PIC läuft nach programmieren nicht an

OP #2624463
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Hallo,

ich habe ein Board mit einem PIC18F1330 und das dazugehörige MPLAB X 
Project.

Nun habe ich die Platine erstellt und den PIC mittels dem Project aus 
MPLAB X erfolgreich programmiert.

Leider läuft der PIC aber nicht nach einem RESTET an - was kann das 
sein?
Am externen Quarz kann ich auch mit dem Oszi nichts messen, was ja 
heißen müsste, dass dieser garnicht schwingt ...

Versorgungsspannung und Stromaufnahme alles im OK.

Das Project sollte ich nach Auskunft des Erstellers angeblich nur 
aufspielen und dann sollte der PIC laufen...

Auch habe ich schon den PIC des vorhandenen Prototyps ausgelesen und 
direkt in die neue Schaltung gebrannt - das Verhalten ist gleich ...

Wie könnte ich weiter vorgehen????

Danke für eure Antworten und Hilfe im Voraus!!!
Gast #2624567
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Virus 744 schrieb:
> Wie könnte ich weiter vorgehen

Die Konfiguration prüfen. Wenn der Quarz nicht anschwingt wird das an 
falschen Einstellungen liegen.

Vorher prüfen ob dein Board läuft. D.h. das einfachst mögliche Programm 
(BlinkLed etc aufspielen und testen ob es geht). Selbiges sollte aber 
mit internem Oszillator laufen und ohne externe Peripherie auskommen.

Dann nach und nach die anderen Komponenten in Betrieb nehmen.
#2624815
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Hi,

Einstellungen prüfen: Oszillator richtig konfiguriert (XT, HS, etc.)? 
BOR aktiv? Watchdog an? Den ganzen überflüssigen Mist erstmal abschalten 
und schauen, ob das Teil mit internem Oszillator läuft. Wenn der PIC im 
"Programmieren" Modus programmiert wird, das ISP-Kabel abziehen, damit 
er startet; im "Debug" Modus kann das Kabel eingesteckt bleiben.

Auch nochmal prüfen, ob die Einstellungen im Sourcecode überschrieben 
werden...

Grüße,
TommyS
OP #2624834
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Vielen Dank für die Hilfe.
Leider kenne ich mich mit dem neuen MPLAB überhaupt nicht aus und habe 
das letzte mal vor etwa 2 Jahren Kontakt mit PICs gehabt.
Die Config-Bits werden im Code gesetzt ...

/** C O N F I G U R A T I O N   B I T S ******************************/

#pragma config OSC = XT, FCMEN = OFF, IESO = OFF    // CONFIG1H
#pragma config PWRT = OFF, BOR = OFF, BORV = 2      // CONFIG2L
#pragma config WDT = OFF, WDTPS = 32768             // CONFIG2H
#pragma config MCLRE = ON                   // CONFIG3H
#pragma config STVREN = ON, XINST = OFF     // CONFIG4L
#pragma config CP0 = OFF, CP1 = OFF         // CONFIG5L
#pragma config CPB = OFF, CPD = OFF         // CONFIG5H
#pragma config WRT0 = OFF, WRT1 = OFF       // CONFIG6L
#pragma config WRTB = OFF, WRTC = OFF, WRTD = OFF         // CONFIG6H
#pragma config EBTR0 = OFF, EBTR1 = OFF           // CONFIG7L
#pragma config EBTRB = OFF                        // CONFIG7H
#pragma config DEBUG = ON

Merkwürdig ist nur, dass ich den Sourcecode angeblich nur in den PIC 
übertragen sollte und er dann laufen sollte.... komisch
Gast #2625002
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Virus 744 schrieb:
> Könnte das auch der Grund dafür sein, dass wenn ich mit dem
> Schraubendreher oder mit den Fingern die Pins des Quarz berühre, dass
> der PIC einen schritt macht und die LED blinkt, die den Programmstart
> andeutet?

22nF werden eine Oszillation nicht starten bzw. am Leben halten, sondern 
Platt machen. Wenn Du mit den Finger da rumfummelst, dann kann es schon 
sein, dass Dein Störsignal, det Ding kurz anschmeisst.
OP #2625219
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Dieter Werner schrieb:
> Virus 744 schrieb:
>> #pragma config DEBUG = ON
>
> Das ist ja wohl auch nicht die gewünschte Einstellung...

stimmt, hab das auch schon auf OFF gesetzt --> brachte leider keine 
Besserung...

Werde morgen früh die Cs tauschen --> ist meine letzte Hoffnung..!

Danke für die Hilfe, tolles Forum hier!!!
Wenn jemand noch weitere Tipps haben sollte, dann immer her damit.

Gruß
#2626492
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ich habe nicht alles gelesen; aber versuche mal so wie im angehängten 
bild aufzuklappen und zu programmieren.
ps: wenn du die debug-config falsch setzt und so wie im bild auswählst, 
fragt MPLABX nach, ob er fürs brennen die debug-configs entsprechend 
umstellen soll ;-) (also ich lasse im code immer DEBUG = ON, und wenn 
ich dann standalone brennen möchte, mache ich's so wie im bild, MPLAB 
fragt mich dann für das eine mal nach ich bestätig debug = off und damit 
hat sich's dann).

und noch was: ein PIC18F1330 braucht mind. 4.2V; ein PIC18LF1330 läuft 
bei nidrigem takt auch bereits ab 2V (siehe datenblatt p. 266 und 267). 
welchen verwendest du für deine 3.3V?
Angehängte Dateien:
OP #2626713
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> und noch was: ein PIC18F1330 braucht mind. 4.2V; ein PIC18LF1330 läuft
> bei nidrigem takt auch bereits ab 2V (siehe datenblatt p. 266 und 267).
> welchen verwendest du für deine 3.3V?

Hallo Forum,

vielen Dank für eure super Hilfe!
Ich habe die Cs gegen 22pF ausgetauscht und schon ist die Schaltung 
perfekt gelaufen...!!!

Das mit der Versorgungsspannung kann ich dir nicht ganz glauben... da 
der PIC mit 4 MHz läuft, kann die Versorgungsspannung bis auf 2V 
heruntergefahren werden. Siehe Seite 266 im Datenblatt.
Dem Einsatz des PIC18F1330 steht also nichts im Wege!

Danke ung schöne Feiertage!!!
#2626817
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> kann die Versorgungsspannung bis auf 2V heruntergefahren werden
die versorgungsspannung des PIC18F1330 nicht, die des PIC18LF1330 schon. 
...jedoch laufen auch die ohne 'L' meist mit weniger spannung, 
allerdings darfst du dich dann nicht wundern, wenn sie auf einmal nicht 
mehr "richtig" laufen oder anfälliger auf spannungsschwankungen etc. 
sind. -> es ist besser man hält sich an die angaben des herstellers: im 
fall der 5V-PICs ohne 'L' eben mind. 4.2V

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