@photon (Gast)
Was willst Du mit einem FPGA an einer Kamera mit AV-Ausgang? Und was
meinst Du mit 'ansprechen'? 'Zuhören' wäre wohl besser formuliert, denn
siehst Du einen 'Rückkanal' zum Konfigurieren? Ich nicht.
Schönen Feiertag ebenfalls.
Moin,
da bräuchtest Du noch einen ADC zu. Würde ich eher von abraten und einen
billigen Omnivision-Sensor nehmen. Die findest du teils billiger auf
Ebay.
Z.B. OV9620, OV9655, OV7720, ...
Bisschen besser designt, aber teurer, sind die Dinger von Aptina,
framos.de wäre hier wohl der geeignete Ansprechpartner.
Grüsse,
- Strubi
Ja, tatsache. Vielen Dank für die Hinweise. Framos stellt in der Tat
Sensoren hoher Qualität für den industriellen und medizinischen Einsatz
her.
Ich schau mir mal diverse Sensoren an.
Gruß photon
Wenn Du uns sagst, was Du damit ungefähr vorhast, kann ich ev. ein paar
Tips geben. Habe ne Menge Sensoren getestet und hier rumliegen. So
einige Omnivision-Module hab ich doppelt, falls Interesse, geb ich gerne
eins ab.
Grüsse,
- Strubi
Martin S. schrieb:> Wenn Du uns sagst, was Du damit ungefähr vorhast, kann ich ev. ein paar> Tips geben. Habe ne Menge Sensoren getestet und hier rumliegen. So> einige Omnivision-Module hab ich doppelt, falls Interesse, geb ich gerne> eins ab.>> Grüsse,>> - Strubi
Hallo Strubi!
Ich hab in nem aktuellen Projekt den
http://www.watterott.com/de/CMOS-Kamera-640x480 verbaut. War nen
ziemliches gefrickel bis ich den am Laufen hatte. Die Doku von dem Teil
ist echt unter aller Sau.
Kannst Du denn nen Sensor/Herstellen empfehlen oder generell
ausschließen?
Gruß und schönen Tag der Arbeit,
Hendrik
Hi Hendrik,
deine Frage ist generell nicht so leicht zu beantworten, kommt immer auf
die Anforderungen an. Also Stichworte: Auflösung, farbe/mono,
rolling/global shutter, Ausgabeformat (RGB, Bayer, JPEG, ...),
Empfindlichkeit, etc.
Für Security-Anwendungen ist z.B. der Aptina MT9TD111 oder MT9T111 mit
Hardware-JPEG-Encoder ziemlich fein, wenn's in Richtung Machine Vision
geht, sollte man eher die Global-Shutter-Sensoren ansteuern (z.B.
MT9V032).
Die Omnivision-Dinger waren zum spielen ganz ok, aber von der
Empfindlichkeit dürftig, sowie ist das absichtlich verbockte i2c
('SCCB') bei einigen Modulen nicht so wirklich doll langzeitstabil, habe
damit schon den Sensor komplett abgeschossen. Die neueren Chips sind
aber besser geworden.
Bei allen etwas neueren Sensoren ist es leider immer ein Aerger, bis man
die Datenblaetter endlich in die Finger kriegt, die Hersteller zicken
mit Informationen des oefteren..
Gruesse,
- Strubi
Gibts denn auch Module die man ganz simpel anschließen kann, also z.b.
RGB mit z.b. 4 Bit parallel und Timing wie beim VGA? Gerne auch was
serielles.
Dieses ganze Konfigurieren mit I2C klingt nach viel Aufwand und
Fehlersuche.
Suche irgentetwas das, sobald Spannung anliegt, kontinuierlich Bilder
liefert. Auflösung und Framerate fast egal, Bildqualität ebenso.
Was ist mit der µcam JPEG-Kamera? Haut die Daten im JPEG-Format über
RS232 raus.
i2c ist ansich keine Hexerei. Von den meisten Herstellern kriegt man
auch die Init-Sequenzen, wenn überhaupt nötig. Aptina hat ein paar
hilfreiche Eval-Tools.
Direkt-Register-Gefrickel ist aber auch eher unnötig, dafür gibt es ja
Libraries wie netpp und XML, um die Konfiguration zu erleichtern.
JPEG klingt jetzt nicht gerade besonders angenehm im FPGA, aber da hab
ich keine Erfahrung mit.
Ansonsten muss man da auch wieder alles mögliche Konfigurieren bis es
los läuft, da kann man genauso gut i2c nutzen...
Der Vorteil von dem Gerät des OP wäre ja eben das man nix machen muss
außer das Signal interepretieren wie bei vga(?).
Sowas mit Digitalausgang wäre klasse.
Morgen,
stimmt, JPEG im FPGA zu entpacken/verarbeiten macht keinen Sinn. Dachte
da ans einfache Weiterleiten.
Die meisten Sensoren haben ja eine vernünftige Default-Konfig und
spucken beim Einschalten Daten aus. Der MT9D111 z.B. (wie der hier:
http://tech.section5.ch/news/?p=24) haut UYVY-Daten raus, Bayer-Decoding
wird intern gemacht. Nur wenn man mehr machen will (Auflösung/Gain
ändern) muss man mit ihm sprechen.
Grüsse,
- Strubi