Hallo Jungs, leider finde ich den Schaltplan von MaWin nicht mehr hier
im Forum.
Ich möchte gerne 2 LEDs mit einem Poti dimmen. Hierfür hat MaWin eine
klasse und sehr einfache Schaltung mit einem OpAmp gemacht. Am Ausgang
war ein Transistor.Der BD135 ist zu klein für 1400mA. Kann ich auch
einen IRLZ34N verwenden ?
Die LED "braucht" 1400mA und hat eine Betriebsspannung vom 2.3 V. ich
möchte um die Verluste gering zu halten 2 Stück in Reihe schalten.
Kann es sein, daß 5V nicht ausreicht ?
Könntet Ihr mir bei der Dimensionierung helfen ?
Die Schaltung die ich meine sieht so "etwa" aus.
Bastler schrieb:> Die LED "braucht" 1400mA und hat eine Betriebsspannung vom 2.3 V. ich> möchte um die Verluste gering zu halten 2 Stück in Reihe schalten.
Rechne mal nach: Wenn du wirklich 1,4A durch die Schaltung jagen willst,
fallen unten 1,4V am Shunt ab. Zusammen mit den Flussspannungen der LEDs
wärst du aber damit über 5V, du wirst die 1,4A also nie erreichen, eher
so 0,4A. Abgesehen davon bräuchtest du bei 1 Ohm schon dicke Draht- oder
Zementwiderstände. Also: Shunt kleiner und dann eventuell den
Spannungsteiler am OP entsprechend anpassen (muss von 0V bis zur
maximalen Shunt-Spannung gehen).
Der Widerstand ist mit 1 Ohm, weiss ich, ist falsch.
Wenn an der beiden Leds 4,6 V abfallen würden, wäre nur noch ca 1 Volt,
für den Widerstand. Wenn ich mit 5,6 Volt die Schaltung speisen würde.
Klar am Transistor fallen auch noch 0,5 Volt ab, wenn ich einen IRLZ
nehme wahrscheinlich weniger.
Deshalb war meine Bitte mir zu helfen die Bauteile zu dimensionieren.
Wenn die LEDs je 2,3V haben, bleiben bei 5V Speisung 0,4V für den Shunt.
Der On-Widerstand des Mosfets liegt im unteren mOhm-Bereich, ist also
vernachlässigbar. Dein Shunt sollte also 0,1-0,2 Ohm haben. Dann
solltest du aber den OP entweder auch mit einer negativen Spannung
versorgen oder, wenn es bei Masse/+5V bleiben soll, zu einem
Rail-To-Rail-OP greifen.
Christoph Budelmann schrieb:> Dann> solltest du aber den OP entweder auch mit einer negativen Spannung> versorgen oder, wenn es bei Masse/+5V bleiben soll, zu einem> Rail-To-Rail-OP greifen.
?????????
Ich habe damals auf dem Steckbrett mal die Schaltung aufgebaut, habe
einen LM324 verwendet mit +5V und eine LED mit 350mA sauber dimmen
können. Der Transistor war ein BD135.
Jetzt wollte die Schaltung nur erweitern.
Bastler schrieb:> Christoph Budelmann schrieb:>> Dann>> solltest du aber den OP entweder auch mit einer negativen Spannung>> versorgen oder, wenn es bei Masse/+5V bleiben soll, zu einem>> Rail-To-Rail-OP greifen.>> ?????????http://de.wikipedia.org/wiki/Operationsverst%C3%A4rker#Spannungsbereich_und_Stromaufnahme> Ich habe damals auf dem Steckbrett mal die Schaltung aufgebaut, habe> einen LM324 verwendet mit +5V und eine LED mit 350mA sauber dimmen> können. Der Transistor war ein BD135.>> Jetzt wollte die Schaltung nur erweitern.
Wenn es funktioniert, ok, wunderbar. Ich wollte nur drauf hinweisen.
Christoph Budelmann schrieb:> Der On-Widerstand des Mosfets liegt im unteren mOhm-Bereich, ist also> vernachlässigbar.
Wir haben hier eine lineare Anwendung da ist der ON-Widerstand
vollkommen uninteressant. Der ist nur beim Schalterbetrieb massgebend.
Helmut Lenzen schrieb:> Wir haben hier eine lineare Anwendung da ist der ON-Widerstand> vollkommen uninteressant. Der ist nur beim Schalterbetrieb massgebend.
Klar, hatte ich irgendwie beim Schreiben nicht mehr im Kopf (dafür
allerdings das AVR-PWM im Schaltplan...).
Helmut Lenzen schrieb:> Anwendung da ist der ON-Widerstand> vollkommen uninteressant.
Was ist in der Schaltung der ON-Widerstand ?
Kriege ich mit dem LM324 den Mosfet sauber angesteuert ? Habe leider
wenig Erfahrung mit Analogtechnik.
Da ich noch genügend LMs rumfahreen habe wollte ich die Schaltung so
einfach wie möglich aufbauen, sonst muss ich einen Atmega nehmen, mit
ADC Wert PWM steuern. Deshalb die Analoge Variante bevorzugt.
> Der BD135 ist zu klein für 1400mA. Kann ich auch einen IRLZ34N> verwenden ?
Nicht ganz. Der IRLZ ist zwar sogar ein LogicLevel Typ, aber der LM324
als OpAmp liefert typ nut 3.8V wenn er mit 5V versorgt wird. Das reicht
laut Datenblatt nicht für den MOSFET (natürlich typische Werte, kann im
Einzelfall trotzdem gehen). ENTWEDER also einen OpAmp der näher an 5V
kommt, wie der TS914, ODER ein MOSFET der mit weniger angesteuert werden
kann, wie der IRF7401.
> Die LED "braucht" 1400mA und hat eine Betriebsspannung vom 2.3 V.> ich möchte um die Verluste gering zu halten 2 Stück in Reihe schalten.> Kann es sein, daß 5V nicht ausreicht ?
Das wird nicht ausreichen.
Denn erstens braucht eine LED nicht 2.3V, sondern eine Spannung
von .. bis.
Bei 2.3V nominell kann von ... bis durchaus über 2.5V gehen, dann ist
nichts mehr übrig. Ausserdem sind 5V nicht genau 5V sondern meist 4.75V
bis 5.25V.
Das alles ist also zu knapp.
Schau noch mal genau ins Datenblatt deiner LEDs und nimm die maximal
mögliche Spannung bei 1.4A und schau genau ins Datenblatt deiner
Spannungsquelle und nimm die minimal mögliche gelieferte Spannung,
dann rechnen wir noch mal nach.
Mit einer LED funktioniert die Schaltung aber, wenn auch uneffektiv, den
shunt würde ich aber auf 0.22 Ohm reduzieren damit maximal 0.43 Watt an
ihm abfallen, und dann R2 auf 15k festlegen und der MOSFET ist zu kühlen
3.5 Watt)
Bastler schrieb:> Was ist in der Schaltung der ON-Widerstand ?
Das ist dere Widerstand beim MOSFET wenn er ganz durchgesteuert ist. Ist
aber nur im Schalterbetrieb von interesse.
MaWin schrieb:> Der IRLZ ist zwar sogar ein LogicLevel Typ, aber der LM324> als OpAmp liefert typ nut 3.8V wenn er mit 5V versorgt wird.
Eventuell einen Widerstand vom Ausgang nach + Versorgung schalten.
Bastler schrieb:> Könnte ich den BD135 als treiber nehmen für den IRLZ34 ?
Wozu? Es liegt ja nicht daran das der OP zu wenig Strom liefert fuer den
MOSFET sonder an der Ausgangsspannung des OPs. Auch hast du hier kein
Problem mit der Umladung des Gates. (Geschwindigkeit)
Helmut Lenzen schrieb:> Es liegt ja nicht daran das der OP zu wenig Strom liefert fuer den> MOSFET sonder an der Ausgangsspannung des OPs.
Ich dachte an einem Emitterfolger
Bastler schrieb:> Also denn wie es aussieht muss ich die Schaltung 2 mal aufbauen, wäre> kein Thema, bloss das Problem mit einem Poti die 2 Opamps , wie steuern> ?
Das ist doch das geringste Problem was du hast. Einfach an das Poti die
beiden OPs anschliessen mit ihrem (+) Eingang. Kannst du auch alle 4
anschliessen.
> Also das Datenblatt von der LED
"typisch" 2.3V aber keine Maximal/Minimal Angaben.
Spar-Datenblatt. Chinaware.
> Eventuell einen Widerstand vom Ausgang nach + Versorgung schalten.
Gute Idee, wenn man nur einen LM324 hat und keinen TS914.
Bastler schrieb:> Habt Ihr es so gemeint ?>
Fast. R6 bitte direkt an PIN 1 anschliessen sonst hast du da einen
Spannungsteiler gebaut. R6 in der Groessenordnung 1 .. 5KOhm ist nicht
besonders kritisch.
> Wie gross sind die Widerstände R5 und R6 ?
R5 = Upoti (Pin3) / ILED
Mal angnommen du willst mit 1V am Potischleifer einen Strom von 1400mA
erreichen:
R5 = 1V / 1.4A = 0.71 Ohm
PR5 = 1V * 1.4A = 1.4W
Warum schaltest Du den Transistor nicht einfach an und aus, statt ihn in
problematischen Bereichen der Kennlinie zu fahren ??
Rechteck PWM und Mosfet.
Damit kriegst du Schweine zum Fliegen ;-).
Luchs schrieb:> Rechteck PWM und Mosfet.
Ich hatte schon oben beschrieben, daß die Möglichkeit mit AVR kein
grosses Problem ist.
Mein Gedanke war, daß ich die Schaltung mit OpAmp ( mit der Hilfe ) vom
MaWin bereits einmal aufgebaut habe, mit 350mA , was sehr gut
funktioniert.
LM324 un Hühnerfutter habe ich genügend da, wollte ich für die Sache
keinen ATMEL opfern.
Ich habe mal die Schaltung mit dem 555 auf dem Steckbrett aufgebaut,
funktioniert auch recht gut. Meine Frage wäre noch dazu, wie ich die
angeschlossene LEDs bis auf 0 runterdimmen kann. Diverse Wertänderungen
an den Bauteilen brachten keinen Erfolg.
Habt eine Idee
Der verwendete Plan
http://www.mikrocontroller.net/attachment/70279/ne555-pwm-led-dimmer-circuit_6036.gif
Die LEDs habe ich mit einem IRLZ34N angesteuert, die Betriebsspannung
ist +5V
Bastler schrieb:> Meine Frage wäre noch dazu, wie ich die> angeschlossene LEDs bis auf 0 runterdimmen kann.
Mit ´nem Tiny13. Ist auch nicht größer, als ein 555er und braucht ausser
dem Poti und ´ner Keramikpille keine externen Bauteile. Vorteil: jedes
gewünschte Verhalten programmierbar, inklusive Automatikfunktion.