Schalten, wenn Kondensator voll

Gast #2470571
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Ich möchte eine Schaltung bauen, die per Solarzelle(n) einen Kondensator 
lädt, und wenn der Kondensator geladen ist, einen Verbraucher 
anschaltet:

1 Serienschaltung Solarzellen (gleiche Größe)
2 Seriendiode, damit Kondensator nicht in Zellen entlädt
3 Muss die Spannung noch begrenzt werden? Z-Diode?
4 Komparator, der bei Ladeendspannung den Verbraucher schaltet, und auch 
wieder abschaltet, so dass der Kondensator wieder geladen wird.

Muss der Komparator ein ICs sein 
(http://de.wikipedia.org/wiki/Komparator_%28Analogtechnik%29) oder gibt 
es eine einfache Transistorschaltung, die den gleichen Zweck erfüllt?
Gast #2470627
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Der LM311 zieht 5 mA pro Kanal. Es wäre also schon schön, mit weniger 
auszukommen. Leider kenne ich mich mit Schaltungstechnik nicht gut aus.

Die Basis des Schalttransistors müsste zwischen zwei Schwellspannungen 
den erforderlichen Strom bekommen.
Evtl. lässt sich das mit zwei weiteren Transistoren für die jeweilige 
Schwellspannung realisieren.

Nur fällt mir leider nichts ein, wie die Schwellspannung realisiert 
werden könnte. Evtl. lässt sich durch Seriendioden die B-E Spannung 
erhöhen und dadurch einstellen, ab wann Strom fließt?
Gast #2470699
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> 3 Muss die Spannung noch begrenzt werden? Z-Diode?

Wenn IMMER wenn die Spannung hoch genug ist dein Verbraucher 
eingeschaltet wird, offenbar nicht, denn dann kann die Spannung ja nicht 
höher werden als die Kippspannung.
Wenn du den Verbraucher ausschalten kannst sollte die Leerlaufspannung 
deiner Solarzellen unter der Maximalspannung des Kondensators (und 
Betriebsspannung des Komparators) liegen, oder du bruchst einen 
"Laderegler".

> 4 Komparator, der bei Ladeendspannung den Verbraucher schaltet, und auch
> wieder abschaltet, so dass der Kondensator wieder geladen wird.
> Muss der Komparator ein ICs sein oder gibt
> es eine einfache Transistorschaltung, die den gleichen Zweck erfüllt?

Es wird dir nicht leicht fallen, so eine Transistorschaltung aufzubauen. 
Du fährst also mit einem Komparator-IC recht gut, am Besten mit einem 
der schon eine Spannungsreferenz drin hat. Wenig Strom braucht der 
ICL7665, er taugt bis 16V.
Der hat auch einen zweiten Komparator, falls eine Spannungsbegrenzung 
der Solarzelle nötig sein sollte. Schaltung siehe
http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.9.5
Gast #2470909
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Könnte ich als Referenz evtl. einen Spannungsregler mit separatem Puffer 
nutzen? Aber die verbrauchen wohl auch recht viel. Oder eine Z-Diode.
Evtl. gleich einen ATtiny..

Energy harvesting trifft es wohl. Ich möchte die Energie sammeln, um 
dann einen kleinen Motor zu betreiben. Aber es soll heute noch was 
werden.. :-)
(Firma: TravelRec.) Persönliche Seite #2470911
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Lothar Miller schrieb:
> Such mal nach "Energy Harvesting". Es gibt gleich komplette Chips, die
> genau das machen, was du willst...

...und einen Haufen Geld kosten. Ein Joule Thief kann die kleine 
Spannung der Solarzelle(n) hochtransformieren. Dann kannst Du 
herkömmliche OVs mit geringem Stromverbrauch daran anschließen oder 
einen kleinen µC, der genau das macht, was Du hineinprogrammierst. Der 
Joule-Thief sollte mit einer Begrenzerschaltung ausgestattet werden, so 
dass die Ausgangsspannung nicht hochläuft.
Gast #2470916
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>Aber es soll heute noch was
>werden.. :-)

Wenn beir dir "heute" auch um 24.00 Uhr endet, vergiss es. Never.
In der Reihenfolge Idee->Planung->Versuch->Prototyp... seid ihr noch 
ganz am Anfang.

Gruß Jonas

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