2 Kanal Canwandler für einen Tacho!

Gast #2562521
Hey, wollte mal nachfragen wie viel Aufwand es ist einen 2 Kanal 
Canwandler zu basteln der meine Analogen Drehzahl und Verbrauchssignale 
umwandelt in CAN Blöcke?. In Ebay kosten die Adapter 100€ und die Frage 
ist obs sich das lohnt oder ob man da was selber machen kann. Gibt es vl 
sowas schon zur freien Verfügung?
(Firma: matzetronics)
Du bist sicher, das diese Informationen nicht schon aus dem 
Motorsteuergerät rausquellen? Wenn dein Auto nach 2000 gebaut wurde, hat 
es mit Sicherheit eine OBD-II Steckdose, wo Drehzahl, Verbrauch und 
viele andere schöne Infos schon dranliegen.
Soweit ich mich in die Materie eingearbeitet habe kommt der 
Verbrauchswert aus dem Steuerteil. Das Tachosignal wird meistens nur 
elektrisch (Hall- oder Induktivgeber) übertragen und von beiden Geräten 
(Tacho und Steuerteil) ausgewertet.

Kommt aber immer aufs Auto an. Gibt bestimmt inzwischen Hersteller die 
CAN-fähige Geschwindigkeitssignalgeber bauen damit das Teil dann bei 
Defekt und Austausch mindestens 500 Euro kostet. Ich will so einen Dreck 
nicht in meiner Karre haben.

Problem beim Selbstbau: Woher willste die CAN-Adressen kriegen und in 
welcher Form Du dem Zielgerät die Daten schicken mußt?
Gast
Also ich bekomme das Verbrauchssignal und Drehzahlsignal Analog. Nun 
muss ich die Analogen Signale in Canbus Blöcken umwandeln. Habe aber 
auch keine Ahnung davon deswegen. Vl gibt es ja sowas fertig als Projekt 
wo man nachbauen könnte weil so viel ist das nicht drauf auf der Platine 
die Software ist halt das größte Problem.
Tobias schrieb:
> Also ich bekomme das Verbrauchssignal und Drehzahlsignal Analog. Nun
> muss ich die Analogen Signale in Canbus Blöcken umwandeln. Habe aber
> auch keine Ahnung davon deswegen. Vl gibt es ja sowas fertig als Projekt
> wo man nachbauen könnte weil so viel ist das nicht drauf auf der Platine
> die Software ist halt das größte Problem.

dann kauf es dir fertig!
Hi,

Tobias schrieb:
> Habe aber auch keine Ahnung davon deswegen.

Andi D. schrieb:
> dann kauf es dir fertig!

Sorry, aber dem ist nichts mehr Hinzuzufügen...!

Die minimale HArdwareanforderung für den Laborbetrieb ist sehr gering, 
zwei IC (µC und Transceiver, kann ein µC mit internem CAN und eine 
simpler Spannugnswandler, oder ein µC ohne CAN mit intelligentem 
Transceiver), ein Spannungsregler, eine Handvoll Widerstände, 
Kondensatoren und ggf. Dioden. Wenn man das als Hobbyist in 
Kleinsstückzahlen kauft unter 10 Euro. In Massenproduktion auch nur << 5 
Euro. Die Schaltungen sind kein Geheimnis, ab µC ist das allen in den 
Applikationsschaltungen beschrieben und das heranführen der 
Analogsignale ist auch keine Hexerei...

Im Realen Wirkbetrieb im KFZ ist aber selbst wenn man alle vielleicht 
auftretenden rechtlichen Probleme ausser acht lässt noch etwas mehr an 
Aufwand zu treiben. Das Bordnetz ist voll von Spannungsspitzen und 
Störsignalen, auch über die Analogen Signalleitungen kommt einiges an 
"Schweinereien" herein. All das muss ausgefiltert werden!

Trotzdem ist der Hardwareaufwand gering und das Hauptproblem ist die 
Software. Das sind schon einige MannStunden. Da sich aber viele dieser 
Dinge von KFZ zu KFZ unterscheiden, mal die Form der Analogsignale, dann 
die CAN Adressen und eine Vielzahl anderer Dinge KANN es keine 
allgemeine Lösung geben. Selbst wenn man Rückgriff auf bestehende offene 
Projekte von anderen hätte ist immer noch einiges an eigenleistung 
erforderlich die du einfach nicht erbringen könntest wenn du keine (oder 
nur wenig) Ahnung von der Materie hast!

Dazu kommt noch, das du hier noch nicht einmal genau gesagt hast "was" 
es denn nun werden soll... CAN ist nicht gleich CAN. Auch da gibt es 
Unterschiede. In Modernen autos existieren durchaus mehrere CAN Busse 
nebeneinander die jeweils mit anderen Parametern arbeiten.

Auch ist es etwas völlig anderes ob man sich selber eine Art ODB-II 
Interface bauen will um Standardisierte Erfassungsgeräte anzuschließen 
oder aber ob es ein Wandler sein soll um anstelle des alten Analogen 
Kombiinstrumentes ein nach eigener Auffassung "viel schickeres 
Moderneres" aus einem viel neueren Modell eibauen will.

Während ersteres zwar tief in der REchtlichen Grauzone steckt (es kommt 
sehr stark auf das Auto und die Art dr Ausführung an ob zulässig) sehe 
ich aus Technischer Sicht aber bei Einhaltung der fundamentalen 
Grundregeln keine ernsthaften Probleme/Gefahren. Rückwirkungen deiner 
Schaltung auf den GEber und Tacho müssen halt vollkommen ausgeschlossen 
sein.

Die zweite Variante aber ist ohne spezielle Zulassung nicht nur HOCH 
Illegal da sie einen erheblichen Eingriff an Sicherheitsrelevanten 
Teilen darstellt, nein auch ein Simpler Fehler kann schon zu einem 
ernsthaften Problem werden, was wenn aufgrund einer Programmierfehlers 
oder eines bisher unentdeckten BUGs im µC auf einmal 30% der Pulse nicht 
mehr erfasst werden? Dann fähsrt du mit 80 durch die Stadt und merkst es 
nicht...

Oder selbst wenn das nicht so ist, wie willst du feststellen das dein 
Übersetzungsverhältniss korrekt ist? Da sind erhebliche Tests auf 
Zuverlässigkeit und Fehlerfreiheit notwendig bevor man soetwas ernsthaft 
in Erwägung ziehen kann.

GRuß
Carsten

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