Hallo liebes Forum,
ich verwende insgesamt 8 INA 122 für einen mehrkanaligen
Verstärkerschaltungsaufbau. Dieser dient dazu Signale von
Temperaturfühlern wie z.B. NTCs mit 10K @ 25°C sauber zu verstärken und
damit einen AD - Wandler zu speisen.
Der Aufbau ist folgendermaßen:
- 8 INAs als Single - Supply an 5V betrieben für insg. 8 Sensorkreise
- Die Sensoren laufen über einen einfachen Spannungsteiler
- Die INA122 messen differenziell gegen eine Referenzspannungsquelle.
- Dazu befindet sich eine Referenzspannungsquelle mit dem LM336 auf der
Platine. Sie ist auf auf 2,5 V eingestellt.
- Die Referenzspannungsquelle ist bei allen INAs mit dem V-in verbunden
- Die Verstärkung ist mit Spindeltrimmern einstellbar und beträgt ca. 20
- Vref des INAs ist auf GND
Nun das Problem:
Bei einer Tempearturlangzeitmessung ist aufgefallen, dass mir die
Schaltung um ca. 0,1 - 0,5 Volt wegdriftet, somit also die Messung
verfälscht wird.
Jedoch passiert es hin und wieder, dass es zu einem Sprung im Messchrieb
kommt, wo dieser Drift wieder verschwindet. Dies passiert bei allen 8
Kanälen, jedoch jeder Kanal zu einer anderen Zeit. Dieses Zurückspringen
lässt sich komischerweise auch per Hand auslösen. Und zwar nachdem man
einen Sensor abgezogen hat und ihn wieder anklemmt springen desöfteren
die anderen Sensoren wieder zurück.
Ich habe im Datenblatt gesehen, dass es intern im Chip Probleme mit dem
internen OPV A2 gibt. Wenn er intern übersteuert wird gibt es eine
Verschiebung.
Jedoch bekomme ich durch Einsetzen der Formel
VO2 = 1.25Vi_neg – (Vi_pos – Vi_neg) * (25kOhm / Rg) + 0.6V
keine Übersteuerung heraus.
Wie kann das sein und wer hat bei solchen Problemen Lösungshinweise?
Soll ich die Vref mal auf die 2,5 Volt legen?
Danke schonmal für konstruktive Beiträge.