Schaltungserklärung

#2437441
Lesenswert?

@  Norbert Xanten (noppes)

>> Weit und breit kein R4 ins Sicht.

>Richtig, denn es ist, wie jeder erkennen kann, der R8.

Na dann schau mal genau hin. R8 sieht nur dann Strom, wenn das Gate 
entladen wird. Sonst ist nämlich dank Diode D7 der T1 gesperrt. 
genaugenommen ist R8 überflüssig, schadet aber nicht allzusehr.

>> tippe mal um die 0,5-1us Schaltzeit.

>38 Volt in 1µsec bei einigen Duzend pF Gatelast ist aber sehr
>optimistisch.

Wer will denn 38V schalten? Das Gate wird um 10V umgeladen.

>Zumal die Basis Von T1 über R9 recht hochohmig angesteuert wird.

T1 VERSTÄRKT locker mal um Faktor 100.

Die Basis von T2 liegt auf 10/(10+4,7)*12V~8V. Der Emitter von T2 liegt 
auf ca. 8-0,7=7,3V, macht ~ 7mA durch R13. Mit diesen wird das Gate 
geladen, abzüglich der Verluste durch R9, weniger als 1mA. Sagen wir, 
das Gate wird mit 5mA geladen, macht bei 1nF Gatekapazität ~2us. Naja, 
nicht berauschend, für ne 100 Hz PWM aber meist ausreichend.

Entladen wird das Gate über R9, verstärkt um die Stromverstärkung von 
T1, aber gebremst durch R8. Geht man von einer Stromverstärkung von 100 
aus, ist der effektive Entladewiderstand 120Ohm, macht bei 1nF ein tau 
von 120ns, effektive Entladung nach ca. 3tau macht ~0,5us. Brauchbar.

MFG
Falk
#2441375
Lesenswert?

@  Volker (Gast)

>Verstehe ich das richtig, dass T2 nur deshalb in Basisschaltung
>verwendet wird, um über den Spg-teiler an der Basis die Schaltschwelle
>festzulegen?

Nein, das ist nur ein Nebeneffekt. T2 ist vor allem ein 
Pegelwandler, welcher für die Ansteuerung des MOSFETs gebraucht 
wird. Denn der Steuereingang ist auf GND bezogen, das Gate des Mosfets 
auf VCC.

MFG
Falk

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren