Wie heißen diese Chips?

Gast #2708606
>auch wenn ich meistens das ganze nur per Barcode kenne

Bei uns in Wien werden in der Hauptbücherei RFID-Tags verwendet, die 
Bücher werden in Selbstbedienung aus den Regalen genommen und in 
Selbstbedienung verbucht. Wenn man das ausgeliehene Buch nicht verbucht 
hat, geht beim Schranken am Ausgang der Alarm los.
Gast #2708617
Hey,

wie ist das den bei der Rückgabe ?
Auch selbst verbuchen ?
Hier in Köln trotz RFID immer noch mit Personal (und dementsprchend oft 
Wartezeiten).

mfg

   User
Gast #2708652
Danke für die Infos!


Mir sind zwei kleine Teile aus einer Medienbox aus der Bücherei im Haus 
verschollen.
Beide sind mit diesen Chips bestückt.

Meine (wagemutige?) Idee ist es, einen primitiven Sender/Empfänger für 
diese Chips zu bauen und damit das Haus abzusuchen.

Weil die digitalen Daten hierbei uninteressant sind, müsste ja 
eigentlich eine Art Dipmeter genügen!?

Für weitere Experimente fehlt mir jetzt eigentlich nur noch die genaue 
Frequenz der Chips.


Die Chipaufkleber sehen im Gegenlicht etwa so aus:
http://info-gruppe-ulm.wikispaces.com/file/view/rfid-tag_gegenlicht.jpg/89965549/rfid-tag_gegenlicht.jpg


Ich tippe auf einen Frequenzbereich unter 135kHz...

Kann das jemand mehr oder weniger bestätigen?
Gast #2708663
In der Stadtbibliothek in Erlangen kann man am Automaten Bücher 
entleihen und zurückgeben, da wird RFID eingesetzt. Gibt sogar ein 
Anleitungsvideo im Internet: 
http://www.erlangen.de/desktopdefault.aspx/tabid-716/2110_read-18406/

Ich kenne aber auch andere Bibliotheken mit Barcodes an den Büchern und 
einen "Streifen" zur Diebstahlsicherung. Die funktionieren denke ich 
irgendwie elekromagnetisch und ohne Chip, hat da jemand mehr Infos?
Persönliche Seite #2708670
Wiener Würstchen schrieb:
>>wie ist das den bei der Rückgabe ?
>
> Rückgabe erfolgt mit Personal, deshalb ebenfalls oft lange
> Warteschlangen.

Die "openbare biblioteek" in Amsterdam (direkt neben dem Bahnhof 
Amsterdem Centraal) hat eine automatisierte Rückgabe, die aber wohl 
hinter den Kulissen recht aufwendig ist.

Beide Systeme, das in Wien und das in Amsterdam, sind aber den in 
Deutschland gebräuchlichen Ansätzen gegenüber zu bevorzugen, aber das 
trifft auch für beide genannten Bibliotheken zu, weil für die noch Geld 
ausgegeben und motiviertes Personal vorhanden ist -- anders als die 
Daueropfer von Spar-, Kürzungs- und Streichungsmaßnahmen mit vor- und 
nachgeordneter Mangelverwaltung.
Gast #2708710
MichaelU schrieb:
> Die Chipaufkleber sehen im Gegenlicht etwa so aus:

13.56 MHz
Falls du noch ein anderes Buch aus der Bibliothek hast, kannst du doch 
mit einem DipMeter/VNA einfach bei den gängigen RFID-Frequenzen auf 
Resonanz abklopfen. Die Reichweite von RDID entspricht typisch der 
Antennengröße.

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