Einsteigerboard für Macuser ohne Com-Port

Gast #2536364
Hallo,
ich wollte mich mal so langsam mit dem Thema Mikrocontroller 
auseinandersetzen. Ich besitze ein Macbook welches nur über USB verfügt, 
habe aber Windows. Egentlich hatte ich mir das STK500 ausgesucht, weil 
ich es als Student zu besonders guten Kondition bekomme. Hat jemand 
Erfahrungen beim Betrieb dieses Boards mit einem USB to Serial 
Converter. Oder soll ich vielleicht ein anderes Board nehmen?
Gruß und vielen Dank schonmal
Marco
STK500 funktioniert Prima mit jedem USB-RS232 Wandler. Probleme gibts 
nur mit Boards, die über RS232 per Bit-Banging das ISP quasi 
Softwareseitig fahren. Das STK500 hat aber eine echte serielle 
Schnittstelle.

=> STK500 sollte mit jedem USB-RS232-Adapter funktionieren, mit dem 
irgendein anderes serielles Gerät funktioniert. Bei mir tuts ein ganz 
billiger aus ebay....
Gast
Alles klar, und mit dem STK500 kann man an sich auch nichts falsch 
machen? Oder gibt es eine bessere Alternative im Preisbereich bis 50 
Euro oder etwas gleichwertiges, was günstiger ist.
Marco schrieb:
> Alles klar, und mit dem STK500 kann man an sich auch nichts falsch
> machen? Oder gibt es eine bessere Alternative im Preisbereich bis 50
> Euro oder etwas gleichwertiges, was günstiger ist.

Wenn Du nicht unbedingt auf die Sockel aus bist, nimm ein AVRISPMKII. 
Das hat gleich natives USB, ohne seriell dazwischen, und es kann auch 
die XMegas programmieren, und es funktioniert halt einfach. Wer zu 
billig kauft, kauft zweimal. Plus es geht auch direkt unter Lion.

Schau mal hier
Beitrag "avrdude - Probleme unter Mac OS X 10.7 (Lion)"
dann weißt Du, warum es unbedingt das Atmel Original sein muss. WEr zu 
billig kauft, kauft zweimal.

Der Nachteil ist, dass das AVRISPMKII keine Sockel für verschiedene 
Controller hat, sondern nur ein Kabelanschluss für 
ISP/PDI-Programmierung. Aber einen AVR auf einer Lochrasterplatine zum 
Laufen zu bekommen, ist nicht sonderlich schwer - das baust Du Dir dann 
halt selber.

fchk
PS: Wenn es nicht unbedingt AVR sein muss:

Microchip hat jetzt neu eine native Version des MPLABX(*) für Mac plus 
Compiler für PIC18, PIC24/dsPIC und PIC32. MIt einem PicKit3 für 50€ 
bist Du dabei. Auch hier ist Windows überflüssig, und Du hast einen 
wesentlich größeren Leistungsspielraum. Das PicKIT3 kann alle aktuellen 
PICs von den kleinen 8-pinnern bis hin zu den 80 MHz 32 Bit 
MIPS-Prozessoren programmieren UND hardwaremäßig debuggen - beim AVR ist 
der Debugger deutlich teurer und den größeren Chip vorbehalten.

(*) nativ, na ja, ist halt Java Netbeans passend angepasst. Sieht aber 
schön aus

fchk

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