Hallo Leute,
vor einigen Jahren habe ich ein Mikrocontrollerprogramm, u.a. mit Hilfe
der oben genannten Libs erstellt. Jetzt gibt es eine kommerzielle
Anfrage in Serie zu gehen.
Darf ich die Software so verkaufen ? Oder muss ich die Bibliotheken raus
schmeissen und was eigenes kreieren wenn ich damit Geld verdienen will?
Ich habe mir bis jetzt nie diese Frage stellen müssen...
Danke
Hotti
hotti schrieb:> Darf ich die Software so verkaufen ? Oder muss ich die Bibliotheken raus> schmeissen und was eigenes kreieren wenn ich damit Geld verdienen will?
Bei der Bibliothek wird sich sicher ein Hinweis auf die zugrundeliegende
Lizenz finden, damit sollten sich die Fragen beantworten lassen.
Sollte dies nicht Fall sein so wird dir nur der Autor die Frage
beantworten können.
http://www.gnu.org/philosophy/selling.de.html
Wenn ich das richtig sehe, hat der Herr Fleury seinen Code nicht unter
LGPL gestellt. Dies bedeutet, dass du im Falle des Verkaufs der
Software, deinen Teil natürlich auch unter GPL setzen musst und damit
deinen gesamten Quellcode auch mitliefern musst und nicht nur den
i2c-Teil.
Und der Käufer kann deine Software natürlich dann für 1€ verkaufen oder
gar verschenken.
hotti schrieb:> Lizenz GNU GPL> Habe mir das auch mal auf Wikipedia durchgelesen.>> Im Hinblick auf meine Ausgangsfrage bin ich auch nicht schlauer> geworden.
Da die Routinen Quelloffen sind, kannst Du ja immerhin daraus Deine
eigenen Routinen schreiben! Und da in den von Dir Verwendeten auch nur
mit Wasser gekocht wird (es sei denn es wird über irgendein Include
"G23-Paxilonhydrochlorat" importiert), kannst Du Dich ja an dem Schema
orientieren, wie er es geschrieben hat!
Timmo H. schrieb:> Wenn ich das richtig sehe, hat der Herr Fleury seinen Code nicht unter> LGPL gestellt. Dies bedeutet, dass du im Falle des Verkaufs der> Software, deinen Teil natürlich auch unter GPL setzen musst und damit> deinen gesamten Quellcode auch mitliefern musst und nicht nur den> i2c-Teil.> Und der Käufer kann deine Software natürlich dann für 1€ verkaufen oder> gar verschenken.
Das glaube ich nicht. Du musst den Teil, der unter GPL steht im
Quelltext mitliefern, auch eventuelle Änderungen daran oder
Verbesserungen. Dazu eine Kopie der GPL. Aber deinen selbst
geschriebenen Code kannst du unter einer beliebigen Lizenz verkaufen und
musst ihn auch nicht offenlegen.
abc schrieb:> Das glaube ich nicht. Du musst den Teil, der unter GPL steht im> Quelltext mitliefern, auch eventuelle Änderungen daran oder> Verbesserungen.
Dachte immer die GPL wäre ansteckend (nicht böse gemeint), sodass
jeglicher Code, der GPL-Code enthält auch wieder automatisch unter die
GPL fällt.
Gruß Oliver
Timmo H. schrieb:> Eigentlich ist das auch so. Darum wurde ja auch die LGPL erfunden
Darf man LGPL-Code auch statisch mitlinken ohne das Gesamtkompilat
veröffentlichen zu müssen?
Gruß Oliver
Oliver J. schrieb:> Dachte immer die GPL wäre ansteckend (nicht böse gemeint), sodass> jeglicher Code, der GPL-Code enthält auch wieder automatisch unter die> GPL fällt.
Stimmt auch, und es wird noch schlimmer: Wenn gegen die GPL verstoßen
wird, dann erlischt sie automatisch. Will sagen, es reicht dann nicht
mehr, einfach die Kriterien im Nachhinein wieder zu erfüllen, also z.B.
den Quellcode nachzuliefern. Es muss dann bei allen Lizenzgebern einzeln
wieder die Lizenzenzierung angefragt werden.
gruß cyblord
Oliver J. schrieb:> Timmo H. schrieb:>> Eigentlich ist das auch so. Darum wurde ja auch die LGPL erfunden> Darf man LGPL-Code auch statisch mitlinken ohne das Gesamtkompilat> veröffentlichen zu müssen?>> Gruß Oliver
Ja.
Aber ich glaube du musst dann dem Käufer die Möglichkeit geben die unter
LPGL stehende Lib durch eine andere/veränderte zu ersetzen. Sprich zu
musst von deinem Programm zumindest die Object-Files (welche ja bereits
kompiliert sind) mitliefern damit der Käufer sie später ändern und neu
linken kann.
cyblord ---- schrieb:> Stimmt auch, und es wird noch schlimmer: Wenn gegen die GPL verstoßen>> wird, dann erlischt sie automatisch. Will sagen, es reicht dann nicht>> mehr, einfach die Kriterien im Nachhinein wieder zu erfüllen, also z.B.>> den Quellcode nachzuliefern. Es muss dann bei allen Lizenzgebern einzeln>> wieder die Lizenzenzierung angefragt werden.
Aus diesem Grund sollte man garnicht erst erwähnen das von xGPL Sourcen
verwendet wird! Der Kunde bekommt einfach ein funktionierendes Gerät!
Wie es zur Funktion kommt, ist wurschd!
Wie es zur Funktion kommt, ist wurschd!
--- dees moin I au ! ---
Es kann doch nicht sein,dass man bei der Geschichte auch noch die U-Hose
ausziehen muss. Geh mal zum Chinesen,der erklaert dir wo der Weg lang
geht.
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