Federstahldraht durchbohren/bearbeiten

OP #2750127
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Hallo,

ich habe hier einen 1000mm x 4mm starken Federstahldraht bzw. 
Stahldraht.

Diesen möchte ich a) durchtrennen und b) durchbohren.


Zum Durchtrennen wurde mir u. a. das Durchfeilen und dann Brechen 
empfohlen.

Bzgl. des 1mm Lochs wurde mir empfohlen, den Draht zum Glühen zu 
bringen, das Loch zu bohren und dann in Öl wieder abkühlen zu lassen...

Was sagt dazu das Forum?

Gruß
Christoph
Gast #2750150
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Durchtrennen: Flex(Winkelschleifer), Proxxon/Dremel, Feilen geht nur 
wenn er weich genug ist, dann würde ich ihn aber sägen und nicht feilen. 
Wenn er zu hart zum sägen ist kannst du ihn auch nicht feilen

Durchbohren: Wenn er wirklich Hart ist mit nem VHM-Bohrer sonst müsste 
auch HSS gehen. Bei 4mm würde ich ihn nicht glühen und dann wieder 
härten ist es gar nicht wert.
Bei 1mm im Schraubstock und mit Bohrständer oder besser noch in ner 
Fräse, sonst brechen die VHM-Bohrer wie Streichhölzer.


Gruß Matthias
Gast #2750300
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Stone schrieb:
> Durchbohren: Wenn er wirklich Hart ist mit nem VHM-Bohrer sonst müsste
> auch HSS gehen.

Wie krank muß man denn sein, einen gehärteten Federstahldraht mit obigen 
Mitteln bohren zu wollen.
Es bleibt nur Laser, erodieren oder mit Schleifkörper.
Mit VHM könnte es gehen, aber es bleibt das Problem des ankörnen.
Weichglühen und wieder härten, da wird nie wieder eine Feder draus.
Gast #2750616
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>Wie krank muß man denn sein, einen gehärteten Federstahldraht mit obigen
>Mitteln bohren zu wollen.
Gehärtet ist ein sehr weites Feld und wenn eine Federstahldraht härter 
als ein VHM-Bohrer ist würde er brechen wie Glas.

Nimm dir einfach mal ne Feile und schau ob du irgend eine Abrieb damit 
erzeugen kannst(vom Draht). Wenn ja gut dann ist der Stahl schonmal 
weicher als die Feile. Wenn du nur drüber rutscht ist es auf jeden fall 
härter als die Feile und VHM ist deine einzige Change.

>Es bleibt nur Laser, erodieren oder mit Schleifkörper
Ob das Christoph bezahlen will ist eine ganz andere Frage. Da kann man 
sehr schnell drei stellige Beträge los sein. Wenn er Glück hat gehts mit 
nem 2€ VHM-Bohrer wenn nicht muss er sich halt was anderes überlegen.

>aber es bleibt das Problem des ankörnen.
Mit Gefühl kann man das mittig treffen, es geht hier nicht um 
Serienfertigung. Wenn überhaupt nur um ein paar Bohrungen.


>Was ist härter Wolfram-Vanadium oder Cobalt?
Ist für deinen Zweck warscheilich egal nimm die an die du leichter ran 
kommst oder billiger sind. Kauf besser ein paar Bohrer die brechen sehr 
leicht.

Gruß Matthias
#2758439
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Die Frage ist doch ob der Draht an der Stelle wo er gebohrt wird die 
Federeigenschaften benötigt. Falls nicht dann ausglühen und dann bohren.
Ggf mit Zange/Einspannen den Bereich des Ausglühens klein halten.

Seh gerade, der Thread ist ne Woche alt. Ryven kann nicht nur den 
Durchmesser nicht lesen, sondern hat auch nicht gesehen, daß der TO sein 
Problem wahrscheinlich schon seit 5 Tagen gelöst hat.
Gast #2758450
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Udo Schmitt schrieb:
> ob der Draht an der Stelle wo er gebohrt wird

so rund ist, daß der Bohrer wegläuft.
Ausglühen, körnen, mit normalen, GUT angeschliffenen HSS-Bohrer 
versuchen. Sonst wäre noch Anschliff zu kontrollieren. Ein zu spitz 
angeschliffener  Bohrer wird bei zähem Metall weniger erreichen. Wenn 
das nicht klappt kann man später immer noch Kobaltbohrer nehmen. Wenn 
der Winkel nicht stimmt, geht das aber auch nicht besser.

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