Hi zusammen,
über diesen Akku wurde schonmal diskutiert, daher Bilder hier:
Beitrag "Lipoly-Akku Pollin LAB376058C"
Ich hab noch zwei davon in meiner Bastelkiste rumliegen. Kann man solche
Akkus gemeinsam laden, wenn sie in Reihe hintereinander geschaltet sind,
oder muß ich sie zum Laden trennen und einzeln ans Ladegerät hängen?
Gruß
Georg
>da sie jeweils eine über/unterspgsschutz haben, kannst du sie einfach>mit 5v (beide parallel über ausgleichsdioden) laden.
Schwachsinn !
Das ist keine Ladeschaltung sondern eine Schutzschaltung die verhindern
soll das der in Flammen aufgeht oder irreparabel geschädigt
wird.(Überladen/Tiefenentladen).
Akku am einfachstens nach CCCV Verfahren laden. Im einfachsten Fall geht
das mim Labornetzteil. Strombegrenzung auf max. 1C stellen(in deinem
Fall 1A oder weniger, 0,5-0,7A wäre meine Wahl).
Spannung auf 4,2V stellen und mit nem ordentlichen Multimeter
nachmessen. Auch hier gilt besser 4,1V als 4,3V.
Und warten bis kaum noch Strom fließt dann ist der Akku Voll.
In Reihe Laden geht auch, dafür sollte aber ein Balancer verwendet
werden.
Wenns die Möglichkeit gibt aber lieber Parallel oder einzeln laden.
Gruß Matthias
hmmm.... ok, dann geht das was ich vorhatte wohl eher nicht....
Ich wollte die Teile als Pufferakku z.B. für ein Solarpannel
benutzen....
Die Idee ist, dass das angeschlossene Gerät je nach Sonneneinstrahlung
seine Energie vom Akku oder vom Panel (oder beidem) bekommt und wenn die
Leistung vom Panel höher ist, als momentan benötigt wird, soll der Akku
mit der überschüssigen Energie geladen werden.
Mit nem Bleiakku geht das problemlos. Der ist mir aber zu schwer zum
rumtragen. Daher die Idee mit den LiPo's.
Oder weiß jemand ne elektronische Lösung dafür?
Klar geht sowas. Wenn Du mit Mikrocontrollern zurechtkommst, macht dir
das sogar ein kleiner ATTiny13 mit einem Transistor, zwei Widerständen
und einer (Schottky-)Diode. Wenn nicht, dann kannst Du das bereits
genannte Lade-IC nehmen. Plus 'ne (Schottky-)Diode.
Gruß
Jonathan
Georg schrieb:> hmmm.... ok, dann geht das was ich vorhatte wohl eher nicht....> Ich wollte die Teile als Pufferakku z.B. für ein Solarpannel> benutzen....>> Die Idee ist, dass das angeschlossene Gerät je nach Sonneneinstrahlung> seine Energie vom Akku oder vom Panel (oder beidem) bekommt und wenn die> Leistung vom Panel höher ist, als momentan benötigt wird, soll der Akku> mit der überschüssigen Energie geladen werden.> Mit nem Bleiakku geht das problemlos. Der ist mir aber zu schwer zum> rumtragen. Daher die Idee mit den LiPo's.
Lipos kann man genauso wie Bleiakkus laden. Nur muss hier die Spannungs-
begrenzerschaltung auf 1% genau sein. Eine Z-Diode o.ä. eignet sich
da nicht. Da nimmt man dann eher einen TL431.
Gruss
Harald
@all
das passt ja alles soweit, solange es sich um nur einen LiPo-Akku
handelt, aber wie muß ich das dann bei mehreren Akkus in Reihe machen,
die jeder einzeln für sich beim laden geregelt sein wollen. Der im
Schaltplan für den LT3652 erwähnte Akku ist ja ein LiFePo bzw im anderen
Schaltbild ein LiIon, bei denen man meines Wissens kein Loadbalancing
betreiben muß
Ähm... Bei allen Li-... Akkus musst du Balancen, weil dir sonst ohne
Schutzschaltung an jedem Akku ganz einfach die Akkus hochgehen... Schau
mal im Wiki nach "Balancer", da dürften ein paar Schaltungen beschrieben
sein.
Gruß
Jonathan
Das ist ein Balancer für 3 Akkus - das ist doch für mehrere Akkus! Den
kannst Du sogar durch hinzufügen weiterer Stufen beliebig erweitern...
Oder auch Stufen wegnehmen...
Gruß
Jonathan
wenn ich also die Spannung vom Panel auf 8,4V regle und die Schaltung
für 2 LiPo's verkleinere, sollte das Ganze mit den Pollin-LiPo's
funtionieren, schätze ich.
Fehlt nur noch ein Konstantspannungsregler, der mir aus einer Spannung
von 7,4V-8,4V die gewünschte Ausgangsspannung von z.B. 5V regelt.
Danke für eure Hilfe!
Gruß
Georg
Ja, das kannst Du so machen. Allerdings solltest Du als
Ladeschlussspannung 8,2V nehmen. Die Akkus werden es Dir mit einer
deutlich erhöhten Lebensdauer danken. Am Besten verbindest Du den
Pluspol des Akkupacks mit einer Schottkydiode mit dem Pluspol der
Solarzelle (Anode an Akku, Kathode an Solarzelle, sodass sich die Akkus
nicht darüber aufladen). Dann wird deine Ausgangsspannung nur
Akkugestützt, wenn es auch nötig ist. Außerdem geht dann nicht so viel
Leistung verloren.
Gruß
Jonathan