> Was ist denn der Unterschied zwischen dem Zeug?
definitionsgemäss:
Drossel = eine Induktivität bei der der Gleichstromanteil höher ist als
der Wechslstromanteil, also möglichst geringem Drahtwiderstand.
Spule = eine Induktivität für vorwiegenden Wechselstromanteile, also
möglichst geringen Kernverlusten.
praktisch:
Sicher, als Spulen sind anders, so wie alle Kondensatoren (Elko,
kermaik, Folie, Glimmer, ..) ihre spezifischen Eigenschaften haben und
macnhe besser und andere schlechter für bestimmte Zwecke sind.
Aber ähnlich wie bei Kondensatoren guckst du erst mal, ob die
Induktivität ausreicht (oder leicht höher ist) und ob der Strom (bei
Kondenstaoren war es die Spannungsfestigkeit) zulässig ist, dann
funktioniert das schon mal prinzipiell.
Die weiteren Spulendaten bestimmen dann die Effektivität der Schaltung.
So sind TRIAC-Drosselspulen prinzipiell als Speicherspulen geeignet,
aber nicht so effektiv wie speziell als Speicherspulen verkaufte. Auch
kann man im Schaltregler beim Ausgangsfilter eine Stabspule nehmen (die
auch hohe Frequenzen gut dämpft) aber als Spule im Step Up Konverter
wäre sie eine magnetische Sauerei, die Magnetfeldlinien gehen bei ihr ja
im Kreis rum durch den ganzen Raum.
Will man es genau wissen, bleibt nur ein Blick ins Datenblatt und eine
Abschaätzung der verluste und Temperaturerhöhungen und
Induktivitätstoleranzen, das es bei Versendern manchmal nicht gibt.