Hallo,
ich habe mit einem Ladegerät für 12 V Bleiakkus einen 12 V Gel-Akku
geladen (siehe Anhang), am Anfang war der Ladestrom bei etwa 2 Ampere
(also unter dem empfohlenen "Initial Current" < 2.25 A). Danach ging der
Ladestrom immer weiter runter, sodass ich das Multimeter zur
Strommessung aus dem Stromkreis genommen hab.
Die Spannung, die beim Laden am Akku anlag war immer etwa bei 15 Volt,
also der maximalen Spannung des Akkus, sodass ich dachte, dass das Laden
automatisch aufhört, wenn die 15 Volt erreicht sind.
Also hatte ich den Akku über Nacht laden lassen, heute früh war er auf
einmal extrem heiß (man konnte ihn mit der bloßen Hand nicht anfassen),
aufgebläht (er hatte also das Gasen angefangen) und es hat ziemlich
gestunken (jedoch nicht geraucht) und das Ladegerät war auch ziemlich
warm, es muss also ein ziemlich hoher Ladestrom geflossen sein (da das
Ladegerät wärmer als beim Laden mit 2 Ampere war wahrscheinlich auch
mehr als 2A Ladestrom).
Ich hab den Akku abkühlen lassen und gehofft, dass die Wölbung nur Gas
ist, das sich wieder abbaut, aber auch nach dem Abkühlen ist die Wölbung
des Akkus noch da und richtig hart, also wahrscheinlich das Gel des
Akkus, das sich ausgedehnt hat.
Bemerkenswert ist vielleicht auch noch, dass der Akku (obwohl er
anscheinend überladen wurde) trotzdem nur 13,2 Volt Spannung hat, also
weit unter dem Maximum von 15 Volt liegt.
Jetzt meine Frage, meint ihr man kann den Akku noch gefahrlos einsetzen
oder reparieren oder muss ich ihn entsorgen (was auch nich so extrem
schlimm wäre, da er eh ziemlich alt ist)?