Hallo Herbert,
ich zeige Dir jetzt wie man das umrechnen kann. am Besten Du schreibst
Dir das auf, damit Du künftig nicht mehr fragen mußt und keine dummen
Antworten mehr erhältst. Du weißt aber: Es gibt keine dumme Fragen, nur
dumme Antworten. :-)
Hallo,
Grundsätzlich wird die Schaltung auch mit 3-3,4 Volt funktionieren,
lediglich der Strom durch die LED, also deren Helligkeit, wird deutlich
geringer.
Wenn es genauer sein soll rechnen wir einfach drauflos:
Batteriespannung 9V
Flusspannung der LED z.B. rot ca. 1,8 V
Restspannung über dem durchgeschalteten Transistor ca. 0,2V
9V - 1,8V - 0,2V = 7V über R4
Strom durch R4 = 7V / 470Ohm =0,0149A=14,9mA
Das Ganze jetzt für 3,2V:
3,2V - 1,8V - 0,2V = 1,2V
1,2V / 0,0149A = 80 Ohm nächster Normwert für R4: 82 Ohm
Berechnung des Widerstandes R3 von T1:
Bei 9V fließt dieser Strom durch R3:
9V - 0,2V (Sättigungsspannung T1) = 8,8V
I R1 = 8,8V/4700 Ohm = 0,0019A = 1,9mA
Das Ganze jejtzt für 3,2V:
3,2V - 0,2V = 3V
R1 = 3V / 0,0019A = 1578 Ohm, nächster Normwert für R3: 1500 Ohm
R2 hat die Aufgabe gerade so viel Strom in die Basis zu leiten, dass T1
gerade noch nicht leitet. Also die Basis-Schwellenspannung von 0,7V ganz
knapp noch nicht erreicht wird. Erst wenn vom Mikrofon zusätzlich
Tonspannung liefert, soll diese Spannung zu einem zusätzlichen
Stromfluss in die Basis führen und hierdurch die
Kollektor-Emitterstrecke aufsteuern, so dass Strom durch R3 fließen
kann.
Auch hier rechnen wir wieder:
9V - 0,7V = 8,3V (0,7V ist die Flusspannung der Basis-Emitter-Diode)
I R2 = 8,3V / 1.000.000 Ohm = 8,3µA
Jetzt für 3,2V:
3V - 0,7V = 2,3V
R2 = 2,3V / 0,000.0083A = 277108 Ohm, nächster Normwert R2: 270kOhm.
Den Arbeitswiderstand für das Electret-Microfon kannst Du jetzt bestimmt
selbst ausrechnen wenn ich Dir sage, dass über R1 etwa die halbe
Betriebsspannung, als 1,6V abfallen soll.
Viel Spass beim Ausprobieren!
Ottmar