Gleichgerichtete Spannung am Oszi

OP #2505421
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Die Nulllinie soll immer am untersten Punkt des Signals liegen. Die 
Spannung ist durchweg positiv.

Ich habe einen DIL Gleichrichter (DF06) direkt an einen Eisenbahntrafo 
angeschlossen. Am + und - Ausgang vom Gleichrichter habe ich dann das 
Oszilloskop drangehangen.

Hier nochmal ein Bild, was schon besser aussieht, aber immer noch diesen 
Sägezahn Charakter hat.

Und noch eine Frage:
Nach einer Weile (ca. 0.5 bis 1 min) verändert sich das die Kurve (siehe 
zweites Bild im Anhang). Woran kann das liegen? "Gewöhnen" sich die 
Dioden an die Spannung?
Angehängte Dateien:
Gast #2505450
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Andi Arbeit schrieb:
> aber immer noch diesen
> Sägezahn Charakter hat.

Schlecher Charakter lässt sich durch Erziehung abgewöhnen.
Eine gute Erziehungsmassnahme ist die Belastung des Gleichrichters, so 
dass ein paar mA Strom fliessen.
Durch diese Belastung werden Dioden fitter, ähnlich wie wir durch 
Belastunssport.
Gast #2505472
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da sind Unterspannungsableiter am Werk, die temperaturabhängig sind.
Zuerst schliessen sie zuverlässig jede Unterspannung kurz, wenn sie sich 
aber etwas erwärmt haben, dann reicht die vorhandene Unterspannung nicht 
mehr aus. -> Ausgang mit passendem R belasten
#2505931
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Die oberen Bilder zeigen eine Frequenz von 50Hz, während das untere 
100Hz zeigt. Es ist also gar keine geglättete Spannung. Das müssten 
nämlich auch 100Hz sein.

Ich würde nicht weiter darüber nachdenken, warum das so ist, solange Du 
das Bauteil nicht korrekt belastest. Das kann alles und nichts sein. Am 
Ende vielleicht sogar Einstreuungen, die gar nicht aus dem Gleichrichter 
kommen.


Gruß

Jobst

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