Gast
#2862849
Hallo, einige werden sich noch an das "Bohrfutter für Arme" erinnern ein Abfallprodukt für eine „spezielle“ Geschichte. Bei dieser Idee verwendete ich ein 4x3.1 mm Messingrohr welches ich mit einer Zoll Reibahle auf 3,175mm(1/8 Zoll) aufgerieben habe. Dazu hatte ich das Röhrchen in das Bohrfutter einer Handbohrmaschine eingespannt und auf einer dicke Zeitung liegend vorsichtig mit kleiner Drehzahl aufgerieben Nun Messing kann störrisch sein. Deshalb suchte ich nach einem Alu Rohr und bin bei Faber Modellbau fündig geworden. Das Rohr hat die Maße 4x 3.15mm und lässt sich wie Butter aufreiben.Die rundlauf Eigenschaften sind super wie bei dem Messingteil. Einige haben den Sinn dieser Übung wie ich das beim letzten Beitrag lesen konnte nicht nachvolllziehen können....gibt es doch von proxxon ...alles mögliche schon fertig. Nun,ich bastle gerne Sachen die man so nicht kaufen kann.Unter anderem auch zb. einen Bohrkopf für langsam laufende Tischbohrmaschinen den man schlicht und einfach in das Bohrfutter einspannen kann.Dieser macht bei moderatem Lärm und 6 Volt ca.10000 U/min und wenn es lauter sein darf ...bei 12 Volt auch knapp 20000 U/min.Ich arbeite mit diesem Bohrkopf schon eine ganze Weile und finde das Teil geil. Allerdings mußte ich die Feder des Pinolenvorschubes modifizieren um eine Leichtgängigkeit zu bekommen. Das ist bei jeder Maschine anders zu bewerkstelligen.Wenn ich mit dem Bohrkopf arbeite hänge ich den Antriebsriemen der Großen aus und blockiere die Riemenscheibe provisorisch mit einem Hartschaumblock gegen verdrehen.Das hilft auch gegen ein versehentliches einschalten der großen Maschine. Geplant habe ich jetzt noch ein separates Netzteil regelbar und versehen mit einer Möglichkeit den Bohrkopf über einen Neigungsschalter am Pinolenhebel anlaufen zu lassen.In den Bohrpausen zur Lochkontrolle und Reinigung muß der ja nicht durchlaufen und kann sich abkühlen.;-)

