>> Also ich mach da einfach fette Lötzinnbrücken
> Dito.
Ebenfalls.
Ich verwende allerdings gerne Streifenrasterplatinen
(Lötstreifenplatinen) oder Punkt-Streifenrasterplatinen ("Lötpunkte in
Dreierketten").
Zum Unterbrechen der Kupferstreifen bei Streifenrasterplatinen gibt es
spezielle Werkzeuge. Aber ich kenne eigentlich nur das Verfahren mit
einem Metallbohrer, eingesetzt in einen Handgriff (z.B. von einem
Gewindebohrer). Bohrer auf die Leiterbahn, eine kurze Drehung und die
Leiterbahn ist an der Stelle unterbrochen. Querverbindungen werden durch
Drahtbrücken auf der Bestückungsseite vorgenommen.
Für Mikrocontrollerschaltungen sind es bei mir meist die
Punkt-Streifenrasterplatinen. Da verbinden die Streifen immer nur drei
Löcher. Brauche ich mehr als eine Dreierkette, dann kommen die
Lötzinnbrücken ins Spiel. Falls möglich biege ich noch den Draht eines
Bauteils über die Lücke.
So oder so ist das ganze Spiel Übungssache. Wenn man zu langsam lötet,
verflüssigen sich angrenze Lötzinnbrücken wieder und man erhält
Riesenklumpen (die dann eventuell auch noch hingehen und eingeninitiativ
Verbindungen zu allen anderen Pads herstellen, nur nicht zum richtigen).
Es ist dann von Vorteil, eine Entlötsaugpumpe (Entlötpumpe, Entlötgerät)
zur Hand zur haben. Ich konnte dabei keinen Unterschied zwischen
Billigmodellen und den "Luxusmodellen" (für über 10 EUR) feststellen.
- Klaus