Hallo,
ich habe es vor kurzem geschafft, die Akkus falsch herum in meine
Funktastatur zu legen und habe dabei mind. ein Bauteil zerstört.
Allerdings ist mir nicht klar, um welches Bauteil es sich handelt
und wie ich es ersetzen kann. Auf den Photos ist es „EC2“.
Hat jemand eine Idee, was es war?
Gruß,
Yggdrasil
Yggdrasil schrieb:> Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht.> Jetzt sehe ich endlich "EC1" auf der Platine. Das wird doch bestimmt das> gleiche Bauteil sein :-)
"Electolytic Capacitor" - ich denke hier wurde ien Tantal-Elko
eingesetzt.
Der ist Dir abgeraucht. Wenn der direkt an der Batteriespannung hing
dann kannst Du den vielleicht gegen einen 10u/16V ersetzen (so PI ma
Daumen) - oder ganz weglassen - sollte dann auch ohne gehen.
rgds
Wenn es wirklich ein gepolter Kondensator war,
und er sich selbst erfolgreich geopfert hat, dann
muesste es wieder funktionieren wenn Du das
defekte Bautel entfernst.
Ansonsten ist leider noch mehr gestorben.
Gruss Asko.
U3 sieht sehr nach einem Linearregler aus. Wenn die Tastatur immer noch
nicht geht, wird dieser auch noch putt sein. Schätze mal,das es ein 3V3
Regler ist.
Dank für die schnellen Antworten!
Die Tastatur lief auch mit dem Defekt weiter, aber nach einem Tag
reichte die Spannung nicht mehr aus (oder die Akkus waren leer gesaugt
worden, aber dafür gibt es keine Hinweise.). Das könnte ja durchaus
dafür sprechen, dass auch der 3V3-Regler nicht mehr normal arbeitet?!
Einen Ersatzkondensator mit 16V/10μF hatte ich nicht zur Hand und nahm
einen mit den Werten 16V/470μF. Ob es geholfen hat kann ich dann erst
nach ein paar Testtagen sagen ;-)
Gruß Yggdrasil
Falls ein Multimeter vorhanden ist,ist das eine Sache von ein paar
Sekunden. Miss einfach vor dem Regler (also am Pluspol vom dem neuen
Elko) gegen Minus von der Batterie, und dann einmal am oberen Ende des
Reglers im tastatur1 Bild. Da sollten halt 3,3 Volt sein.
Matthias Sch. schrieb:> Falls ein Multimeter vorhanden ist,ist das eine Sache von ein paar> Sekunden. Miss einfach vor dem Regler (also am Pluspol vom dem neuen> Elko) gegen Minus von der Batterie, und dann einmal am oberen Ende des> Reglers im tastatur1 Bild. Da sollten halt 3,3 Volt sein.
Hallo Matthias,
ich habe am Regulator (Label: FS8853 33GIAR02) nachgemessen und an
beiden Enden die gleiche Spannung (ca. 4,5V) abgegriffen. Außerdem ist
mir aufgefallen, dass die Stromstärke im Betrieb über 9mA liegt!
Der gemessene Widerstand an den Akkufach beträgt 2kΩ.
Heißt das, es gibt irgendwo in der Schaltung oder Verkabelung eine
Stelle mit einem Fast-Kurzschluss? Relativ weit vorne in der Schaltung
(nicht auf dem Bild) ist noch ein äußerlich intakter
Elektrolyt-Kondensator mit 10uF. Den könnte ich als nächstes testweise
entfernen. Allerdings erklärt das ja nicht die Ausgangsspannung am
Regulator.
Gruß Yggdrasil
Yggdrasil schrieb:> Allerdings erklärt das ja nicht die Ausgangsspannung am> Regulator.
So isses. Aus der Bezeichnung würde ich wirklich auf einen 3,3 Volt
Regler tippen, der jetzt hinüber ist. Ich hoffe mal stark, das du den
Rest der Schaltung jetzt nicht mit den 4,5 Volt gehimmelt hast. Probier
mal mit nur 2 Batterien (3 Volt) bitte, ob das Keyboard noch gehen
würde, eh du weitermachst.
Der LM1117-3.3 wäre vermutlich der richtige Ersatztyp, aber erstmal
schauen, ob sich da noch was rührt.
Die Tastatur läuft noch. Allerdings nicht mit nur zwei,drei Akkus. Das
war aber schon beim Kauf der Fall und sie lief nur nahe der 4x 1,5V.
Einen LM1117 habe ich sogar in meinem Ersatzteillager (altes Mainboard)
gefunden. Allerdings stimmt die Pin-Belegung nicht mit dem
ursprünglichen Bauteil überein. ( Laut
http://www.ic-fortune.com/upload/Download/FS8853-DS-24_EN.pdf ist die
Reihenfolge (OUT, GND, IN), beim LM1117 (GND, OUT, IN).
D.h. da müsste ich etwas basteln. Vor morgen Abend kann ich über den
Erfolg aber nicht berichten. :-)
Gruß Yggdrasil
Um diesen Thread noch abzuschließen: Leider habe ich es nicht geschafft,
die Tastatur zu retten :-( Die Stromaufnahme blieb auch nach dem Wechsel
des Regulators sehr hoch.
Gruß Yggdrasil