>Ist es richtig, dass die Widerstände der Brücke aus drei Gründen niedrig
>gewählt werden sollten:
Du machst die Brücke ja nicht aus Jux und Tollerei, sondern weil du
darin einen Sensor unterbringen willst. DER bestimmt letztlich die
Impedanzen der Brücke.
>Erstens damit der Innenwiderstand klein sein ist, damit die Spannung
>bein einer niederohmigen Last nicht einbricht. Ich möchte das Signal
>zwar mit einem Instrumentenverstärker verstärken, der einen sehr hohen
>Eingangswiderstand besitzt. Aber prinipiell sollte man sie deshalb doch
>klein halten oder?
Nö, nicht unbedingt. Das läuft ja letztlich meistens auf
Spannungsanpassung raus. Da reicht es, wenn die Last deutlich
höherohmiger ist als die Brücke.
>Zweiten sollten die Widerstände möglichst klein gewählt werden, damit
>das Widerstandsrauschen möglich klein ist, richtig?
Korrekt. Aber wichtiger ist das Signalrauschverhältnis. Kleines
Widerstandsrauschen bringt dir ja nichts, wenn gleichzeitig auch der
Signalhub sehr klein ist.
>Drittens sollten sie niederig gehalten werden, damit der Rauschstrom des
>Verstärkers eine möglichst geringe Rauschspanung zur Folge hat, richtig?
Wenn du einen CMOS- oder FET-Amp verwendest, ist das weitgehend
irrelevant. Eine niederohmige Brücke kann aber geringeres Einkoppeln von
Störungen zur Folge haben. Aber letztlich bestimmt der Sensor in der
Brücke die Impedanz derselben.