Richard schrieb:
> "mal-langsam-die-Spannung-hochdrehen-und-gucken-was-passiert"-Feeling,
>
> bei einer frisch bestückten Platine, gibt es bei digital sowieso nicht
>
> mehr.
Doch bei meinem Netzteil. Es hat nämlich Digitalanzeigen, die den
Messwert 96mal/Sek aktualisieren. So kann man zwar beim drehen des
Einstellers nicht mehr die letzte Stelle ablesen, aber die vorletzte
Stelle folgt der Bewegung am Einstellknopf verzögerungsarm genug.
Was in diesem Hameg für Anzeigen verbaut sind weis ich nicht. Aber in
dem Einschubnetzteil für das HM8002 Mainframe waren Anzeigen verbaut ,
welche man auch auf 96 Messungen pro Sekunde löten konnte.
Ansonsten finde ich die Hameg Netzteile garnicht mal so übel.
Richard schrieb:
> Die PC-Software kann zwar Screenshots (wer braucht das?), aber kann das
>
> Gerät (noch?) nicht fernbedienen. Dafür braucht man LabView oder was
>
> adequates.
Die modernen Hameg Geräte haben mittlerweile die SCPI Befehle
implementiert, genauso wie alle heutigen Messgeräte.
Wenn man natürlich keine Möglichkeit hat überhaupt Steuerbefehle über
einen Bus zu senden, ist das natürlich schlecht. Das kann man aber Hameg
nicht anlasten.
Jeder Basicinterpreter, welches Schnittstellen direkt ansprechen kann,
sollte das können. Die SCPI Befehle des Gerätes sollten im Handbuch
vermerkt sein.
Ralph Berres