Hallo,
ich wille mir einen Fase-Finder bauen.
Ich habe mir das Vorgestellt dass ich mache 2LED in einen
Schutzcontakktstecker. Die LED habe ich in den Stecker auf der Seite des
Kotekktstiftes gebohrt.
Das habe ich getested:
L---|>---R---LED1\
------ PEN
N---|>---R---LED2/
|> = 1N4007 Diod
Leider geht beim einstecken immer Sicherung (FI) raus - kann ich nicht
genau sagen da das ein RCD-LS Kombination ist.
Was ist falsch?
Weiß jemand wie das in Profesionellgerät gemacht wird?
Danke
Burak
Habe was vergessen:
Widerstand habe ich so berechnet.
Usteckdose = 230*sqrt(s) = 325,5V
R= (325,3V-0,7V-1,2V)/ 0,025A = 12,936kOhm
Da habe ich dann das näxt größere aus E12 Reihe verwendet.
Also 15kOhm
@ Burak (Gast)
>ich wille mir einen Fase-Finder bauen.
Lass es bleiben. Sonst findest du schneller den Weg zum Friedhof als es
dir lieb ist. Kauf dir so ein Ding beim Obi.
>L---|>---R---LED1\> ------ PEN>N---|>---R---LED2/>|> = 1N4007 Diod
Wie groß ist R?
>Weiß jemand wie das in Profesionellgerät gemacht wird?
Richtig.
Falk Brunner schrieb:>>Da habe ich dann das näxt größere aus E12 Reihe verwendet.>>Also 15kOhm>> Schon mal die Leistung berechnet?
Nein hab nicht! :-(
P=U*I = 325,3-0,7-1,2 * 0,025 = 8Watts
Das ist aber viel habe 0,5Watt verbaud. Aber 8 Watts ist sehr groß das
geht niemals in Schutzcontakktstecker.
Hat jemand besseres Losung?
Burak schrieb:> L---|>---R---LED1\> ------ PEN> N---|>---R---LED2/>> |> = 1N4007 Diod
Ich hoffe deine Widerstände halten 400V und die angedachte
Verlustleistung aus? Ansonsten auf mehrere aufteilen.
Die 1N4007 würde ich antiparallel zu den LEDs schalten, so schützt du
die LEDs auch vor zu hoher Sperrspannung.
Da dir der FI auslöst, wird dein Teststrom nach PE zu hoch sein.
FI müssen bei 30mA sicher auslösen, daher finde ich 25mA zu dicht dran.
Und immer dran denken: 230V macht klein,schwarz und häßlich :-)
Den Sinn des Eigenbaus sehe ich auch nicht ganz.
http://de.wikipedia.org/wiki/Phasenprüfer
Gibts gerade im Netto im Set mit Isolierband und Lüsterklemme für 1.99
...
hp-freund schrieb:> http://de.wikipedia.org/wiki/Phasenprüfer>> Gibts gerade im Netto im Set mit Isolierband und Lüsterklemme für 1.99
Ich zitir mal:
Für eine verlässliche Spannungsprüfung sind Phasenprüfer ungeeignet, sie
werden daher auch gerne als Phasenbetrüger, Lügenstift, Lügenbeutel oder
Schätzgerät bezeichnet.
Für eine zuverlässige Spannungsprüfung sind 2-polige Spannungsprüfer
heranzuziehen. Eine Messung mit einem Spannungsmessgerät ist ebenfalls
möglich. Diese Geräte sind auch dadurch, dass kein Strom über den
menschlichen Körper fließt, sicherer – ein defekter Phasenprüfer, etwa
bei fehlerhaftem Vorwiderstand, kann zu Stromunfällen führen
Also ist das Fusch!
25mA sind viel zu viel. Allerhöchstens würd ich da 1 mA fließen lassen
(Low-Current-LED verwenden!!!) und nicht mehr. Und ich frag mich auch,
was das bringen soll. Nen Phasenprüfer kostet vielleicht ein Euro, wenn
überhaupt, und ist zudem noch nicht mal ein sicheres Prüfgerät. Sowas
selbst zu bauen ist vor keinem Gesichtspunkt sinnvoll bzw. ratsam.
Zu Phasenprüfer fällt mir ein.
Als ich fruher in Ankara Ausbildung zum Elektiker gemacht habe da haben
wir die Widerstände kleiner gemacht dass der Kollege kizzelt :-)
Na gut. Aus "Sicherheitsgründen" kann man auch 2 Phasenprüfer zerlegen,
den Inhalt in ein Gehäuse bauen und den Menschen durch den Schutzleiter
ersetzen ;-)
Der RCD-LS macht genau was er soll, er löst aus weil du mit deiner
Schaltung einen Strom über den PE-Leiter schickst. Der PE-Leiter sollte
im Normalbetrieb ja generell stromlos sein. Sobald der Strom über den
Fehlerstrom des RCD steigt, löst dieser aus.
Es gibt zweipolige Spannungsprüfer, das ist hier das Werkzeug deiner
Wahl, da du anscheinend nicht den nötigen Background hast, dir den
Fehler selbst zu erklären, würde ich an deiner Stelle generell die
Finger von Spannungen >50V lassen.
Burak schrieb:> Als ich fruher in Ankara Ausbildung zum Elektiker gemacht habe
Oh je, ich fasse es nicht.
Er hat eine Ausbildung als Elektriker und dann diese Fragen.
Jetzt ist mir natürlich auch klar, warum in der Türkei so viele
"fachmännische" Elektroinstallationen zu bewundern sind.
Paul Baumann schrieb:> Wenn man keinen Schutzleiter zur Verfügung hat, kann man sich mit einer> sogenannten Schutzleiterpflanze behelfen:> http://www.semtek.de/EUROPALMS-Kunstpflanzen/Karib...>> Diese ist durch ihre gelb/grünen Blätter vom Fachmann bereits als> Schutzleiter zu erkennen.
Das helft mir aber nikt!
AutoFill schrieb:> Wie geht denn das bei einem duspol? Der erkennt die Phase auch wenn man> nur ein Ende in die Steckdose stopft.
Ich weiß ja nicht welchen Duspol du benutzt aber meiner zeigt mal
absolut gar nix an wenn ich nur ein Ende in die Steckdose stecke und das
andere frei in der Luft baumelt. Bei meinem Duspol müssen beide Enden
Kontakt haben.
Malefiz schrieb:> dann kauf dir einen vernüftigen Duspol mit Glimmlampe
Auch so einer zeigt dir keine Phase wenn einer seiner Kontakte in der
Luft hängt. Den "Erdschluss" muss man auch beim Duspol erzeugen. ;)
Burak schrieb:> Für eine verlässliche Spannungsprüfung sind Phasenprüfer ungeeignet
Um Spannungsfreiheit festzustellen kannst du was zweipoliges (zum
Beispiel Multimeter) benutzen. Aber was der Phasenprüfer sicherlich
nicht machen wird, ist bei N zu leuchten. Wenn er also an einem Kontakt
leuchtet, weißt du was los ist. Wenn er es nicht tut, trotzdem nicht mit
dem Schraubenzieher rein langen..
Burak schrieb:> Als ich fruher in Ankara Ausbildung zum Elektiker gemacht habe da haben> wir die Widerstände kleiner gemacht dass der Kollege kizzelt :-)
Davon abgesehen wie schwachsinnig das war, frage ich mich schon, wie man
solche Fragen stellen kann, wenn man eine entsprechende Ausbildung
gemacht hat. Oder hast du das mit dem "kitzeln" am ersten Tag gemacht
und bist dann geflogen?
Wie dem auch sei, wenn du nicht weißt warum der FI auslöst oder was für
einen Widerstand du brauchst, nimm was fertiges, z.B. oben erwähnter
Duspol.
Wenn Du nicht weißt, warum man für so was keine LEDs verwendet, lass es
sein. Mit LEDs und Vorwiederstand kann es nicht funktionieren und das
solltest Du auch sehen, denn woher sollen denn der Strom für die LEDs
kommen?
In der Regel verwendet man für so was Glimmlampen.
Sni Ti schrieb:>> Burak schrieb:>> Als ich fruher in Ankara Ausbildung zum Elektiker gemacht habe da haben>> wir die Widerstände kleiner gemacht dass der Kollege kizzelt :-)>> Davon abgesehen wie schwachsinnig das war, frage ich mich schon, wie man> solche Fragen stellen kann, wenn man eine entsprechende Ausbildung> gemacht hat. Oder hast du das mit dem "kitzeln" am ersten Tag gemacht> und bist dann geflogen?> Wie dem auch sei, wenn du nicht weißt warum der FI auslöst oder was für> einen Widerstand du brauchst, nimm was fertiges, z.B. oben erwähnter> Duspol.
[IRONIE]
Laßt' ihn einfach machen. Er hat doch Elektriker gelernt - und macht
auch ansonsten einen kompetenten Eindruck! Vielleicht "kizzelt" ihn
seine fertige Schaltung so sehr, das er sich totlacht. Das wäre dem
Genpool der Menschheit sicher zuträglich!
[/IRONIE]
Aber 'mal ganz im Ernst:
Laßt' ihn einfach machen. Das wäre dem Genpool der Menschheit sicher
zuträglich!
Christian Berger schrieb:> Mit LEDs und Vorwiederstand kann es nicht funktionieren
Klar, gibts ja auch nicht!
> Wenn Du nicht weißt, warum man für so was keine LEDs verwendet
Mit LEDs und Vorwiderstand funktioniert das schon seit gefühlt ewigen
Zeiten (ich hätte da so ein Gerät aus der Zeit um 1980), man muss nur so
einen Strom nehmen, dass der FI nicht auslöst. Geeignet wären also
Low-Current oder High-Efficiency LEDs mit 2mA.
Und die 4007 darf ruhig in Reihe zum Widerstand und der LED liegen, denn
dann wird die Verlustleistung halbiert. Und falls die LED durchbricht,
dann wird der Strom wirkungsvoll durch die sperrende 4007 gebremst.
Also machs so:
L--->|---R---LED-.
o------ PEN
N--->|---R---LED-'
>| = 1N4007 Diode
R = 100k
LED = Low-Current LED
Paul Baumann schrieb:> Wenn man keinen Schutzleiter zur Verfügung hat, kann man sich mit einer> sogenannten Schutzleiterpflanze behelfen:> http://www.semtek.de/EUROPALMS-Kunstpflanzen/Karib...>> Diese ist durch ihre gelb/grünen Blätter vom Fachmann bereits als> Schutzleiter zu erkennen.
Oh dann habe ich in meinem Leben aber schon viele solche Pflanzen in der
freien Natur erlebt.
z.B.:
Eine ganze Wohnung war nur mit schwarz und grün/gelb verdrahtet.
Der blaue Draht war zwar da, wurde aber nicht genutzt.
Aus dem Keller kamen schliesslich auch nur schwarz und grün-gelb in den
Unterverteiler. Da hat man dann lustig weiter die gleichen Farben
verbunden.
Und das prikelnde an dem ganzen war, dass bei einem Steckdosenzweig in
einer Dose die Brücke von Schutzleiteranschluss zum N-Anschluss
vergessen wurde, durch einstecken von Verbrauchern in den nachfolgenden
Steckdosen + Einschalten hatte man dann einen schönen Körperschluss. Die
Steckdosen haben zwar nicht funktioniert, aber das hat in dem Bau
zig-Jahre keinen richtig interessiert.
Und bei dieser Verdrahtung kannste mit nix anderem als einem
Phasenprüfer sehen ob Saft drauf ist, da die anderen Anschlüsse im
Zweifel gar nicht, oder falsch geerdet sind. Oder man muss zweipolig
messen, aber mit externer Erdung.
Ein Steckdosenmessgerät nutzt also nur, wenn mindestens die Phase und
ein zweiter Anschluss die Steckdose erreichen.
Lothar Miller schrieb:> Und die 4007 darf ruhig in Reihe zum Widerstand und der LED liegen, denn> dann wird die Verlustleistung halbiert. Und falls die LED durchbricht,> dann wird der Strom wirkungsvoll durch die sperrende 4007 gebremst.
Die Led wird durchbrechen, da der Leckstrom der 1N4007 wahrscheinlich
deutlich höher ist.
Besser eine 2. Diode antiparallel zur Led.
Es reicht aus wenn man sagt: 230V sind gefährlich!
Dieses Dauergewarne ist sinnlos. Und man kann auch mal an 230V fassen,
ohne gleich einen Grabstein zu brauchen. Das kann ich sicher sagen.
Viele Menschen sterben im Strassenverkehr und ihr warnt auch nicht
dauernd davor..
Edit: Richtig, die Led wird durchbrechen.
Aber sie geht sicher nicht kaputt, weil die Leistung nicht ausreicht.
Und der Widerstand ist dankbar, weil er in dieser Halbwelle nichts zu
tun hat.
Lothar Miller schrieb:> Es reicht aus wenn man sagt: 230V sind gefährlich!>> Dieses Dauergewarne ist sinnlos. Und man kann auch mal an 230V fassen,> ohne gleich einen Grabstein zu brauchen. Das kann ich sicher sagen.> Viele Menschen sterben im Strassenverkehr und ihr warnt auch nicht> dauernd davor..
Hast recht, in meiner Jugend hab ich mal aus Versehen in eine noch
angeschlossene Schaltung gefasst -> Sicherung geflogen.
Da gab es noch keine FI's. Es war auch praktisch dass es keine
Schmelzsicherungen mehr waren, also in den Keller gehen und den
Sicherungsautomat wieder einschalten.
Seitdem ist mein Respekt, was Netzspannung angeht, nicht gesunken.
Dafür habe ich schon viele Konstrukte von Leuten "vom Fach", siehe oben,
"bewundert".
Ich habe dabei Häuser aus verschiedenen Epochen zu Gesicht bekommen.
Stoffumwickelte und nur verdrillte Leitungen. Leitungen bei denen die
Isolierung zerbröselt wenn man nur mit den Fingern drankommt. Aber vor
allem
falsch angeschlossene Geräte oder komplette Installationen. Es ist dann
nur dem Zufall geschuldet dass nichts ernsteres passiert, wie im
Strassenverkehr.
Deswegen gilt im eigenen Haus, nur was vor dem Zähler passiert muss
jemand anderes machen.