Hallo,
selbst eine hier ansässige weltweit bekannte Firma für Messtechnik hat
vor vielen Jahren so etwas mit Laserdruck und Kopierern probiert, war
auch begrenzt erfolgreich (nur einseitige Platinen). Damals gab es noch
Laserdrucker wie den HP Laserjet III, bei dem das Druckgut nahezu eben
durch den Drucker befördert wurde und der daher sehr gut für dickeres
Material geeignet war, auch hatte er eine gute Heizleistung. Ich habe
einige Jahre lang damit Weihnachtskarten gedruckt.
Der aufgeschmolzene Toner wurde dann als Ätzresist verwendet. Meiner
Meinung nach ist der Toner dafür eher geeignet als Tinte, wenn es sich
nicht um eine speziell dafür entwickelte Tinte handelt. Beim Kopierer
konnte man das Ergebnis verbessern, indem man den Kopiervorgang mehrfach
ausgelöst hat. Heute gibt es fast nur noch Drucker mit Umlenkung des
Papiers, so dass man kein Plattenmaterial mehr bedrucken kann.
Gruss Reinhard