Hallo zusammen,
bisher konnte mir dieses Forum immer gut helfen. Zum Thema XPort pro
finde ich hier allerdings relativ wenig, bis gar nichts.
Ich habe einen Xport pro mit Linux (XPP1003000-01R). Hat jemand schonmal
damit gearbeitet, oder Erfahrung? Ich möchte gerne Daten die ich vom µC
(PIC) schicke damit auswerten, und in einer HTML Seite anzeigen, ohne
zusätzliche Hardware.
Bis jetzt habe ich aber keine Idee wie man das ganze angeht.
Im Netz hatte ich mal eine Seite gesehen, auf der jemand seine
Heizungssteuerung (inklusive Sonnenkollektoren) dargestellt hat. Leider
habe ich den link nicht gespeichert, und habe sie auch nicht mehr
wiedergefunden. Wenn ich mich recht entsinne, wurde das auch mit einem
Xport realisiert.
Daher suche ich jemanden, der mir hier vielleicht an Beispielen zeigen
kann, wie man mit dem Xport pro so etwas anstellen kann.
Danke.
Gruß Christian
Christian197x schrieb:> Daher suche ich jemanden, der mir hier vielleicht an Beispielen zeigen> kann, wie man mit dem Xport pro so etwas anstellen kann.
Hallo,
am einfachsten geht es mit der Einrichtung des virtuellen COM-Ports. Der
XPort wird per Netz konfiguriert (TCP/IP usw) und dann kommen Daten am
COM-Port an, als ob dieser direkt mit dem seriellen Ausgang des µC
verbunden wäre. Man muss vorhandene Software garnicht ändern, höchstens
sie erwartet Antwort innerhalb ms, das kann übers Netz etwas länger
dauern.
Gruss Reinhard
Hallo,
das mit dem virtuellen COM-Port ist mir bekannt. Mir geht es darum, wie
man den Xport Pro dazu bekommt selbstständig Daten zu empfangen und
Auszuwerten um die Daten dann in einer Webseite anzeigen zu können. Das
war der Grund weshalb ich mir seinzeit den Xport Pro zugelegt habe, da
man ja mit ihm soviel machen kann. Leider habe ich bis jetzt nichts
brauchbares an Informationen zusammen tragen können. Leider kenne ich
mich mit Linux nicht aus, und daher fällt mir der Einstieg hier schwer.
Ich würde mich Infos oder Anregungen freuen.
Danke.
geht auch ohne sdk!
standardmäßig bekommt man ja die konfigseite des xport auf port 80 zu
sehen. pack die meinentwegen auf 8080. dann noch die serielle
schnittstelle des xport auf port 80 umgelegt und schon bekommt dein µc
alles was http angeht zu sehen. dann nur noch ein wenig html basteln und
dein miniserver ist fertig.
Hallo,
nur damit ich richtig verstanden werde: der PIC hängt an der UART vom
Xport. Und mein Wunsch ist es, dass der Xport selber vom PIC Daten
abfragt oder empfangene Daten verarbeitet, und diese dann in einer
HTML-Webseite darstellt. Wie ganz oben schon beschrieben, meine ich
sowas auch schon mal gesehen zu haben, nur wo weiß ich nicht mehr.
Gruss Christian
Christian197x schrieb:> Und mein Wunsch ist es, dass der Xport selber vom PIC Daten> abfragt oder empfangene Daten verarbeitet, und diese dann in einer> HTML-Webseite darstellt.
Und genau da setzt das SDK an. Erstmal ist der XPORT nur eine virtuelle
serielle Schnittstelle. Damit daraus ein benutzbarer Webserver wird,
muss man sich mit dessen Programmierung auseinander setzen.
Den klassischen XPORT konnte man auch irgendwie in JAVA programmieren,
nachdem man eine NDA unterschrieben hatte.
Das scheint Lantronix gelockert zu haben.
Da ich mich nicht mit Linux auskenne suche ich jemanden, der mir ein
Beispiel zeigen kann, um mir damit den Einstieg zu erleichtern.
Vielleicht hatte ja jemand schonmal das gleiche Problem und hat somit
schonmal den Einstieg geschafft. Ich hatte mich auch für die Xport Pro
Ausführung entschieden, da man dort ja "leichter" was für entwickeln
kann und hatte die Hoffnung das ich nicht der einzige bin, der so etwas
vor hat.
Hallo,
meiner Meinung nach hat es keinen Sinn, wenn man schon garkeine Ahnung
von Linux hat, ausgerechnet mit einem Embedded-System anzufangen. Du
solltest das, was du vorhast, erstmal auf einem PC mit Linux
realisieren, wo du möglicherweise eine IDE hast (obwohl das unter
Linuxern verhasst ist), und bei Erfolg dann auf ein Minisystemchen
umsteigen. Übrigens geht dein Vorhaben mit jedem µC-System, das RS232C,
Ethernet und TCP/IP-Software hat, aber XPort ist durchaus ok, und
kleiner gehts nicht.
Gruss Reinhard
Hallo,
gut, ich sehe ein das es ohne Linux Grundlagen nicht geht, wird das
nächste Projekt. Heute habe ich den Xport Pro das erste mal
eingeschaltet, um ihn über den COM-Port-Redirector anzusprechen. Was
mich verwundert ist, dass der DeviceInstaller den Xport Pro nicht
findet. Über das WEB läßt er sich ansprechen, siehe Anlage. Ist das die
übliche Startseite?
Hallo,
die Antwort habe ich bereits auf der Lantronix Homepage gefunden:
"I have a Lantronix Linux-based device server and DeviceInstaller can't
find it. How can I proceed?
The current version of Device Installer does not support Linux based
Device Servers like Xport-Pro-Linux, Matchport-AR-Linux, EDS1100-LNX and
EDS2100-LNX.
To assign these devices an IP-address please see chapter 3 "Target
Setup" of the Linux SDK Quick Start Guide."
Mir war das allerdings vor dem Kauf nicht bewusst, sonst hätte ich mich
für die andere Version entschieden.
Somit hat sich das Thema Xport Pro erstmal erledigt.
Christian197x schrieb:> The current version of Device Installer does not support Linux based> Device Servers
Es macht ja auch i.A. keinen Sinn, auf dem XPort eine HTML-Site zu
programmieren und ihn dann über ein virtuelles COM-Port anzusprechen.
Gruss Reinhard
Der XPORT Pro ist was anderes als der klassische XPORT! Bitte nicht
durcheinander werfen!
Christian197x schrieb:> Mir war das allerdings vor dem Kauf nicht bewusst,> sonst hätte ich mich für die andere Version entschieden.
WAS war dir nicht bewusst? Das man für ein Linux basiertes System
wenigstens Grundsätzlich was von Linux verstehen muss?
STK500-Besitzer schrieb:> Den klassischen XPORT konnte man auch irgendwie in> JAVA programmieren, nachdem man eine NDA unterschrieben hatte
Hä? Für die Klassischen war immer ein Beispiel von wegen JavaApplett
dabei, eine NDA musste man dafür aber nicht unterschreiben!
Die Dokumentation ist frei auf der XPORT Seite zu finden, und
eigentlich auch recht umfangreich, was spricht dagegen diese zu lesen?
Läubi .. schrieb:> Hä? Für die Klassischen war immer ein Beispiel von wegen JavaApplett> dabei, eine NDA musste man dafür aber nicht unterschreiben!
Da sind wohl zwei Informationen etwas durcheinander geraten.
Java war kein Problem, aber wenn man mehr wollte (Programmieren des
80186), brauchte man eine NDA.
Hallo,
mir war nicht bewusst, dass man den Xport Pro mit Linux nicht mit den
üblichen Programmen von Lantronix ansprechen kann. Die funktionieren nur
mit dem Xport Pro mit Evolution OS.
Und bevor ich mich mit Linux weiter beschäftige, wollte ich erstmal eine
Verbindung über den virtuellen COM-Port aufbauen, um zu testen ob ich
überhaupt eine entsprechende Verbindung zum PIC bekomme. Das wollte ich
mit einer C# Anwendung machen. Mit der Linux Version ist genau das aber
nicht möglich.
Für den Anfang werde ich das erstmal mit Hilfe von einem UDS1100 machen.
Und wenn das alles klappt werde ich mich an die Linux Sache wagen.
Gruß Christian