FelixS schrieb:
> Hallo,
>
> ich wollte mir so ein DAC zusammenbauen.
> Mir stellt sich aber gerade die Frage, ob das überhaupt Sinn macht?
> Ich bräuchte da doch alleine schon Widerstände mit einer 0.001%igen
> Toleranz?
> Immerhin wäre die Genauigkeit: 5V / 65535 = 0,0762951mV.
>
> Vielleicht könnt ihr mit dazu was näheres sagen.
>
> Lg Felix.
Bei höherer Auflösung bekommst du Probleme mit den
Widerstandstoleranzen, wie oben schon von anderen Forenusern angemerkt.
Aber es muß nicht immer tragisch enden:
Eines meiner ersten 8051-Boards, Nachbau einer Elektor-Schaltung aus
Buchvorschlag, hat so ein diskretes R2R-Netzwerk mit 8 bit an Bord. Es
reicht tatsächlich für sehr viele nicht allzu hoch gestochene
Bastelzwecke. Da der 8051 keinen ADC hat, wurde darüber ein einfacher
ADC verwirklicht.
Die Widerstandstoleranzen gegeneinander halten sich in Grenzen, wenn man
einen Hunderterpack Widerstände kauft, und diese aus einer
Produktionsserie stammen. Notfalls kann man sie noch ausmessen.
Ich verwendete einfache bedrahtete 1%-Metallfilm-Widerstände.
Edit:
Für hohe Genauigkeit bei ADC verwendet man auch keine SAR-Register mit
R2R-Netzwerken, die sind eher Mittelklasse. Besser sind da
Dual-Slope-Verfahren, oder Sigma-Delta-Verfahren.
Ebenso wie bei ADC gibt es auch bei DAC verschiedene Verfahren.