Gast
#2658948
Einen wunderschönen guten Tag liebes Forum! Ich beschäftige mich derzeit mit der Funktionsweise von Regeleinrichtungen der Schaltregler(-Netzteile). Das Prinzip der Voltage-Mode Regelung habe ich soweit ganz gut verstanden. Das ganze diskret auch zu realisieren ist auch nicht wirklich schwierig. Aber da habe ich noch einige Fragen dazu. Primär geht es mir aktuell darum, wie so ein Current-Mode Regler funktioniert und wie ich anhang einer fiktiven Anwendung zu dimensionieren habe. Dazu habe ich mir mal das Prinzip dass auf der Seite von schmidt-walter zu finden ist: http://schmidt-walter.eit.h-da.de/snt/snt_deu/sntdeu6.pdf angeschaut. Allerdings verstehe ich bei diesem Prinzipschaltbild nicht alles. Z.b. der Regelverstärker, der als PI-Regler ausgeführt sein soll. So wie es dort erklärt wird, ist das für mich ein Komparator. Der bei Unterschreitung der Referenzspannung, seinen Ausgang auf "1" switcht. Allerdings wird durch die Integrator Funktion der Beschaltung, am Ausgang des OP's ja quasi eine Rampe erzeugt, die am Ende Vcc des OP hat? Sehe ich das richtig? Dann folgt das Komparator Glied, dass nun diese Spannung mit der Spannung die dem Drosselstrom proportional ist, vergleicht. Wenn nun die Spannung des Drosselstroms die Ausgangspannung des Regelverstärkers erreicht, wird der Komparator Ausgang auf "1" gesetzt und schaltet damit das FF ab? Soweit so gut, allerdings wie dimensioniere ich jetzt z.B. den Shunt Widerstand? Die Referenz Spannung? Wenn ich nun hingehe nehme ich mal ein fiktives Beispiel. Zum Beispiel einen Aufwärtswandler, der aus 5V, 10V machen soll. Bei einem maximalen Ausgangsstrom von einem Ampere. Bei einer Schaltfrequenz von 50kHz. Mit Einberechnung der Diodenflussspannung, ergäbe sich ca. ein Tastverhältnis von 50%. Das hätte zur Folge, dass ich einen maximalen Drosselstrom von 2.57A hätte, bei einem Eingangsstrom von 2.17A. Dann würde ich einfach sagen, ich lege einen Shuntwiderstand(kurze Frage zwischendurch: wäre es nicht reintheorethisch möglich den FET als Shunt zu nutzen?) von 1Ohm fest. Das würde dann 2.57V entsprechen als effektive Spannung am Shunt-Widerstand. Allerdings wie gehe ich dann weiter vor? Wie definiere ich nun die Referenzspannung? Wie definiere ich das PI-Glied? Ich blicke da ehrlich gesagt nicht richtig durch, wie man sich das vorstellen soll? Könntet ihr mir auf die Sprünge helfen? Vielen Dank! Gruß ErA