Generatorleistung messen wie am besten anschließen?

OP #2632504
Hallo Liebe Forengemeinde,
ich möchte einen 3 Phasen Wechselstromgenerator in seiner Leistung 
vermessen. Ausgangsspannung ist +-60V peak. Nur 3 Anschlüsse werden 
herausgeführt (also komm ich nicht an den Sternpunkt).
Jetzt habe ich zar ein gutes Messgerät zur Hand (GM Energy) aber das 
kann die LEistung nur einphasig messen.
Jetzt hab ich nach meiner Ansicht folgende Möglichkeiten:
Leistung ziwschen 2 Phasen messen und auf 3 hochrechnen oder
Leistung hinter einem Gleichrichter messen an dem der Generator 
angeschlossen ist. Hinter dem Gleichrichter hängt eine 50W 12V 
Autoglühbirne als LAst. Der Genreator hat keine so große Leistung.
Das es sich um ein Windgenerator handelt soll seine Leistung über einen 
längeren Zeitraum gemessen werden und so geschaut werden was er so 
bringt.

Andere Bessere Vorschläge?
Grüße Christian
Gast
Da der Generator später sowieso mit einem Gleichrichter arbeitet bieten 
sich verschiedene Messungen mit Gleichrichter an:

Kurzschlussstron(n)
Kurzschlossmoment(n)
Leistung an verschiedenen Widerständen(n)
Leerlaufspannung(n)

Alles hinterm Gleichrichter gemessen, ohne Glättungskondensator.

(n) => in Abhängigkeit der Drehzahl n


Ingo
OP
Wie sieht es denn mit der angehängten Messschaltung aus?
Die drei ohmschen Verbraucher bilden einen Sternpunkt und die Messgeräte 
sind eingezeichnet.
Die gemessene Leistung müsste ich doch dann mal Wurzel 3 nehmen um die 
Gesmatleistung zu bekommen oder?
Falls das so nicht geht wäre eine kurze Erläuterung nicht schlecht.
Grüße Christian
Hallo,
Stichwort: "künstlicher Sternpunkt".
S.: http://de.wikipedia.org/wiki/Wirkleistung
Abschnitt "Symmetrische Belastung", fast am Ende: aus zwei Widerständen 
und dem Spannungspfad des Leistungsmessers einen künstlichen Sternpunkt 
erzeugen.
Oder den Sternpunkt aus drei Widerständen. Dabei müssen die Widerstände 
groß gegenüber dem Innenwiderstand des Generators sein und klein 
gegenüber dem Innenwiderstand des Spannungspfades des Leistungsmessers.

Jürgen
(Firma: L-E-A)
Hallo,

Markus Hehn schrieb:

> Wenn ja ist der Strom in den Phasen nicht mehr Sinusförmig und dann
> funktioniert die Aron-Schaltung nicht.

Das stimmt so pauschal leider nicht! Nur wenn die Sternpunkte von 
Verbraucher und Generator (bzw. Netz) verbunden sind, gibt's bei der 
Arnonschaltung Messfehler und auch nur, wenn Hamonische mit 
Ordungszahlen, die ein Vielfaches von drei sind, auftauchen. Ohne 
beschaltetem Sternpunkt gilt für I1, I2 und I3 Kirchhoff. Es genügt hier 
also lediglich zwei der drei Ströme zu messen. Und genauso bei den 
Spannungen.

Grüßle,
Volker.

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