Zinnbeschichtete Entlötlitze brauchbar?

Gast #2719442
Hallo, da ich demnächst eine größere Bestellung bei Pollin machen möchte 
habe ich mir überlegt mich umzuschauen was ich da so mitbestellen könnte 
und landete unteranderem auf die Entlötlitze 
http://www.pollin.de/shop/dt/NDg5OTUxOTk-/Werkstatt/Loettechnik/Entloetgeraete/Entloetlitze_2_5_mm.html

Doch das diese mit Zinn beschichtet ist macht mich stutzig, ist diese 
trotzdem noch saugfähig wie eine reine Kupferentlötlitze bzw. hat die 
Beschichtung irgendwelche Nachteile?
Therfd schrieb:
> trotzdem noch saugfähig wie eine reine Kupferentlötlitze

Die Beschichtung hat den Vorteil, dass das Kupfer bereits mit Zinn 
benetzt ist und Noch mehr Zinn leichter annimmt.
Ich würde also sogar eine leicht höhere Saugkraft gegenüber unverzinnter 
Sauglitze erwarten. Außerdem muss nicht so viel oder u.U. kein 
zusätzliches Flussmittel beim Entlöten zugeführt werden.
mf
Gast
Hallo,

kannste alles vergessen, kauf dir einen Meter RG-316 und nutze die 
versilberte Schirmung -> platt gedrückt und als ~10cm Stücken.

Wenn du eine geeignete Wand vor dir hast, schleudere den heißen Teil in 
Richtung Wand. Danach ist die Litze vorne wieder sauber.

So kannste das Zeug bestimmt 30 mal benutzen, bis der erste "cm" 
zerknittert ist und weg gekürzt werden muss.

Gruß
Persönliche Seite
Bernhard Spitzer schrieb:
> Eine Dose Kolophonium steht doch neben jedem
> Lötkolben?!?!!

Wenn man Dachrinnen lötet, ja, aber bei Elektronikanwendungen eher 
nicht. Seit etlichen Jahrzehnten ist Flussmittel im Lötdraht enthalten, 
und zusätzliches nicht erforderlich.

Gute Entlötlitze ist aus blankem Kupfer, das wiederum mit getrocknetem 
Flussmittel beschichtet ist, das bringt einerseits den erforderlichen 
Oxidationsschutz und andererseits hilft's beim Saugen.

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