Gast
#2938451
Hallo, es gibt ja jede Menge Microstrip-Antennen, die direkt in das Kupfer geätzt sind und auch ganz ordentlich funktionieren. Oftmals sind diese z.B. meanderförmig gearbeitet und schlängeln sich dann ein Stück die Platine hoch. Vorteil ist dabei, dass sie meanderförmig etwas weniger Platz benötigen als wie wenn sie gestreckt sind. Was mir dabei aber häufig auffällt ist, dass die meanderförmigen Antennen meist extrem scharfe Knickkanten aufweisen, nicht selten sind in den TI-Application Notes und auch in vielen Büchern 90° Knicke eingebaut. Warum werden die Knickstellen bei Streifenantennen nicht runder oder wenigstens im 45° Winkel ausgearbeitet? Ich kann mir eigentlich nur vorstellen, dass die Simulation der Feldausbreitung bei runden Strukturen schwieriger wird und daher möglicherweise aus historischen Gründen in Ermangelung einer Simulation scharfe Knicke Einzug gehalten haben, dei bis heute BEstand haben... Oder gibt es einen besseren Grund, warum die Antennen scharfe Kanten aufweisen? Ich bin aber gerne bereit etwas dazu zu lernen :) mfg