Jow...
Ich hab an der HS Fulda Elektro- und Informationstechnik mit Schwerpunkt
Computer Engineering studiert (Die Elemente des Schwerpunktstudiums
hatten hauptsächlich mit Embedded Systems zu tun). Regelstudienzeit ist
7 Semester (ich brauchte 9) und der Abschluss ist ein Bachelor of
Engineering.
Derzeit mach ich mein Berufspraktikum mit anschließender Bachelorthesis
bei einem mittelständischen Unternehmen (Software- und
Elektronikhersteller, <100 Mitarbeiter), Thema ist modellbasierte
Systementwicklung (mit SysML, modelliert wird ein komplettes
Arbeitsfahrzeug, auch wenn die Firma dann letztendlich nur einige
spezielle Komponenten interessieren... aber um die zu bauen, ist's halt
von Vorteil, wenn man das ganze System kennt), d.h. ich hab derzeit
quasi null mit Programmieren zu tun, dafür aber sehr viel mit
Systemarchitektur, Sicherheitsrichtlinien, Projektplanung etc. Zudem hab
ich halt das komplette System im Blick, mit Antrieb, Hydraulik, etc. und
nicht nur den Steuerungscomputer oder dessen Software, wie man's
eigentlich von E-Technikern erwarten würde... ;)
Den kurzen Ausflug in die Systemarchitektur find ich ganz interessant
und auch lehrreich, aber dennoch würd ich in Zukunft doch lieber gerne
Bits durch die Gegend schubsen, das war irgendwie spaßiger... sprich,
Embedded Systems.
Anyway, Studium ist Mitte Februar vmtl. abgeschlossen, Notenschnitt wird
zwischen 2,0 und 2,5 sein. Viel Durchwachsenes im Grundstudium und viele
1er im Hauptstudium...
Fragt sich jetzt nur, was danach kommt. Ich bin mir jetzt relativ
sicher, dass ich noch einen Master dranhängen möchte. Auf die 1,5 - 2
Jahre wird's letzten Endes auch nicht mehr drauf ankommen. Wenn er mir
später mal nichts bringt, ja mei... zwei Jahre länger Student. Und wenn
doch, ist's halt schön. Allerdings will ich den Master dann auf keinen
Fall in Fulda machen. Das liegt halt einerseits an meinen Erfahrungen
mit der Hochschule (wobei ich stark bezweifle, dass das anderswo besser
ist, schließlich hört man von überall her dieselben Horrorstories...)
und andererseits daran, dass ich doch noch mal einen Tapetenwechsel
haben möchte.
Die blöde Frage ist jetzt halt nur wo. Von daher dachte ich mir, ich
frag mal hier nach, ob mir jemand vielleicht einen schönen ET-Master mit
Schwerpunkt Embedded Systems irgendwo in Deutschland empfehlen könnte.
:)
Dinge, die mir wichtig (oder nicht) sind:
- in Deutschland (hab keine Lust auf fremdes Land...)
- Größe der Hochschule ist egal, kleiner wäre mir sogar fast lieber
- Verfügbarer Wohnraum wär wichtig (ich bin kein WG-Mensch!!!)... gut,
atm wird das mit den ganzen G12ern ohnehin überall etwas eng, aber sowas
wie München geht gar nicht
- Fachhochschule oder Uni ist mir Wurscht
- Wie oben bereits erwähnt, sollte was mit Eingebetteten Systemen zu tun
haben... aber trotzdem noch auf der ET-Schiene sein, bei Informatikern
würd ich eher ungern unterkommen
- so ein dreisemestriger Master wäre natürlich bevorzugt :p
- Semester sollte nicht allzu früh anfangen... ich bin erst Mitte
Februar fertig und erst ab Mitte März umzugsready
- Ob Englisch oder Deutsch ist mir vollkommen egal, ich kann das eine
fast so gut wie das andere
- Studiengebühren könnte ich verschmerzen
So, das wär's erst mal. Vielen Dank schon mal für alle ernst gemeinten
Antworten. :)
Bachelorstudent schrieb:> Jow...>> - in Deutschland (hab keine Lust auf fremdes Land...)> - Verfügbarer Wohnraum wär wichtig (ich bin kein WG-Mensch!!!)...
Klingt nach einem typisch deutschen Ingenieur....
Flogian schrieb:> Klingt nach einem typisch deutschen Ingenieur....
Zusatz:
Für die Troll- Spam- und Sinnlosposts bedanke ich mich natürlich nicht.
;)
@ich
Jo, nach sowas hab ich gesucht. Sieht ganz nett aus. Wie schaut's denn
mit verfügbaren Plätzen aus? Reicht das für alle Bewerber aus, oder
müssen die tatsächlich Aussieben, wie sie sich's in den
Zulassungsbeschränkungen vorbehalten? Denn wenn ja, dann wär ich mit
meinem Schnitt und der nicht vorhandenen Berufserfahrung eher im unteren
Bereich... die wollen ja mindestens 2,5, und je besser die Note, desto
mehr "Punkte" gibt's.
Und ich wäre dankbar für weitere Vorschläge. :)
Ich bin euch für eure Hilfestellung natürlich dankbar und werde die
sicherlich nett gemeinten Ratschläge in Betracht ziehen, aber dennoch
macht das leider den Thread etwas unübersichtlich.
Insofern würde ich es recht schön finden, wenn hier lediglich Antworten
zur meiner eigentlichen Frage kommen würden, nämlich Vorschläge zu
Masterstudiengängen in Richtung Embedded.
Alles andere hat mit der Fragestellung ja leider nichts zu tun, daher
wäre ich allen Lesern dankbar, wenn sie andersweitige Ratschläge
entweder für sich behalten, oder aber jemand anderes damit nerven
würden. Vielen Dank! :)
Hmm, sonst wird immer gemeckert das Studium sei zu verschult, zu kurz
und weiteres Gelaber. Nun kommt hier einer der Interesse an seinem Fach
hat, 2 Semester aus unbekannten Gründen drüber ist und einen guten
Notenschnitt hat. Manchmal fragt man sich schon was teilweise für
Gestalten rumlaufen bzw. Posts im Internet absetzen.
@topic: Vielleicht wär Ingenieurinformatik was für dich. In Ilmenau z.B.
Thx!
Ilmenau sieht ganz interessant aus. Ein Kollege der im Juni hier
angefangen hat hat da sogar den Master gemacht, den werd ich bei
Gelegenheit mal ausquetschen.
Der Master aus Freiburg (nicht das Online Dings) sieht auch recht gut
aus, aber da gibt's scheinbar leider noch nicht so viele Informationen
dazu...
Aber Freiburg ist ja die Studentenstadt schlechthin, da bin ich mir
nicht sicher wie's mit Wohnraum und verfügbaren Plätzen aussieht.
Überhaupt hab ich das Gefühl, wenn ich die Modulhandbücher überfliege,
dass mein Bachelorthema Systemarchitektur sogar recht passend gewählt
ist...
Bachelorstudent schrieb:> Der Master aus Freiburg (nicht das Online Dings) sieht auch recht gut> aus, aber da gibt's scheinbar leider noch nicht so viele Informationen> dazu...
Geh mal arbeiten. Den Online-Master kann man dann nebenbei machen.
MaWin schrieb:> Mit deinem Schnitt solltest du eher in die Industrie gehen und keinen> Master-Studiengang anstreben.
Ich hab nen schlechteren Schnitt und war im Master ne ganze Note besser.
:-)
Hallo,
mir würde da die h_da mit der Vertiefung Microelectronics einfallen.
Dazu gehört allerdings auch CMOS-Design und VHDL auf einem FPGA. In
Darmstadt und Umgebung ist es auch vergleichsweise einfach unterzukommen
und die Verkehrsanbindung ist super, egal ob Bus/Tram/Bahn oder Auto.
Die Stadt ist als Studentenstadt sehr angenehm, da auch noch die TU dort
angesiedelt ist.
Im Studiengang Master EE mit Vertiefung Microelectronics erwartet dich:
- Alles in Englisch! (Den Master gibt es schön länger als den Bachelor,
daher hoher Anteil ausländischer Studenten)
- VHDL/FPGA und CMOS-Design
- Embedded Systems (OSEK) + Advanced Programming Techniques (C++)
- Projektarbeit (weitgehend frei wählbar, z.B. im Bereich embeddedOS
freeRTOS/AUTOSAR)
- Projektmanagement/Softwareengineering
Wenn du dich damit anfreunden kannst, dann informier dich mal unter
www.eit.h-da.de www.h-da.de
Thx für die weiteren Empfehlungen so far.
Arbeiten und nebenbei studieren ist nichts für mich. Da muss ich leider
sagen, dass mir die Motivation für sowas fehlt. Ich arbeite gerne meine
8-10 Stunden am Tag, aber wenn ich dann abends daheim bin will ich auch
Ruhe haben. Und nicht noch nebenbei studieren. ;)
Hochschule Mittweida klingt ganz gut, nur die geographische Lage spricht
mich nicht so ganz an. Ich hab zwar gesagt kleine HS bevorzugt, aber
100.000 Einwohner sollte das dazugehörende Städtchen dann doch schon
aufweisen.
Die HS Darmstadt klingt für mich jetzt erst mal auch sehr gut. Vor allem
hab ich da ja quasi eine Weltstadt um die Ecke.
VHDL und FPGA ist für mich auch kein Negativ-Argument. VHDL hatte ich
bereits im Studium gelernt, das war zwar noch auf sehr einfachem Niveau
und letztendlich wurde da nur synthetisiert aber nix auf FPGAs gebrannt,
aber es hat trotzdem Spaß gemacht.
Parallel dazu hab ich in einem anderen Praktikum ein Semester lang auf
einem FPGA (in C) ne kleine sensorgesteuerte Schrittmotorgeschichte
zusammengebastelt, und ich muss sagen dass dieses Fach mir im gesamten
Studium mit DEUTLICHEM Abstand am meisten Spaß gemacht hat! :)
Von daher - VHDL und FPGAs - mich würd's freuen, noch mal sowas zu
begegnen.
Alles in Englisch schreckt mich jetzt auch nicht ab, im Gegenteil, das
wäre mal eine schöne, neue Herausforderung. Ich habn CEF-C1 Zertifikat
in Technical English und einen schon älteren TOEFL ibT mit 98 Punkten
(dürfte jetzt eher besser sein), von daher sollte das auch kein Problem
sein...
Trotzdem klingt jetzt der Post irgendwo so ein bisschen nach offizieller
Werbung für den Master dort. :p
Wirst du dafür bezahlt, oder gehörst du sogar zum Fachbereich und willst
neue Studenten anlocken...? ^^
Natürlich werde ich nicht dafür bezahlt :-)
Eine öffentliche Einrichtung ist sicher nicht clever genug sich eigene
Schreiber fürs MC.net abzustellen, aber wenn hier mal Post mit Werbung
für ne Private HS kommen, dann ist es schon wahrscheinlicher. Aber ja,
ich bin vorbelastet, weil ich Bachelor und Master dort gemacht habe. Ich
beschränke mich mal auf die paar Infos, der Rest liegt dann bei dir. Ein
wirkliche Werbeveranstaltung war das doch jetzt nicht...
Warum weist du den nicht auch darauf hin das es an dieser FH auch
möglich ist einen M.Sc. in Elektrotechnik zu erwerben ohne je einen
bachelor absolviert zu haben? Vielleicht sollte man dann lieber
http://mundus.eit.uni-kl.de/ oder http://esy.eit.uni-kl.de/ wählen (und
ich lasse da die Infos auf den Seiten für sich sprechen)
("Vom Meister zum Master: berufsbegleitend per Fernstudium zum Master of
Science Elektrotechnik" , Die Hochschule Darmstadt führt seit
Wintersemester 2011/12 das Pilotprojekte „Meister zum Master“- ein.
Dieses richtet sich insbesondere an Techniker und Meister aus dem
Bereich Elektrotechnik.
http://www.eit.h-da.de/eit-elektrotechnik-und-informationstechnik/studium-eit/elektrotechnik-m-sc-fernstudium/vom-meister-zum-master/)
>..an dieser FH auch möglich ist einen M.Sc. in Elektrotechnik>zu erwerben ohne je einen bachelor absolviert zu haben..
Nana, das stimmt so natürlich nicht.
Die Meister bekommen eine extra Betreuung und machen natürlich erst
einmal ihren Bachelor und anschließend dann den Master. So kommt man
dann vom Meister ÜBER den Bachelor zum Master, brauchen dafür aber durch
den Vorkurs ein Semester mehr als ein Student der nach dem Abitur dort
anfängt. Lies dir mal die Seite durch, die du da gepostet hast.
Laut der Webseite der Fh wird kein Bachelorgrad vergeben
http://www.eit.h-da.de/typo3temp/pics/A_acd5c3f24b.png
Das Programm ist Teilzeit! Und man bekommt den Master ohne Bachelor!(da
für benötigt man in Darmstadt 11Sem (7Sem Bachelor und regulär Master
4Sem (man muss erst Nachweisen das man die Voraussetzungen für den 3Sem
Master erfüllt)))
http://www.eit.h-da.de/typo3temp/pics/A_acd5c3f24b.png incl
Vporbereitungskurs sind es 3.5Jahre zum Master in Teilzeit! 11Sem zum
Master für einen ABiturienten entspricht aber 22Sem in Teilzeit (da ist
das der weg über den Meister schon etwas schneller).
Da ist ein Grund warum dieses "Versuchsmodell" nicht an der TU in
Darmstadt angeboten wird...(Andernorts erhält man halt die akademisch
Qualität aufrecht...)
Inwiefern bedeutet die Tatsache, dass die Hochschule Darmstadt ein
akademisches Weiterbildungsprogramm für praxiserfahrene Meister
anbietet, dass diese zwangsläufig schlechter sein muss als andere
Hochschulen? Wo ist denn da der Zusammenhang bitteschön? Warum macht es
die Hochschule automatisch suspekt, dass man da einen Meister-Master
machen kann? Was hat denn das denn mit der Qualität der Hochschule an
sich zu tun?
Das hört sich jetzt wieder total nach "Wir sind die erhabenen
Akademiker, mit dem niederen Techniker-Pack wollen wir uns nicht
abgeben, WIR doch nicht."
Ich hab jetzt nicht sooo den vollen Durchblick über die Ausbildung eines
Meisters, aber afaik muss der erst mal drei Jahre lang Lehrling sein um
Geselle zu werden. Und anschließend noch mal zwei oder drei Jahre
entweder in Abendschule oder eben fulltime sich schulisch weiterbilden,
um den Meister zu erhalten.
Insofern: Ein Meister hat SICHERLICH theoretisch Kenntnisse, die
deutlich über das hinaus gehen, was so ein üblicher Studi im ersten
Semester hat. Gibt doch genügend Bacheloranden und Diplomanden die nach
dem Abschluss in der Industrie anfangen und erst mal total platt sind,
weil die Techniker und Meister dort den totalen Durchblick haben und sie
trotz krassem Unidiplom anfangs nix peilen. Insofern seh ich da kein
Problem, dass die über eine Dauer von 3,5 zusätzlichen Jahren auch noch
einen M.Sc. erwerben.
Gut, Wissenschaftler von ner TU werden das dann sicher nicht sein. Aber
ich wage mal zu behaupten, dass es bei diesem Programm auch nicht darum
geht, aus Handwerkern Wissenschaftler zu machen...
Allerdings würd ich's jetzt ungern sehen, dass mein Thread in eine
Diskussion über Sinn- und Unsinn eines solchen Projektes transformiert
wird. ^^;
Bachelorstudent schrieb:> Insofern: Ein Meister hat SICHERLICH theoretisch Kenntnisse, die> deutlich über das hinaus gehen, was so ein üblicher Studi im ersten> Semester hat.
Was die Mathematik angeht ganz sicher nicht.
studi schrieb:> Was die Mathematik angeht ganz sicher nicht.
Aber schlechter als der typische Erstsemester in Mathematik kann er
eigentlich nicht sein. Das wäre zumindest kaum möglich... ;)
Wie wär's mit dem Masterstudiengang Informations- und
Kommunikationstechnik (Vertiefungsrichtung Eingebettete Systeme) in
Erlangen?
http://www.iuk.studium.uni-erlangen.de/studieninteressierte/studienablauf-master.shtml
Zumindest gibts hier in der direkten Umgebung unzählige Firmen bei denen
man im Anschluss unterkommen kann. Aber man hat auch gute Optionen in
der Forschung unterzukommen.
Ich kann den Master Studiengang Industrial Informatics in Emden
empfehlen.
Er ist sehr praxisnah ausgelegt, so dass man sich Projekte in seinem
Lieblingsbereich aussuchen kann, zB. Embedded und sofort auch
praktisches Wissen sammelt.
http://www.hs-emden-leer.de/fachbereiche/technik/studiengaenge/industrial-informatics.html
Die Gruppen sind klein und die Betreuung ist Spitze.
Also Emden sieht ganz schnuckelig aus. ;)
Ist zwar jetzt auch nicht soooo das große Städtchen (50k... noch weniger
als Fulda, weia), aber eigentlich wollte ich immer schon mal an der
Nordsee leben. Das wär eine Gelegenheit, das für 1,5 Jährchen
auszutesten... :)
MaWin schrieb im Beitrag #2848594:
> Nach Emden fliegen die Tauben zum Sterben ..
Ausgeprägtes Nachtleben ist für mich überhaupt kein
Entscheidungskriterium...
> Autor: MaWin (Gast)> Datum: 25.09.2012 14:37> Autor: MaWin (Gast)> Datum: 25.09.2012 14:38
Ebenso wie Beitrag #2848594 noch ein paar uralte übersehene Beiträge vom
Psychotiker der seinen Namen nicht kennt und stattdessen MaWin ins
Namensfeld schreibt.
"Inwiefern bedeutet die Tatsache, dass die Hochschule Darmstadt ein
akademisches Weiterbildungsprogramm für praxiserfahrene Meister
anbietet, dass diese zwangsläufig schlechter sein muss als andere
Hochschulen?"
Nach den Interviews von Projektteilnehmern ist das doch ein recht bunter
Teilnehmerkreis der dort seinen Weg in den Master Elektrotechnik findet.
Wie erklärt man es das auch eine Betriebswirten den Weg in einen
eigentlich konsekutiven Masterstudiengang der Elektrotechnik findet?
(Der Wert den ein Master von einer HS besitzen soll die in ihren
konsekutiven Elektritechnik Master Bwler, Meiste und Techniker
versammelt erscheint mir immer noch mehr als schleierhaft! Die TU
Illmenau läßt zu ihren nicht konsekutiven Master (ET) nur Informatiker,
Physiker etc. zu - aber die Gebühren sind ja auch andere (ebenso gibt es
dort ja auch keinen 'Aufbaukurs')
"Allerdings bin ich als promovierte Betriebswirtschaftlerin sicher nicht
so vorgebildet, wie ein Elektrotechnikingenieur der FH."
(http://www.eit.h-da.de/eit-elektrotechnik-und-informationstechnik/studium-eit/elektrotechnik-m-sc-fernstudium/meinungen/dr-myriam-jahn/)
Jo...
Also um mal die bisherigen, vielversprechenden Kandidaten
zusammenzufassen:
- Hochschule Darmstadt (MSEIT Microelectronics)
- TU Ilmenau
- Uni Erlangen
- KIT (da müsste ich dann vmtl. noch Regelungstechnik nachholen, aber
was solls...)
- HTW Berlin (Systems Engineering)
Die Uni Freiburg sah auch ganz interessant aus, aber die
Zulassungsvoraussetzungen (
http://www.jsl.uni-freiburg.de/informationen_fuer_studierende_web/zulassungsordnungen/zulassungsordnung_m_sc__embedded_systems_engineering_03_07_2012.pdf/
) machen mich etwas stutzig. Die wollen:
Mind. 110 ECTS in Grundlagen Informatik, Mathematik, Elektrotechnik,
Physik, Mikrosystemtechnik und Embedded Systems, davon mind.:
Grundlagen Informatik: 26 ECTS
Grundlagen Mathematik: 20 ECTS
Grundlagen Elektrotechnik und Physik, Elektronik: 20 ECTS
Mikrosystemtechnik: 10 ECTS
Ich hab jetzt:
Informatik I-III, Algorithmen und Datenstrukturen, Programmkonstruktion
und Simulation: 25 ECTS
Mathematik I-III, Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik, Numerik: 25
ECTS
Elektronik, Elektrotechnik, Physik, Messtechnik: 35 ECTS
Mikrosystemtechnik: 5 ECTS
Eingebettete Systeme: 10 ECTS
Da bin ich schon mal bei 100 ECTS. Was ich noch zu bieten hätte:
Kommunikationsnetze, Information und Codierung, Digital- und
Mikroprozessortechnik, Grundlagenlabor (quasi ET und Physik Praktikum),
Signale und Systeme, Semesterprojekt (an einem Embedded Linux
rumgebastelt), Mikrocontroller und Signalprozessoren (Praktikum),
Rechnerarchitektur und Organisation, EDA (Schaltungsdesign), Finite
Elemente Methode, VLSI-Design (VHDL-Kurs), Bus-Systeme, Praxis der
Nachrichtentechnik.
Alles mit jeweils 5 ECTS dotiert (meine HS hat die Fächer des Diplom
einfach 1:1 auf den Bachelor umgemünzt und jedem Fach durch die Bank 5
ECTS gegeben...)
Bei Informatik sehe ich schon mal, dass mir EIN (!!!) bekackter ECTS
fehlt. Gibt's da vielleicht irgendwas aus den restlichen Fächern die ich
aufgezählt hab, das man da reinbasteln könnte...?
Bei Mikrosystemtechnik hilft's nichts, da müsste ich wohl ein Fach
nachholen. D.h. mir fehlt da noch der eine ECTS in Informatik und dann
noch 4 ECTS von IRGENDWAS anderem - lässt sich da evtl. noch was in
meinen ganzen vertiefenden Fächern finden, was da reinpasst...? ^^*
Zudem erwarten die einen "überdurchschnittlichen Bachelor", was soll das
denn sein? Schnitt wird sich jetzt (hab noch einige Noten gekriegt) bei
2.2 oder 2.3 einpendeln.
Davon abgesehen - hat irgendjemand etwas Gutes oder Schlechtes über die
oben erwähnten Hochschulen zu erzählen? :)
Oder evtl. sogar noch weitere Kandidaten?
Rausgeflogen bzw. problematisch sind:
- HS Pforzheim (nur im WS)
- HS Mittweida (Am Arsch der Welt...)
- HS Beuth (Fachbereich Informatik... ja, haut mich bitte nicht)
- HS Emden (Doch etwas sehr am Arsch der Welt...)
- RWTH Aachen (Zulassungsvoraussetzungen jenseits von gut und böse...)
Wie wärs mit der TU Berlin im Master-Studiengang Technische Informatik?
Mir wurde zugetragen das man im neuen Modulkatalog zwischen ~250 Modulen
absolut frei wählen kann.
Da ist über Embedded, Networks, Wireless, Signal Processing alles dabei
- meistens direkt von den forschenden Instituten gehalten (Hey, wo
kriegt man sonst ne Vorlesung über MIMO Loadbalancing Algorithmen und
Low-Power Sensornetzwerken mit eigenem riesen Testfeld?).
@atmeltierchen
Danke, der schaut auch ganz gut aus. :)
@TUler
Was dagegen sprach:
Nichts, nur dass es halt noch nicht genannt wurde. ^^
Davon abgesehen sieht der Master ebenfalls sehr interessant aus. Kommt
auf jeden Fall in die Auswahl, thx. :)
Ich habe das bereits am 25.09 gesagt
Autor: TUler (Gast)
Datum: 25.09.2012 21:50
"Warum weist du den nicht auch darauf hin das es an dieser FH auch
möglich ist einen M.Sc. in Elektrotechnik zu erwerben ohne je einen
bachelor absolviert zu haben?
Vielleicht sollte man dann lieber http://mundus.eit.uni-kl.de/ oder
http://esy.eit.uni-kl.de/ wählen (und ich lasse da die Infos auf den
Seiten für sich sprechen)
("Vom Meister zum Master: berufsbegleitend per Fernstudium zum Master of
Science Elektrotechnik" , Die Hochschule Darmstadt führt seit
Wintersemester 2011/12 das Pilotprojekte „Meister zum Master“- ein.
Dieses richtet sich insbesondere an Techniker und Meister aus dem
Bereich Elektrotechnik.
http://www.eit.h-da.de/eit-elektrotechnik-und-info...)"
TUler schrieb:> "Allerdings bin ich als promovierte Betriebswirtschaftlerin sicher nicht> so vorgebildet, wie ein Elektrotechnikingenieur der FH."> (http://www.eit.h-da.de/eit-elektrotechnik-und-info...)
Auch erschreckend: Nur 6 Stunden wöchentlicher Aufwand + zwei Wochen
lernen vor dem Prüfungen? Bei einem Studium mit 20 Credits (=600
Stunden) im Semester? Und das ohne technische Vorbildung?
Das ist wirklich erschreckend, was heutzutage als "Master" verkauft wir.