In der neuen Chip gibt es einen kleinen Artikel:
"Gerücht: Apfel-Rechner bald mit kabellosem Strom"
Was genaueres steht nicht dabei, was das sein soll. Gibt es das
wirklich? Oder handelt es sich einfach um einen Scherzartikel? Es ist
von WiTricity - echt oder unecht?
Ich meine im TV irgendwas von der IFA gesehen zu haben, dass es sich
dabei um ein Ladesystem des Akkus handelt, bei dem der Strom über
Induktion ins Gerät "übertragen" wird.
>In der neuen Chip gibt es einen kleinen Artikel:>"Gerücht: Apfel-Rechner bald mit kabellosem Strom">Was genaueres steht nicht dabei, was das sein soll. Gibt es das>wirklich? Oder handelt es sich einfach um einen Scherzartikel? Es ist>von WiTricity - echt oder unecht?
Gibt's doch schon lange, und nennt sich bei mir Laptop - der läuft auch
ohne Kabel 'ne ganze Weile ;-)
Vor einem halben oder so kam mal ein Bericht, das am MAT in Amerika
daran geforscht wird. Bis zu 10m seien schon möglich allerdings nur für
kleine Leistungen wie Ladegeräte.
Ob es eine Zeitungsente ist keine Ahnung aber Technisch möglich könnte
ich mir schon vorstellen.
Die elektrischen Zahnbürsten werden auch kabbellos geladen. Ich denke
mal, dass es sich wohl um das gleiche Prinzip handeln wird, also wie
bereits erwähnt durch Induktion.
Owe, habe ich doch glatt die Tags vergessen:
[Troll]
.
.
.
[/Troll]
Spaß bei Seite, im Augenwinkel habe ich noch gesehen, dass der Moderator
das NB auf eine ca. 5mm hohe Plastikplatte mit Maßen des NB gestellt
hat. Wenn ich an einen Induktionsherd denke, ist es bei wenigen
Milimeter Abstand dfann doch nicht sooo abwegig?
Und da macht man sich Sorgen um die paar Watt Verstrahlung durch
Handys... :-o
Helmut Lenzen schrieb:> http://www.elektor.de/elektronik-news/ultraschall-...> Da sag ich nur Kopfschmerzen lassen gruessen.
Die Idee ist nicht soooo arg neu, da habe ichs vor knapp 4 Jahren zum
Sonderpreis bei einem Elektor-Wettbewerb gebracht... ;-)
Helmut Lenzen schrieb:> Hier ist noch so eine Nachricht.>> http://www.elektor.de/elektronik-news/ultraschall-verspricht-kabellose-stromversorgung.1937025.lynkx>>> Da sag ich nur Kopfschmerzen lassen gruessen.
Mit Ultraschall?
Da geht's wohl um den Weltrekord im Bereich "nicht effiziente
Energieübertragung", oder "wie können wir wieder Energie verplempern,
seit dem alle neuen Geräte den Stand-By Strom drastisch reduziert
haben?".
Aua.
Das mit der Platte unterm Laptop mit dicken Induktionsschleifen klingt
nicht ganz so schlimm und machbar.
Drahtlos heißt ja nicht automatisch über mehrere Meter. Eher so Richtung
KONTAKTLOS, wobei auch das eher auf die Abwesenheit von Steckverbindern
hinweisen soll, Kontakt im Sinne von aufeinanderliegen haben Sender und
Empfänger dann aber meist auch noch, bestenfalls ein Stapel Papier kann
man dazwischenlegen. Siehe die Links im Artikel Royer Converter.
MfG
Falk
Das funktioniert mit einer 750THz Übertragung glaub ich.
Aber im Ernst, da is ja nix neues dabei, außer das apple eine Spule
jetzt in ein schickes weißes tablet verpackt und die andere Spule kommt
ins notebook. Ach ja, der Preis wird auch noch mal verdreifacht.
Falk Brunner schrieb:> Drahtlos heißt ja nicht automatisch über mehrere Meter. Eher so Richtung> KONTAKTLOS, wobei auch das eher auf die Abwesenheit von Steckverbindern> hinweisen soll, Kontakt im Sinne von aufeinanderliegen haben Sender und> Empfänger dann aber meist auch noch, bestenfalls ein Stapel Papier kann> man dazwischenlegen. Siehe die Links im Artikel Royer Converter.
Das macht fast jede elektrische Zahnbürste auf der Ladestation. Solche
induktiven Ladeverfahren hab ich auch mal auf nem VDI-Vortrag zur
Elektromobilität bei nem E-Bike gesehen. Das Teil wurde einfach über
eine ca. 40x40 cm große Platte mit Induktionsschleife gestellt.
Kontaktlose elektrische Zahnbürsten mit Akku haben oft einen simplen
Colpitts-Oszillator. Der eignet sich auch zur Energieübertragung, um
kontaktlos den Akku zu laden. Wobei der Colpitts-Oszillator in der
Theorie alles andere als simpel ist.
Drahtlose Stromübertragung gibt es schon seit weit über 50 Jahren.
In Hamburg - nahe beim Mittelwellen-Sendemast des damaligen NWDR -
befand sich Anfang der 1950er Jahre eine Schrebergärtner-Kolonie.
Pfiffige Schrebergärtner kamen irgendwann einmal auf den Dreh, die
Beleuchtung ihrer Hütten - damals dank Wohnungsnot vielfach als normale
Behausung benutzt - mit einer entsprechenden "Antenne" aus der reichlich
vorhandenen HF dieses Senders "abzuzapfen". Als der NWDR das erfuhr, kam
die Angelegenheit vor Gericht, und den Schrebergärtnern wurde
gerichtlich verboten, die HF-Energie des NWDR zu "stehlen".
Bernhard
Blablabla, immer wieder die selbe alte Story... Man könnte Teslas-Law
postulieren, dass in jedem Thread über kontaklose Energieübertragung
irgendwann einer aufschlägt, der von Gärtnern mit HF-Birnen erzählt.
j. c. schrieb:> Man könnte Teslas-Law> postulieren, dass in jedem Thread über kontaklose Energieübertragung> irgendwann einer aufschlägt, der von Gärtnern mit HF-Birnen erzählt.
Aber Zeit und Ort werden schon variiert, findest Du nicht? Das letzte
mal als ich davon las, waren es Berliner Kleingärtner in den 1920er
Jahren.