H-Brücke ohne Mosfet-Treiber

OP #2437742
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Hallo,

ich will ein Gleichstrommotor (5V/130mA) über eine H-Brücke steuern. Für 
die H-Brücke habe ich mir den ZXMHC 6A07 T8TA von Zetex (2P- und 
2N-Kanal Mosfets + Freilaufdioden in 6-pin Gehäuse) rausgesucht.

Im Datenblatt steht eine Gatekapazität von 1,65nC. Steuern will ich die 
Mosfets mit einem uC (PIC18). Die Versorgungsspannung des uC und der 
H-Brücke ist die selbe, also 5V.

Kann ich mit einer relativ kleinen Frequenz (ca. 1kHz) die Mosfets 
direkt mit uC-Ausgang ansteuern? Ich mein die Gatekapazitäten sind ja 
relativ klein.

Oder kann jemand einen möglichst kleinen, möglichst grad 4-fach Treiber 
empfehlen? Nach was sucht man solch einen Treiber aus?

Danke im Vorraus!
Angehängte Dateien:
Gast #2438050
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Wahrscheinlich wird es schon gehen, mit dem begrenzten Treiberstrom 
braucht der uC halt recht lange zum Umladen der Gates und daher wird der 
FET deutlich mehr Verluste machen als nötig ist.
Bedenke, ohne Halbbrückentreiber musst Du die Verriegelung der 
Halbbrücke selbst sicherstellen (insbesondere beim Einschalten der 
Versorgung, beim Debugging, etc).
Gast #2438072
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Diese Zetex Brücken habe ich am PIC16F690 ebenfalls an dessen vier 
Vollbrückenausgängen ohne MOSFET-Treiber betrieben. Die notwendigen 
Delay-Zeiten generiert der PIC. Die Frequenz war 18,5kHz, damit man 
nichts hört (außer vielleicht ein paar Teenagern).
#2438319
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mischa schrieb:
> Wahrscheinlich wird es schon gehen, mit dem begrenzten Treiberstrom
> braucht der uC halt recht lange zum Umladen der Gates und daher wird der
> FET deutlich mehr Verluste machen als nötig ist.
> Bedenke, ohne Halbbrückentreiber musst Du die Verriegelung der
> Halbbrücke selbst sicherstellen (insbesondere beim Einschalten der
> Versorgung, beim Debugging, etc).

...und eine deutliche Totzeit beim Umschalten der Drehrichtung
einplanen.
Gruss
Harald
OP #2438724
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ok, danke schon mal für die ganzen Antworten.

Gate-Source-Widerstände denk ich sind schon sinnvoll, damit z.B. wenn 
während des Start-ups die Pins auf Eingang geschalten sind, auch ein 
definierter Pegel am Gate anliegt. Ich denke so um die 50k-100k?

Gatevorwiderstände habe ich jetzt einige Diskussionen im Forum gelesen. 
Hier scheiden sich die Geister. Zumindest bei einem Gatewiderstand 
zwischen Treiber und Gate. Wie ist es zwischen uC und Gate? Dient ja 
lediglich der Strombegrenzung und damit dem Schutz des Ausgangs, oder?
Aber mit bis zu 25mA hat der PIC ja einen relativ starken Ausgang.

Was meint ihr?

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