Suche Starter-Kit (ARM) für erstes Heimprojekt

OP #2865956
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Hallo miteinander,

ich würde gerne ein "Software-Projekt" von mir auf einem
ARM-System realisieren und bin auch der Suche nach dem
passenden "Starter-Kit" wo am besten alles dabei ist was
man so für den Anfang braucht.

Zur Software/Grundlegende Funktion:

Auf c++ Basis habe ich mir ein Programm geschrieben,
welches MIDI-Befehle über meine PC-interne MIDI-Schnittstelle
an externe Geräte sendet um meine Gitarreneffekte zu steuern.

Genauere Erklärung am besten hier:

http://www.youtube.com/watch?v=Tf2TfY_Y_SA

Nun würde ich dies gerne als rein externes Gerät "embedded"
ohne die Verwendung eines PCs realisieren. So dass ich dies
am Ende mit in mein 19" Rack verbauen kann.

Welches starterkit bringt alles mit was ich für oben genanntet
projekt benötige. Bspw:

- Entsprechende Ports für Nutzung als MIDI Schnittstelle
- Anschluss von ext. Buttons zur Steuerung,
- Möglichkeit zum Anschluss von 7 Segmentanzeigen o.ä. für
  Anzeige/Einstellung aktueller Settings etc.
- ext. Speicherschnittstelle zum importieren/speichern von Settings

Bevorzugt wäre ein ARM7-System, da wir an der FH dieses Semester an 
einem
solchem programmieren werden!?

Vielen Dank im vorraus für die Informationen.
Gast #2866080
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Benjamin R. schrieb:

> Bevorzugt wäre ein ARM7-System, da wir an der FH dieses Semester an
> einem
> solchem programmieren werden!?

Keil hatte da immer Demo-Boards mit den LPC2000-Typen von NXP, und auch 
den JTAG-Adapter ULINK.

Hier im Foren-Shop gehts anscheinend aber auch preisgünstiger, mit 
Boards von Olimex.

Wie ich hier kürzlich aus den vermehrten Beiträgen über STM32F4DISCOVERY 
erfuhr, können die Cortexe keinen ARM-Mode, nur THUMB. Das könnte 
wichtig sein, wenn Assembler und ARM-Mode dran kommen.
Gast #2866138
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>Könnte aber auch unwichtig sein, wenn man in C programmiert, ganz ohne
>Assembler ... ;-)

Nö, man kann oder besser muss auch mit THUMB oder ARM Mode
compilieren soweit ich mich erinnere. Bei Interruptroutinen
war ARM Mode angesagt glaube ich.
#2866194
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Der AT91M ist schon etwas älter. Hat wenig Peripherie und kein Flash.
Es gibt die modernere AT91SAM7 Reihe mit einigen relativ günstigen
Evalboard (z.B. Olimex SAM7-p256). Der ist ähnlich aber ich glaube nicht
daß das einen Vorteil bringt damit privat zu arbeiten. Wenn es einer
der neueren Typen wäre in der FH, am besten mit einer Entwicklungs-
umgebung die es aktuell als Demoversion gibt, hätte man eine 
einheitliche
Plattform gehabt und nicht zwei Baustellen. Aber so...
Gast #2866210
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Cortexe (am F4-Board ist einer) verwenden Thumb2 (und sonst nix)!

JTag-Debugger ist auf den discoveries drauf... der STLink2 am F4 board 
ist imho ganz brauchbar...

ARM7 würde ich nicht mehr einsetzen... die cortexe sind einfach netter 
...

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Gast #2867090
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Ich würde dir ein Board mit Debugger empfehlen, denn mit den Boards von 
Saitek musst du immer über einen Bootloader flashen. Die Boards ansich 
sind brauchbar. Aber wenn dann solltest du dir ein Board plus ein STM32 
Discoveryboard oder eine Lpc Expresso Board je nach hersteller kaufen.
#2867181
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Die Boards auf der Seitec Seite sind ok. Ich mag es nur nicht so sehr, 
wenn die Boards total überladen sind.


Für das 16€ Discovery gibt es ein Basisboard mit Erweiterungsmodule von 
WaveShare.

Du steckst ein Discobery auf das Basisboard und hast rund herum 
Erweiterungsslots. Da steckst du dir genau das System zusammen, das du 
für dein aktuelles Projekt benötigst.

So ein komplett Set mit Ethernet, LCD, USB, Taster, Seriell, CAN, Audio 
... gibt es bei WaveShare zu einem vernünftigen Preis. Mit dabei gleich 
eine CD voll von Datenblätter, Tools und Samplecode:

http://www.wvshare.com/product/Open407V-D-Package-B.htm

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