Nimm für die LED 180Ω (E12-Reihe). Das ist dann wenig mehr als 20mA und
noch komplett in der Spezifikation.
Noy schrieb:
> wie bist du denn auf die 10k gekommen?
Pi mal Daumen!
In den Datenblättern sind Kurven angegeben. Z.B. Figure 5. Dort kann man
entnehmen, dass bei rund 20mA Diodenstrom etwa 1mA Kollektorstrom
fließen kann (!). Die müssen an dem Arbeitswiderstand zu 5V
Spannungsabfall führen, was bei 5kΩ der Fall ist. Mit 10kΩ ist Faktor 2
als Reserve vorhanden.
In dem Link zum Asuro wurden 20kΩ verwendet, bei 3.3V fließen dann
0,16mA. Für den gleichen Strom wären dann bei 5V rund 30k zu verwenden.
OK, vielleicht sind meine 10k etwas niedrig. Die Funktion hängt sehr
stark von der Reflexivität des Materials ab, das du detektieren willst
und auch davon, bei welchem anderen Material kein Schalten erfolgen
soll. Mit höheren Arbeitswiderständen wird das Ganze empfindlicher,
ebenso mit höherem LED-Strom.
Du wirst in deinem Anwendungsfall Versuche machen müssen. Du solltest
aber nicht unnötig hoch gehen mit dem Widerstand, wie weit man gehen
kann, hängt vom Eingangswiderstand der nachfolgenden Schaltung ab und
auch, welche Slew-Rate dieser Eingang sehen will. Ist er Eingang ein
Schmitt-Trigger ist Letzteres kein Thema.