N-MOSFET und Spule nur mit zusätzlicher Freilaufdiode?

#2846027
Lesenswert?

Tachchen!

Mit MOSFET habe ich noch nicht viel gemacht. Nun möchte ich einen 
N-Kanal zum Schalten eines Relais' nehmen. Und zwar diesen hier: 
IRF7341. Beim Bemessen waren mir die Artikel FET und 
MOSFET-Übersicht hilfreich; vielen Dank an die Autoren, by the way!

Das ist ein Dual, er ist in SMD und er hat augenscheinlich eine Schottky 
mit drin. Beim Stöbern im Datenblatt ist mir die Frage in den Sinn 
gekommen, ob ich bei der induktiven Last noch, wie zu Bipolar-Zeiten, 
eine separate Freilaufdiode brauche. In einem anderen Thread stand was 
davon, daß die interne eher schwach sei.

Brauche ich?

Danke für Tips!
Viele Grüße, Jan.
Gast #2846044
Lesenswert?

Jan R. schrieb:

> In einem anderen Thread stand was
> davon, daß die interne eher schwach sei.

Die integrierte Schottky-Diode im Transistor liegt in Sperrrichtung, und 
wirkt bei einem Relais bzw. Induktivität so überhaupt nicht.

Durch Fehlinterpretation aus der Beschreibung grillte ich in früheren 
Zeiten als Anfänger auf diese Weise natürlich den einen oder anderen 
Transistor.

Besser die Freilaufdiode an der Induktivität.

Der maximale Diodenstrom ist der Betriebsstrom der Induktivität, um die 
Diode auszuwählen.
Gast #2846060
Lesenswert?

Was man noch machen kann, um mit einem Transistor die Induktivität 
abzuschalten: Langsam abschalten, mit nicht zu steiler Schaltflanke. 
Dafür macht man an den Steuerstrom an der Basis schon mal RC-Glieder.

Denn es gibt Freaks, die gerne KFz-Zündspulen schalten, und funken 
lassen, und die Hochspannungstransistoren mit bspw. 1700V UCE und auch 
noch hohem IC sind etwas teurer.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren