Mikrocontroller, schnelle PWM, hohe auflösung

Gast #2827191
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Hallo Leute.


Ich suche einen Mikrocontroller der mir eine pwm von mind. 150-200 khz 
erzeugen kann mit einer einstellbaren auflösung von 12 bit.

Ein integrierter ad mit ebenfalls 12 bit auflösung und einer sampling 
frequenz von mind. 40 khz wäre auch nicht schlecht.
Was könntet ihr mir da empfehlen?


Habe bis jetzt nur mit der kleinen 16F serie von microchip gearbeitet, 
mit der ich da natürlich nicht ansatzweise drankomm. Wäre aber gern 
bereit mich in etwas neues reinzuarbeiten.

Gruß M.
Gast #2828058
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Hallo Leute,

ich wollte mir eigentlich einen Class-D Audio Amp bauen, allerdings mit 
deutlich weniger Schaltungsaufwand...

Normalerweise nimmt man ja einen Dreiecksgenerator mit einem Komperator 
der dann zwischen audiosignal und Dreieck vergleicht.


Ich habe dann letztens Spaßhalber einen Versuch mit nem uC gestartet der 
eine PWM so schnell wie möglich erzeugt hat, das Audiosignal übern AD 
bekommen hat, und den Wert vom Ad dann immer als duty-cycle wert für die 
PWM dann genommen hat. Hat sich leider aufgrund der niedrigen PWM 
Frequen vom Pic (dürfte irgendwas an die 10 khz gewesen sein) doch noch 
ein bisschen merkwürdig angehört an nem Lautsprecher dann. Das 
Audiosignal kam aber soweit schon ganz gut durch.


Kommt ja im Endeffekt das gleiche raus und beinhaltet deutlich weniger 
Schaltungsaufwand & ich wollte die Idee halt jetzt mal etwas ausbauen.
Ich dachte mir dann ein oder zwei Pics.

Ich nutze zwei AD Eingänge (einen für die pos. und einen für die neg. 
Halbwelle) und nutze dann auch zwei PWM Ausgänge für den pos. und neg. 
Spannungsbereich. Wenn das ein uc packt gut, wenn nicht kann man ja auch 
zwei nehmen.

Den ti c2000 habe ich noch nie gesehen um ehrlich zu sein.

Hat noch jemand andere Vorschläge?

Danke & Gruss
#2828191
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Class D mit µC hat einige Nachteile: Du hast nen PSRR von ziemlich genau 
0dB, Störungen/Schwankungen auf der Versorgungsspannung schlagen also 
voll auf den Ausgang durch. Auch kann ein solcher Class D Verstärker 
nicht die Fehler ausregeln, die in der Endstufe entstehen, wie z.B. 
durch Totzeit verzerrte Pulsweiten. Auch entstehen beim Übergang vom DCM 
zum CCM im Ausgangsfilter hässliche Nichtlinearitäten im Nulldurchgang.

Ich will nicht sagen, dass es nicht geht, mein Class D Amp (wenn auch 
analog) ist auch open loop und klingt akzeptabel, du wirst nur schwer 
Klirrfaktoren vergleichbar mit AB-Verstärkern erreichen.

Und soo furchtbar kompliziert sind analoge Class Ds nun wieder auch 
nicht wenn man entweder die richtige Topologie hat oder so einen 
ein-Chip-Rundumsorglos Amp von TI oder so nimmt.

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