mtheman schrieb:
> Okay, hab mich da mal umgesehen, aber welchen Programmer könnt ihr
> empfehlen für den 18F4520?
Programmer...
WEnn du Problemlos arbeiten willst es aber den Rahmen der
Hobbybeschäftigung nicht übersteigt gibt es da nur eine Sinnvolle Wahl:
Den PICKIT3 (oder einen 100% Kompatiblen ChinaClone)!
Der kann alle aktuellen PICs, egal ob 8Bit, 16Bit oder 32Bit (ALLE
Bausteine mit F in der Typenbezeichnung sowie den 16C84 als einzigsten C
Bautein - naja, evtl. noch den C83)
Als Sologerät original kostet der etwas über 30Euro. Wenn du über die
Uni Anfragen kannst etwa 20 Euro. Mit DemoBoard um die 50Euro (über Uni
ca 35 Euro).
Alternativ könnte man den ICD3 noch nennen, aber der ist einiges teurer
und bringt lediglich einige Geschwindigkeitsvorteile und etwas mehr an
Debugfunktionalität (Ich glaube mehr Breakpoints u.ä., müsste aber
selbst nachsehen) Aber das ist nicht gravierend.
ICh habe beides und muss sagen das ich bei den 8Bittern trotz ICD3 fast
immer das PK3 nehme da es nur unmerklich langsamer ist aber weniger
Kabelgewirr auf dem Tisch verursacht. Bei den größeren PICs meine ich
aber schon deutlichere Unterschiede zu bemerken.
Tu dir selbst einen GEfallen und nehme einen dieser Beiden! (Wie gesagt
PK3 reicht dabei) Fange nicht mit irgenwelchen Programmiergeräten von
Fremdherstellern oder irgendeinen SElbstbau an.
WEnn du unbedingt extern Programmieren willst kannst du dir für das PK3
auch einen Programmieradapter bauen. Aber ehrlich gesagt: Die ZEit des
externen Programmierens und Umsteckens ist vorbei. Ich bin froh das ich
das nicht mehr machen muss!
Daher: Wo es geht sehe eine ICSP Schnittstelle vor!
Zum PIC:
Der 16F84 ist natürlich ein mächtig alter Baustein... Der dürfte schon
bald sein 20Jähriges feiern. Wenn du unbedingt möglichst nah an diesem
Baustein dran sein willst kannst du auch einen PIC16F88 nehmen.
Der bietet die selbe Pinnbelegung/Aussenbeschaltung wie der PIC16F84,
kann aber erheblich mehr wenn man es möchte (z.B. ADC) dabei ist der
ohne Zusatzhardware oder Spezialversion nur mit dem PK3 Debugfähig. Das
bedeutet du kannst dir Ansehen was während des PRogrammablaufs im PIC
Passiert, was im Speicher steht usw. (Wobei das der 877 auch ist...)
Ansosnten gibt es auch noch den PIC16F628A, wobei der in der
Normalversion nicht Debugfähig ist! Dazu braucht man dann eine
Sonderversion, DebugHeader genannt.
Der Vorteil der Nutzung der kleinen Prozessoren liegt dann darin, das du
auch problemlos einen 16F84 in den Sockel stecken kannst und damit ganz
Originalgetreu üben kannst.
ICh würde jetzt auch mal sagen, das es nicht das richtige ist wenn man
alles vermischen will. Also lieber jetzt entscheiden ob du zwecks
besseren Nacharbeiten der Laborstunden(Praktikum) in der UNI möglichst
nahe am 16F84 bleiben möchtest, oder ob du für heute aktuelle
Hobbyprojekte mit aktueller und deutlich Leistungsfähigerer HArdware
arbeiten möchtest.
Eventuell würde ich Vorschlagen einfach jetzt ZWEI Boards zu planen. Ein
Einfaches mit 16F88/628 wo dann auch ein 16F84 passt und das nur zum
Üben sein soll und eines wo zwar auch ein 16F877 reinpasst, aber das
eher für echte Spassprojekte mit modernen 18F Pics gedacht ist.
Zumal ich vermute das ihr in der UNI den 16F84 eher in Assembler
Programmiert. Für C ist dieser alles andere als gut geeignet. Die neuen
18F hingegen aber nur in C wirklich sinnvoll zu nutzen sind und auch in
ASM einen drastisch anderen Befehlsumfang haben! Das ist also keineswegs
zu vergleichen!
Das Programmiergerät und die Entwicklungsumgebung bleibt für alles ja
gleich!
Gruß
Carsten