider habe ich
hierbei noch keine Erfahrung. Theoretisch ok...TP Filter x-ter Ordnung,
RLC Elemente etc.
Ich möchte jedoch schon bis rauf in einen Frequenzbereich von max. 18
GHz messen können. Funktioniert das selber bauen noch? Hinzu kommt dass
ich relativ geringe Rauschzahlen von Verstärkern bestimmen möchte.
Gibts hierzu Literatur oder Hinweise, Tips?
Schönen Gruß,
Markus
Reicht nicht schon das Frequenzlimit des Analysators ?
Ich habe mal mit einem R&M FESM 20 gearbeitet, bei dem war da auch
irgendwo Ende der Fahnenstange ...
Hmmm...also so richtig schlau bin ich aus den Antworten auch noch nicht
geworden, wenn ich ehrlich bin :-s Habe es Messtechnisch auch noch nicht
genauer getestet.
Ich hab mir nur etwas Literatur angesehen, dabei ist in einer
Applikation Note von Agilent die Rede, dass man einen Tiefpass in die
DC-Leitung zwischen Rauschquelle und Analyser (28V BNC Leitung) schalten
sollte. Warum? Weil Umgebungsstörer oder Einkopplung seitens Netz.
Um einen Störer zu sehen müsste ja genau auf der Frequenz zbw. auf dem
Frequenzband, bei dem Zeitpunkt ein Störer eingekoppelt werden...sprich,
man sweept ja die Frequenz und misst dann mit einer gewissen Bandbreite
die Rauschpegel.
Also ich habs jetzt wie gesagt nch nicht ausprobiert, aber ich denke
dass es eher unwahrscheinlich ist dass ich hier Probleme haben werde...
Lieber Markus,
lass Dich nicht veräppeln.
Bitte schau Dir die Noise-Messung noch mal so genau an, bis Du selbst
erklären kannst, wie sie funktioniert. Wie das Ergebnis zustande kommt.
Üblich ist, den Prüfling durch eine Rauschquelle zu speisen, die mit
zwei verschiedenen Rauschleistungen getaktet wird.
Am Ausgang des Prüflings ist dann eine Rauschleistung zu messen, die
sich im Takt verändert. Aus den Hüben an Ein- und Ausgang berechnest Du
dann die Rauschquelle im Prüfling.
Ciao
Wolfgang Horn
Hallo Markus,
ich glaube die "Spassvögel" haben einfach nicht verstanden, wo das
Filter hinkommen soll. Vielleicht sollten die mal das Schottfilter von
den Augen nehmen und lesen, oder?
Zu deinem Problem: Ein Filter in der DC-Leitung zur Rauschquelle kann
dir unerwünschte Einkopplungen verhindern, wenn du starke HF-Felder in
der Nähe hast (UKW, MW, TV oder GSM/UMTS-Sender zum Beispiel) und diese
in deinen Rauschmessbereich fallen. Dies kannst du mit einem
Spektrumanalyzer prüfen. Falls dies nicht der Fall ist, würd ich es mit
dem Filter sein lassen.
Ein einfaches Filter verändert (je nach Bandbreite) ja auch die Flanke
im getakteten DC-Signal und kann bei ungünstiger Wahl der Tastbreite zur
Filteerbandbreite deine Messung verfälschen. Weiterhin wird das
DC-Signal ja üblicherweise geschirmt an die Rauschquelle geführt, also
eine Einkopplung unwahrscheinlich, oder willst du eine eigene
Stromversorgung für die Messung aufbauen?
In welchem Frequenzbereich willst du denn messen und nutzt du eine
geschirmte Kabine dafür?
Gruss
Hey...
ja wenigstens versteht mich einer hier ;-) Richtig, es geht um die
Filterung in der DC-Leitung zur Rauschquelle :-)
Nach der Y-Methode wird die Quelle ja dann wohl ein und ausgeschalten,
ich weiss jedoch ohne Oszi jetzt nicht wie hoch die Schaltfrequenz des
DC-Signals (28V) ist. Ich dachte erst garnicht an die Verfälschung der
Schaltflanken...gute Frage ob es hier Probleme gibt.
Evtl. braucht es ja keinen direkten Tiefpass, sondern reicht ein
Ferritkern oder ein Ringkern, da ja eine Induktivität als Tiefpass
wirkt. Ich kenne nur jetzt nicht das Filterverhalten nicht bzw. ab
welchen Frequenzen die wirklich wirken.
Stromversorgung vom Rauschanalyser, DC-Kabel is geschirmt in Form einer
Koaxleitung. Problematisch ist ja auch die Leitung VON der Rauschquelle
zum DUT wenn diese nicht Geschirmt ist!? Filtern wär hier ja weniger
gut, ich habe ja einen Rauschpegel der gleichverteilt über den ganzen
f-Bereich ist...
Gruß,
Markus
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