rfid oder Alternativen

Gast #2960512
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Hi,

für ein Uniprojekt muss ich sehr viele Proben untersuchen. Die 
Probengefäße muss ich zunächst präparieren und beschriften.

Da es sehr viele Proben sind und ich dann später wieder jede einzeln 
eintippen muss dachte ich vielleicht sowas wie RFID wäre eine schöne 
Arbeitsersparnis.

Phantasie: 20Proben sind auf dem Tisch alle mit Transponderaufkleber und 
per RFID Reader weiss ich sofort welche es sind und sie würden aus einer 
"Ausstehend-Liste" gestrichen.

Jetzt habe ich aber gelesen das sich mehrere Transponder gegenseitig 
stören, stimmt das? Und das die Reichweite nur sehr gering ist. Also 
kann man das schonmal komplett vergessen oder?

Dann müsste ich wohl also jede Probe einzeln scannen. Oder doch lieber 
per Barcodeaufkleber?
Wenn ich jede Probe sowieso irgendwo dicht dranhalten muss, dann wäre 
Barcode doch genauso effektiv. Oder hat RFID bestimmte Vorteile zum 
Barcode?

Kennt jmd vielleicht noch eine Alternative?

Gruß
#2960651
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RFID ist teuer. Ein Klebeetikett kostet so zwischen einem halben und 
eineinhalb Euro. Barcode ist zwei Zehnerpotenzen billiger.

Bei den 13.56 MHz Systemen gibt es Antikollisionssysteme, damit mehrere 
Tags in Reichweite unterschieden werden können, aber das geht auch nur 
mit einer begrenzten Anzahl an Tags.

Und zur Reichweite: Wenn Du so ein Etikett auf eine Konservendose oder 
eine gefüllte Flasche klebst, wird die Reichweite in den Keller gehen, 
weil Wasser und Metall die Ausbreitung des elektrischen Feldes stören. 
Für die Tieridentifikation nimmt man daher 125/134.5 kHz-Systeme, aber 
hier sind die Spulen größer, und das bekommst Du nicht mehr als 
Klebeetikett.

fchk
Gast #2961158
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Tags auf Wasserbehältern oder Metall sind problematisch und brauchen 
meist Extraausführungs die dementsprechend teurer sind. Ansonsten 
könntest du gut ein System auf 868MHz Basis nehmen. Die haben meist 
Pulkerfassung und können so teilweise sehr viele Tags gleichzeitig 
erkennen. Das aus der Liste streichen müsstes du eben programmieren, 
wäre aber denke ich nicht der unmachbare Aufwand.
Das Gerät ist allerdings nicht billig. So ein standard-industrie-Reader 
kostet gut und gerne mal mehrere Hundert Euro, in der billigsten 
Version.
Gast #2961774
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Hi,

danke euch!

Bei den verlinkten UHF steht leider nix von Pulk, bei der 440€ Version 
vom Reader steht auch nur was bis zu 20cm max und bei dem <300€ 
Starterkit mit noch allerhand Anderem steht was von bis zu mehreren 
Metern im DB. Seltsam.

So ein 300€ Reader könnte sich schon rentieren, da die Untersuchungen 
noch ewig laufen werden, vorallem wenn das mit Pulk Erfassung wäre.

Wobei, nur um es auszuprobieren um dann festzustellen das es doch nicht 
so toll problemlos ist wie man es sich vorstellt oder wie man dort 
liest, dann wären 300€ + Anhang viel zu teuer.

Ok das mit dem Wasser nehme ich zur Kenntnis, danke.

Was mir dazu einfällt:
Kennt ihr das beim Radio, das wenn man die Antenne anfässt, sich dann 
stark der Empfang verbessert, man quasi auch als Antenne fungiert?
Da der Mensch hauptsächlich aus Wasser besteht hätte ich dann 
erwartet...
Oder steht das jetzt gar nicht damit im Zusammenhang, bzw andere Effekte 
dafür verantwortlich?

Gruß

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