Hallo
Ich möchte meine kleine Hobby Werkstatt erweitern.
Was mir noch dringend fehlt ist ein Messgerät zu Messung von
Kondensatoren bzw Kapazität.Ich habe am letzten WE mal wieder ein Gerät
repariert ( Netzteil) und mal wieder einfach alle Kondensatoren
getauscht. Nun es funktioniert wieder aber der richtige Weg ist das wohl
nicht.Es wäre super wenn es erschgwingliche Messgeräte geben würde mit
denen ich die Kondensatoren einz. prüfen könnte.Das ganze im ausgebauten
Zustand, muss also kein Messgerät für die Messung in der Schaltung sein.
Ich würde mich freuen wenn ihr Profis mir vieleicht ein paar Tips geben
könntet.Ich will nicht einfach irgendeins kaufen ..... Erfahrungen von
euch würden mir sehr helfen.
Einen schönen Abend
Manfred
Hallo
Danke für eure Antworten.
@Dario
Ganz so viel wollte ich nicht ausgeben.
Ich dachte so an max 100 Euro , bekommt man dafür schon etwas
brauchbares ?
Was die Bausätze angeht , die bisherigen die ich gesehen habe sahen sehr
komplex aus , ich bin mir nicht sicher ob das für einen Wochenend-Löter
so einfach zu machen ist.Ich werde mir deinen Link einmal anschauen.
@Oschi
Sieht schon mal ganz gut aus , nur denke ich das es primär für SMD
ausgelegt ist oder ? Vim Prinzip her ja nicht verkehrt nur eben nicht
wenn das Gerät auch deutlich mehr kostet.Preise habe ich keine gefunden
auf der Page
Manfred schrieb:> Was die Bausätze angeht , die bisherigen die ich gesehen habe sahen sehr> komplex aus , ich bin mir nicht sicher ob das für einen Wochenend-Löter> so einfach zu machen ist.Ich werde mir deinen Link einmal anschauen.
Hier ist eins ohne SMD, das sollte man eigentlich schaffen:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=260860085906
Wobei ich ja bis heute nicht verstehe warum sich die Anfänger so davor
fürchten, ich löte SMD-Bauteile schneller und einfacher als THT...
Solange man noch halbwegs sehen kann ist da kein Problem.
http://www.komerci.de/shop/%5B1055%5D_kapazitaets-messgeraet-hp-36d.htm
Kaum zu glauben bei dem Preis, aber das Chinading hält, was es
verspricht. Nur bessere Meßstrippen sollte man dazu kaufen.
Was du allerdings gerade für SNT-Reparaturen benötigst, ist ein
ESR-Meter. Die Elkos erfüllen bei Impulsbelastungen trotz guter
Kapazität ihre Aufgabe nicht, wenn der ESR zu hoch ist. Mit den
einfachen C-Metern kann man den ESR jedoch i.d.R. nicht messen.
Hallo
Echt super wieviel Antworten man hier bekommt !
So also .....
PeakTech 2165 Digital-LCR Messer mit USB
http://www.reichelt.de/?ARTIKEL=PEAKTECH%202165
Sieht auf den ersten Blick sehr gut aus.
Ist definitiv an der ober Grenze vom Preis her.
Hat noch jemand Erfahrungen mit diesem Gerät und möchte sie mit mir
teilen ?
HP-36D Kapazitäts-Messgerät
http://www.komerci.de/shop/%5B1055%5D_kapazitaets-messgeraet-hp-36d.htm
Ist natürlich sehr günstig !.
Wo liegen den die Grenzen bei diesen günstigen Geräten , welche
Abstriche muss man machen und in inwiefern sind die für den einfachen
Hobbybereich relevant.
AE20204 LC-Messgerät Komplett-Bausatz mit RS232/USB
http://www.ebay.de/itm/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=260860085906
Bei deisem Bausatz muss ich dir recht geben Win , das müsste ich
schaffen ^^ Hat den Bausatz schon jemand , was haltet ihr davon .....
Hat jemand vieleicht einen Link zu einem ähnlichen Bausatz den er selbst
nutzt und zufrieden ist.
@Icke
Ist ein ESR-Meter ein komplett anderes Gerät oder bekommt man diesen als
Kombi mit einem normalen Kapazitäts-Messgerät.
Hast du mal einen Link zu einem guten ESR-Meter der nicht über 100 Euro
liegt.
Manfred schrieb:> Wo liegen den die Grenzen bei diesen günstigen Geräten , welche> Abstriche muss man machen und in inwiefern sind die für den einfachen> Hobbybereich relevant.
Für den Hobbyelektroniker ist das genauer als du jemals brauchen wirst.
Vorteil beim HP-36D ist der sehr große Meßbereich, sowohl nach oben als
auch nach unten. Es reagiert auch schnell und hat einen Nullabgleich.
Icke ®. schrieb:> http://www.komerci.de/shop/%5B1055%5D_kapazitaets-...>> Kaum zu glauben bei dem Preis, aber das Chinading hält, was es> verspricht. Nur bessere Meßstrippen sollte man dazu kaufen.
Typischer China-Schrott. 40 Digit Fehler, wozu
machen die überhaupt 3 1/2 Stellen wenn 1 1/2
davon nur zufallsgeneriert sind?
> Wo liegen den die Grenzen bei diesen günstigen Geräten
Achte auf den Messbereich.
Ein Gerät das nur 1999uF messen kann nützt dir nichts um den 4700uF Elko
auszumessen. Leider sind viele Messgeräte sehr eingeschränkt.
Als Genauigkeit reicht eigentlich die Genaugkeit der Kondensatoren
selbst, also 5% üppig, im Normalfall aus.
Den zweiten Parameter den man bei Kondenstaoren messen will, ist der
ESR, aber dazu braucht man dann ein anderes Messgerät :-)
Klar, bessere können beides, und auch Spulen, wobei in deren Fall
möglichst kleine Induktivitäten relevant sind, mit einem Problem beim
Messkabel, und Sättigung bei hohem Strom.
Da wird die Luft dann sehr sehr dünn und alles recht teuer.
Manfred schrieb:> Ist ein ESR-Meter ein komplett anderes Gerät oder bekommt man diesen als> Kombi mit einem normalen Kapazitäts-Messgerät.> Hast du mal einen Link zu einem guten ESR-Meter der nicht über 100 Euro> liegt.
Mit persönlichen Erfahrungen kann ich da leider nicht dienen. Ich hab
mich aber auch schon umgeschaut. Kombigeräte im bezahlbaren Bereich
scheint es nicht zu geben, jedoch Anleitungen zum Selbstbau. Dedizierte
ESR-Meter sind schon unter 100,-€ erhältlich. Über deren Qualität kann
ich aber nix sagen.
MaWin schrieb:> Typischer China-Schrott.
OK, wir warten auf deine Alternativvorschläge. Welches abendländische
Gerät hat bessere Genauigkeit und liegt im Preissegment von Hobbyisten?
Liegt mit <300€ aber noch im erschwinglichen Rahmen. Angesichts der
Meßmöglichkeiten durchaus eine Überlegung wert. Und es hat sogar einen
brauchbaren L-Bereich, mit dem man auch sehr kleine Induktivitäten
messen kann.
Manfred schrieb:> Benutzt einer von euch ein ESR-Meter welcher in der Preisklasse bis 100> Euro liegt ?
Ja. Das nach dem Bausatz von Parker,
http://members.ozemail.com.au/~bobpar/esrmeter.htm
Preiswert, ausreichend genau, einfachst zu bedienen.
> Oder soll man diese günstigen Geräte generell meiden ?
Kommt drauf an, was Du letztlich möchtest:
Für einfache Tests und Vergleiche sind diese Geräte vollkommen ok.
Für Präzisionsmessungen 0,01% oder 10000er Stückzahlen-Messungen eher
nicht.
> Autor: MaWin (Gast)> Datum: 22.11.2011 22:58> > Icke ®. schrieb:> > http://www.komerci.de/shop/%5B1055%5D_kapazitaets-...> >> > Kaum zu glauben bei dem Preis, aber das Chinading hält, was es> > verspricht. Nur bessere Meßstrippen sollte man dazu kaufen.> Typischer China-Schrott. 40 Digit Fehler, wozu> machen die überhaupt 3 1/2 Stellen wenn 1 1/2> davon nur zufallsgeneriert sind?
Welcher Honk schreibt da unter meinem NickNamen ?
Nein, ich hatte den nächsten Text nicht in 2 Minuten verfasst.
Es hat nur ein Honk wohl vergessen, den Fake-Nickname
rauszunehmen, unter dem er zuvor unter meinem Namen
Lügen verbreitet hat. Ein Forum voller Kindergartenkinder.
Ich schreibe nicht ... schrieb: und ich mache Leerzeichen vor
Fragezeichen, also mies gefälscht, blöder Honk (aber inhaltlich
richtig).