Hallo zusammen
Eine Bekannte hat im Garten mehrere Kirschbäume. Damit die Kirschen
nicht von den Vögeln vorzeitig weg geschnappt werden, ist seit Jahren
eine sogenannte elektrische Vogelscheuche im Einsatz. Diese macht in
regelmässigen Abständen einen Krach der die Vögel wegjagt.
Jetzt sind in der Nähe neue Nachbarn eingezogen und diese Beschweren
sich darüber das wärend der Mittagszeit keine Ruhe herscht. In der Nacht
läuft das Gerät nicht, da es ein eigener LDR eingebaut hat.
Ich hab mir also gedacht ich bau mir eine genaue Zeitschaltuhr mit einem
Attiny und einem DCF77 Pollin Modul.
Die Schaltung und das Gerät werden von einem einfachen Bleiakku
versorgt.
Im Anhang ist der Schaltplan und der Bascom Code. Könnt Ihr einmal
darüber sehen ob es funktionierten wird?
Besonders ob die Ansteuerung des DCF Moduls richtig ist, da ich denn
Code zusammen gesetzt habe.
Gruss Philippe
Markus Müller schrieb:> Ich kenne jetzt den Tiny nicht, braucht es einen Level-Shifter vom 3V3> Signaleingang?
Denke ich braucht es nicht, oder?
Der Port ist sowieso ein Eingang und der Attiny erkennt doch alles über
2,5V als Logisch 1?
Jobst M. schrieb:> Was macht Q1? Und wenn, wie?>> D0-3 vom Display sollten offen gelassen werden, nicht auf Masse gelegt> werden.
Ups, ich weiss selber nicht was für eine Schaltung ich gestern zusammen
bastelte. Im Grunde soll es ein Tiefenentladeschutz sein, der ab z B
11,8V dem Tiny sagt jetzt sollst du ausschalten und eine Warnung
ausgeben.
Wenn ich mir jetzt aber das ganze ansehe, denke ich mir das geht gar
nicht.
Bezüglich den Datenpins D0-D3:
Ich hab das schon immer gemacht und bisher hat es auch immer
funktioniert. In vielen Beiträgen steht das auch so.
Wenn jemand ne ganz einfache Tiefenentladeschutzschaltung hat, die
Einstellbar ist (11,5 - 12V zB) und eine Logisch 0 ausgibt, wenn diese
Spannung erreicht ist. Bitte melden!
Gruss Philippe
Philippe B. schrieb:> Der Port ist sowieso ein Eingang und der Attiny erkennt doch alles über> 2,5V als Logisch 1?
Ich bin mir jetzt nicht sicher, aber ich habe gelernt, dass die AVRs im
TTL-Gehäuse sind und alles über 3,3V als logisch 1 erkennen. Kann
natürlich auch sein, dass ich mich da vertue, denn ich habe bisher nur
mit 5V gearbeitet. Vielleicht ist das bei einer anderen
Versorgungsspannung ja anders? Oder irre ich mich da?
Philippe B. schrieb:> Der Port ist sowieso ein Eingang und der Attiny erkennt doch alles über> 2,5V als Logisch 1?
Dazu solltest Du einfach mal das Datenblatt
http://www.atmel.com/Images/doc2543.pdf anschauen. Auf Seite 177 steht:
Vih bei Vcc=2,4...5,5V = 0,6*Vcc => bei Vcc=5V Vih=3V.
Wenn Du dann noch Toleranzen von 5V und 3,3V rechnest und den
tatsächlichen High-Pegel des DCF77-Empfängers, könnte das knapp werden.
Gruß Dietrich
Philippe B. schrieb:> Bezüglich den Datenpins D0-D3:> Ich hab das schon immer gemacht
Das macht es nicht richtiger.
> und bisher hat es auch immer funktioniert.
Du hast nach Fehlern gefragt. Es steht Dir frei, diese weiterhin zu
machen. Nur brauchst Du dafür hier nicht zu fragen.
> In vielen Beiträgen steht das auch so.
Das ist ja das schlimme. Jeder kann seinen Mist verteilen.
Man findet auch häufig 100µF Kondensatoren hinter einem 7805.
In den Datenblättern steht, daß diese Pins im 4-Bit-Mode nicht genutzt
werden sollen. Im Samsung Datenblatt sogar deutlich, daß man diese Pins
offen lassen soll.
Gruß
Jobst
Den S2 ohne Kondensator gegen GND und dafür den Pull-Up von PD0
aktivieren.
Die LEDs an 5V hängen und die Transistoren samt Basiswiderständen
einsparen.
Ein LM317, zwei Widerstände und drei Kondensatoren ist (zu) viel
Aufwand, nur um das DCF77-Modul mit 90µA zu versorgen.
Obi Wan schrieb:> die AVRs im TTL-Gehäuse
neue Bauform? :-)
Philippe B. schrieb:> Denke ich braucht es nicht, oder?> Der Port ist sowieso ein Eingang und der Attiny erkennt doch alles über> 2,5V als Logisch 1?
Bei einer Betriebsspannung von 5V
L = bis 0,7V
H = ab 4.2V
Steht auch im Datenblatt ...
Gruß
Jobst
Jobst M. schrieb:> Bei einer Betriebsspannung von 5V> L = bis 0,7V> H = ab 4.2V>> Steht auch im Datenblatt ...
Wo denn?
Dagegen ist das nachvollziehbar:
Dietrich L. schrieb:> Vih bei Vcc=2,4...5,5V = 0,6*Vcc => bei Vcc=5V Vih=3V.
Konrad S. schrieb:> Jobst M. schrieb:>> Bei einer Betriebsspannung von 5V>> L = bis 0,7V>> H = ab 4.2V>>>> Steht auch im Datenblatt ...>> Wo denn?> Dagegen ist das nachvollziehbar:>> Dietrich L. schrieb:>> Vih bei Vcc=2,4...5,5V = 0,6*Vcc => bei Vcc=5V Vih=3V.
Ou Shit. Ich habe mich schon gewundert, warum die so dicht an den Rails
sind. Ich weiß auch nicht, warum ich bei Output geschaut habe ...
Dietrich, Du hast natürlich Recht!
Dann muß der DCF Empfänger nur noch 3V liefern - vermutlich reicht
weniger, aber eben nicht sicher.
Gruß
Jobst
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