Hallo Mane,
Zuerst mal habe ich mir im Internet die Relaisdaten geholt:
Abm.: (L x B x H) 29 x 12,4 x 25 mm
Marke: FINDER
Herst.-Teilenr.: 40.52.9.012.0000
Weitere technische Daten: Relaisschutzart: RT II
Ausführung: DC-Spule (Standardkontakte)
Nennspannung: 12 V/DC
Schaltspannung: 250 V/AC (AC1)/30 V/DC
Schaltstrom: 8 A
Typ: 40.52.9.012.0000
Nennspannungs-Bereich: 8.8 - 18 V
Luft-/Kriechstrecke: (Spule/Kontakte) 8 mm
Kontaktmaterial: AgNi
Kontaktart: 2 Wechsler
RSpule:
Neben der Nennspannung ist auch dessen Ri für Gleichstrom zur
Schaltungsauslegung interessant. Immerhin muss der Portpin soviel Strom
liefern können, dass der Kollektor des Transistors soweit durchschaltet,
dass die Nennspannung des Relais über dessen Spulenanschlüssen liegt.
Dazu muss über Kollektor-Emitter eine möglichst niedrige Spannung
erreicht werden, welche a) vom Basisstrom und b) vom Kollektorstrom
abhängig ist.
Der Portpin muss also den auch den entsprechenden Basis-Steuerstrom
liefern können.
Dazu schauen wir mal ins Datenblatt des BC547C. Dort gibt es in der
Tabellenrehe
VCEsat = collector-emitter saturation voltage
unter anderem diese Daten:
IC= −100 mA; IB= −5 mA typ. 180mV max 650mV
Dies besagt:
Bei einem Basisstrom von 5mA beträgt die Sättigungsspannung über
Kollektor-Emitter genmessen, maximal 0,65V, sofern der Kollektorstrom
nicht größer als 100mA ist.
Dieser Wert von 100mA wird in der Schaltung (ca. 55ma) nicht erreicht,
weswegen wir uns wegen evtl. unzureichender Schaltfähigkeit des BC547C
keine weiteren Gedanken zu machen brauchen.
Ich habe Dir mal die Schaltung, so wie Du diese geplant hast, als
korrekten Schaltplan aufgezeichnet. Es ist grundsätzlich kein Fehler,
einen "Pull-Down" Widerstand einzusetzen. Denn beim Prozessorreset
können sich da schon Spannungen zur Basis hin "verirren", welche das
Relais kurzzeitig zum Anziehen bringen könnten
Zusätzlich habe ich im kostenlosen Simulationsprogramm "LTspiceIV" mal
die simulierten Spannungs- und Stromverläufe dargestellt.
Gruss Ottmar