Mit µC 26 Analoge Spannungen Messen RS232 raus

Gast #2537895
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Hallo,

ich habe vor von einem Sicherungsautomaten (26 Sicherungen) die 
Analogwerte zu nehmen, und diese dann per RS232 auszugeben. Soweit so 
gut.

Gibt es PIC´s, die soviele Analogeingänge haben? Ich habe das Problem, 
das die Werte die gemessen werden, von 0-26V gehen. Ist es sinnvoll vor 
jeden eingang einen Spannungsteiler zu bauen, um so auf max. 5V zu 
kommen ?

Oder gibt es da bessere Möglichkeiten der Pegelanpassung ?

Sollte so einfach wie möglich sein. Die Spannungsversorgung für den PIC 
läuft über einen DC/DC Wandler von 24 auf 5V.

LG
#2537938
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Normal zum Verständnis:
Du hast 26 Eingänge, Gleichspannung 0-26V, ein gemeinsames 
Massepotential?

Gut. Kein Problem.

Microchip hat AD-Wandler mit 4 und 8 Eingängen und SPI Interface. 
MCP3004/3008. 10 Bit Auflösung. Wenn das nicht reicht, gibts auch noch 
welche mit 12 und mehr Bits. Du brauchst also 3 8'er und einen 4'er.

Du nimmst also einen PIC Deiner Wahl, hängst die 4 AD-Wandler ans SPI, 
jeder bekommt sein eigenes Chip-Select, und gut ist es. Anpassung per 
Spannungsteiler (etwas Reserve nach oben einkalkulieren!) und ggf. noch 
Schutzdioden an den AD-Eingängen als Schutz gegen Überspannung.

Lies Dir mal das Datenblatt zum MCP3008 durch, ob Du das brauchen 
kannst.

fchk
Gast #2537984
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Frank, danke, die SPI Variante ist grundsätzlich super. Doch habe ich 
noch nie etwas mit SPI gemacht.

Ich habe den PIC 18F45K22 gefunden. Der ist super billig, und hat 28 
ADC´s, bzw 28 Pins, an denen gemessen wird. Der hat quasie einen 
Multiplexer schon drinnen ;)

Spricht da was dagegen ?

LG
#2538013
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Tim E. schrieb:
> Frank, danke, die SPI Variante ist grundsätzlich super. Doch habe ich
> noch nie etwas mit SPI gemacht.
>
> Ich habe den PIC 18F45K22 gefunden. Der ist super billig, und hat 28
> ADC´s, bzw 28 Pins, an denen gemessen wird. Der hat quasie einen
> Multiplexer schon drinnen ;)
>
> Spricht da was dagegen ?

Nö. Solange das ganze eine gemeinsame Masse hat...

Ich war mir nur nicht sicher, ob das bis 28 Analog-Ins hochgeht und was 
für eine Auflösung du brauchst.

fchk
Gast #2538027
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Es soll angezeigt werdne, wenn es eine 5V versorgung ist, ob nun da 5 
oder 3,5 anliegen ;) Mal ganz grob, so auch bei den anderen. Es geht 
nicht mal aufs 10tel genau. Das sei egal, es muss einfach billig und 
sicher sein ;)

Wenn ich einen Spannugsteiler von 1 zu 6 baue, könnte ich bis 30V 
Eingangsspannung rauf. Ist das so lösbar (Anhang)?


LG
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Persönliche Seite #2538074
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Tim E. schrieb:

> Wenn ich einen Spannugsteiler von 1 zu 6 baue, könnte ich bis 30V
> Eingangsspannung rauf. Ist das so lösbar (Anhang)?

Du hast die Werte vertauscht - deine Schaltung macht aus 0..30V dann 
0...26V. Ich würde 10k längs und 1.78k gegen Masse nehmen. Falls bei 
einem Fehler Überspannung > 30V oder Unterspannung < 0,3V auftreten 
kann, muss der Längswiderstand zusätzlich noch den Strom begrenzen. 
Sonst brennen im PIC die Klammerdioden durch.

Ich würde zusätzlich noch einen kleinen Pufferkondensator (z.B. 4.7 nF) 
zwischen ADC-Eingang und Masse spendieren.

Gruß,

Max
#2538112
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Frank K. schrieb:
> Lies Datenblatt Seite 308: "The maximum recommended impedance for analog
> sources is 10 kΩ." Entweder machst Du den Spannungsteiler niederohmiger
> oder machst einen OpAmp als Impedanzwandler hinter den Spannungsteiler.

Das kann man ausgleichen wenn man nicht schnell messen muss.
Oben war schon der Tipp mit dem Pufferkondensator von einigen Nano. 
Damit 'sieht' der A/D Wandlerkanal wenn er umgeschaltet wird dynamisch 
eine deutlich niedrigere Impedanz und der s/h Kondensator kann 
hinreichend schnell aufgeladen werden ohne dass die Spannung 
zusammenbricht.

Kommt halt darauf an wie viele Messungen / s er durchführen muss. So wie 
ich den TO verstanden habe ist das eher unkritisch, also kann er nach 
dem Umschalten des Kanals noch ein paar hundert µs warten und dann 
messen. Zumal er keine hohe Genauigkit fordert.

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